Oktober 2014-Archiv

Schade, schade! Selbst der schönste Urlaub geht irgendwann zu Ende. Die Erinnerungen an erlebnisreiche Tage bleiben. Hier die Bilder vom Heimflug:

Start in Palma.JPGKüste von Frankreich.JPG















Alpengletscher.JPG
Landeanflug Frankfurt.JPG















Tipp: Wer über den Link "Kategorien" hier gelandet ist, sieht nur die letzten Einträge. Alle Berichte und Bilder meines Wanderurlaubs auf Mallorca im Jahr 2014 gibt es im Monatsarchiv Oktober 2014.
Angenehmste Wandertemperaturen, dafür wolkenverhangen. Tja, man kann eben nicht alles haben :-) Trotzdem eine wunderbare Tour!

Strand Coll Baix.JPGAufstieg zum Talaia d´Alcudia.JPG















Wolkenverhangener Gipfelblick.JPG
Wellenumtoste Victoria.JPG

Im Rückblick muss ich sagen: das war die schönste Wanderung meines Oktober-Urlaubs auf Mallorca! Was für eine prima Wanderung, sich immer wieder neu öffnende Ausblicke im Aufstieg und welch wunderbarer Panorama-Blick vom Gipfel!!!

Eremita de Betlem.JPG 
Aufstieg zum Ferrutx.JPG













Wildpferde.JPG
Bucht von Alcudia in Sicht.JPG















Ferrutx-Gipfel.JPG
Rückblick auf den Gipfelgrat.JPG



Arta.JPG
Kurvenreiche Bergstraße.JPG

Markt Manacor.JPGManacor.JPG


Ja, das hat Spaß gemacht: mit dem Rad die Küste von Cala Millor aus zu erkunden!

Entlang der Küste.JPGPorto Christo Hafen.JPG















Hafen Cala Millor.JPG
Glasboden-Boot.JPG

War das eine herrliche Küstenwanderung zum Torre d´Albarca und weiter zu wunderschönen Traumstränden!

Torre d´Albarca.JPGBergziegen überm Meer.JPG





Blick vom Torre d´Albarca.JPG















Und danach gab´s hier unsere Einkehr zu mallorquinischem Mandelkuchen:

Sa Duaia 1.JPG
Sa Duaia 2.JPG

Turmblick sa Coma und S´Illot.JPGMein wunderschöner Ausflug zur Halbinsel vor Cala Millor mit einem aussichtsreichen Torre und einer wellenumspülten Steilküste:
Punta n´Amer.JPG














Auf dem Torre.JPG



Wellen an der Küste.JPG

Ich habe gerade die Fotos ein erstes Mal durchgeschaut und denke, ich kann eine kleine Auswahl hier hochladen - am liebsten würde ich gleich wieder hin fliegen:

Cala Millor.JPG



Traumbuchten.JPG









Cala Morlanda.JPG








Markt in Manacor.JPG








Ferrutx.JPG



Talaia d´Alcudia.JPG

Will nur kurz nach meiner wunderschönen Urlaubswoche auf Mallorca vermelden, dass ich wieder gut zu Hause gelandet bin. Mit Fensterplatz und ohne Wolken bis über die Alpen hinweg habe ich eine herrliche Aussicht aus dem Flugzeug genossen. Bestimmt gibt es später noch Bilder davon.

Über Deutschland war dann allerdings dicke Wolkensuppe und erst beim Landeanflug auf Frankfurt wieder was zu sehen. Huch, ist das hier inzwischen kalt geworden. Da war es doch echt gut, dass ich nochmal so richtig Sonne getankt habe!

Heimfahrt mit Bahn hat gut geklappt. So habe ich daheim nur die Taschen fallen gelassen und bin noch zum Tanzen gedüst, was nach dem langen Sitzen (Bus, Flieger und Bahn) richtig prima war. Außerdem konnte ich so ganz frisch von meinen Erlebnisse auf Mallorca erzählen :-)

Ob ich es schaffe, heute Abend schon ein paar Bilder hoch zu laden, kann ich nicht versprechen. Spätestens am Montag gibt´s hier was zu sehen.
Zurück von einer prima Tour auf der Halbinsel Victoria wollte ich eigentlich noch ein letztes Mal ins Meer hopsen. Aber heute weht eine rote Fahne, das heißt: Badeverbot. Schade, schade!

Bereits am Morgen höre ich, wie der starke Wind pfeift. Der Himmel ist dicht mit Wolken verhangen und es hat sich merklich abgekühlt. Unsere Wanderpläne schmeißt das nicht über den Haufen.

Superpünktlich werde ich am Hotel abgeholt und wir fahren ein ganzes Stück Richtung Norden. Dabei kommen wir heute unterhalb des Ferrutx vorbei und können nochmal seine steile Abbruchkante bewundern - Respekt/da waren wir gestern oben!!!

Vorbei an Alcudia geht's zur Halbinsel Victoria, die sich am Vormittag noch unter den Wolken befindet. Mein Wanderführer grübelt, ob wir die geplante Runde heute mal andersrum laufen, da wir so vielleicht die Chance auf eine im Laufe des Tages verbesserte Gipfelaussicht haben. Also gehen wir zunächst unterhalb der Berge durch ausgeprägte Täler voll Dissgras. Der Weg ist windgeschützt und lässt sich prima laufen. Nur ein englisches Paar ist auf der gleichen Strecke unterwegs, biegt aber früher als wir zum Gipfel ab.

Immer wieder können wir die wilden Bergziegen beobachten, die selbst in die Büsche hoch klettern, um ans Grüne zu kommen. Hoch über uns machen wir den Gipfel Talaia d'Alcudia aus. Das verspricht noch, ein üppiger Aufstieg zu werden.

An einer Bergkuppe fragt mich der Wanderführer, ob wir den direkten Aufstieg nehmen wollen oder die große Runde machen. Da es sich bei den heutigen Temperaturen gut laufen lässt, mag ich die große Runde. Das hat er nun davon, dass er mir die Wahl gelassen hat :-)

Wir steigen unterhalb der Berge entlang ausgetrockneter Barrancs wieder hinab. Ein Schild warnt vor dem Weitergehen, wenn der Barranc Wasser führt,  was heute aber nicht der Fall ist.

In weitem Bogen geht's prima weiter. Wir erreichen eine Stelle, wo ein großes Steinmännchen steht. Mein Wanderführer nimmt einen kleinen Stein und legt ihn oben auf die Spitze. Einen Moment passiert gar nichts, dann fällt plötzlich das komplette Steinmännchen mit einem Krach um. (Selbst jetzt beim Schreiben muss ich noch darüber lachen!)

Voll Sorge fragt mein Wanderführer nach, ob mir was passiert ist. Aber zwischen dem großen Stein und meinem Fuß waren locker 30 cm Platz.

Ich krieg mich beim Weitergehen kaum ein und kann gar nicht mehr aufhören zu Lachen. Auch nicht, als wir kurz darauf eine ganze Ansammlung von Steinmännchen passieren. Heute wird kein Steinchen mehr angefasst!

Wir erreichen einen breiten Weg und ich erkenne die Stelle wieder, wo wir vor einigen Jahren zur Cova Tancada aufgestiegen sind. Nur noch ein kleines Stück und wir sind am Rastplatz oberhalb des Strandes Coll Baix. Da jetzt der serpentinenreiche Aufstieg auf den Gipfel vor uns liegt, tut eine Stärkung gut.

Die Leute, die von oben runter kommen, sind in Jacken gehüllt - da bläst wohl ein guter Wind dort oben.

Beim nun folgenden Gipfelsturm fühle ich mich an die Ostra in der Hohen Tatra erinnert. Mit den weit ausholenden Serpentinen geht es kraxelnderweise gut hinauf. Als wir merklich an Höhe gewonnen haben, halten wir Ausschau nach dem Ferrutx, den wir im Dunst leider nur erahnen können. Dafür liegt die weite Bucht von Alcudia glänzend unter uns.

Ja, dieser lange Anstieg ist nicht ohne. So bin ich dann doch ganz froh, als wir den windigen Gipfel erreichen. Schnell ziehen auch wir jetzt die Jacke an, bevor wir die doch ziemlich wolkenverhangene Aussicht genießen. 

Ich drehe eine Fotorunde und wen sehe ich da? Britt von Mar y Roc mit einer Gruppe. Ich wusste ja, das sie heute hier unterwegs ist, freue mich jetzt aber doch mächtig, dass wir uns wiedersehen.

Von nun an geht's nur noch bergab. Erst über Serpentinen und dann auf breitem Weg, vorbei an den drei Kreuzen, zurück zum Ausgangspunkt unserer Tour.

Das war doch eine Klasse-Runde. Immer, wenn ich an das umfallende Steinmännchen denke, muss ich wieder lachen. Ich glaube, das bleibt mir noch lange in Erinnerung!

Auf der Rückfahrt machen wir an einem Strand mit riesigen Wellen unsere Kaffeepause, bevor wir an die Küste zurück fahren. Der Ferrutx liegt nun schon sonnenbeschienen am Weg - ich nehme langsam Abschied von dieser schönen Insel. Vorher zeigt mir mein Wanderführer bei einen kleinen Abstecher Mallorcas Schwarzen Schweine, die ich bisher noch nirgends gesehen habe. Dann geht es vorbei am Hausberg nach Cala Millor.

Riesiges Danke nochmal an dieser Stelle an meinen prima Wanderführer!!! Es waren erlebnisreiche Urlaubstage, an die ich noch lange denken werde!

Nun heißt es langsam Sachen packen. Aber auf eins kann ich mich heute Abend noch freuen: bei Javi habe ich gestern geschmortes Kaninchen vorbestellt. Das wird bestimmt genauso lecker schmecken, wie die anderen Gerichte bei ihm.
Juhu, ich stehe ohne Frühnebel auf! Da kann ich mich auf einen prima Wandertag freuen. 

Abholung klappt super und wir fahren mit dem Auto Richtung Arta. Von dort führt uns eine serpentinenreiche Bergstrasse erst gut hinauf (schade, der Morgendunst verschluckt die Aussicht) und dann wieder kurvenreich hinab zur Eremita de Betlem. Unterwegs erfahre ich einiges zur Geschichte des kleinen Klosters, dem wir noch kurz vor unserer Wanderung einen Besuch abstatten.

Wir starten unsere Tour direkt an der Eremita. Der Weg geht zunächst schön schattig durch viel Dissgras. Dann öffnet sich der Blick und wir sehen hinter uns die Eremita heraus luken. Jetzt geht's in weiten Bögen mal hinauf, mal hinab immer schön an der Bergflanke entlang. Die Landschaft ist ganz anders, als im Tramuntanagebirge. Sehr karg und trocken, aber Felsen gibt's hier auch. Wir denken schon, dass wir allein unterwegs sind, da überholen wir eine kleine Familie, die noch überlegt, ob sie weiter hinauf steigt oder den Rückweg antritt.

Kurz danach legen wir auf einem Bergrücken eine Trinkpause ein und genießen den Blick über die andere Bergseite nach Arta. Und dann kommen drei Wildpferde vorbei gelaufen, schauen, was wir so anstellen und gehen weiter.

Jetzt geht der Aufstieg gut bergan - der Blick auf den Ferrutx wird noch von einem davor liegenden Bergrücken versperrt. Den müssen wir erst ersteigen, aber der Weg ist wirklich gut zu gehen.

Dann geht's wieder bergab und ich habe einen Superblick auf die Steilflanke des Ferrutx und die darunter liegende Meeresbucht. Wow!!! Das ist ein super Fotomotiv!!!

Ja, nun ist das Tagesziel zu sehen und was machen wir? Wir steigen nochmal hinab um eine Senke zu durchqueren, bevor der eigentliche Gipfelsturm beginnt.

Nun geht's nur noch gut bergauf. Nur gut, dass heute gelegentlich ein Windchen weht. Am Vorgipfel mit dem Vermessungspunkt das nächste Wow-Erlebnis: jetzt öffnet sich der Blick in Mallorcas Tiefebene.

Vorsichtig bis zum Rand gehen und nach unten schauen; dieser Ferrutx hat echt ne steile Flanke!

Wir nehmen nun den Gipfel in Angriff,  den wir (immer mal mit einem Blick über'n Rand) bald erreicht haben. Und nun liegt uns die Welt zu Füßen. Ist das toll!!!

Unter uns die Bucht von Alcudia, dahinter die Halbinsel Victoria und dahinter die Bucht von Pollenca und das Cap Formentor. Der Blick wandert nach links und ich kann den L'Ofre und den Puig Alaro ausmachen. Schade, dass dahinter die Dunstwolken die Sicht versperren, denn sonst läge Palma im Rahmen des Möglichen.

Aber auch der Blick auf unsere Aufstiegsroute ist da. Und Richtung Cala Millor  -  ich kann die Halbinsel Punta n'Amer ausmachen. Klar ist jetzt Mittagsrast, aber meine wandernden Augen können sich nicht satt sehen. Nur gut, dass ich einen geduldigen Wanderführer habe, der nicht gleich zum Abstieg drängt. 

Erst haben wir den Ferrutx-Gipfel für uns. Aber dann gibt's doch noch mehr Verrückte, die den Aufstieg wagen. Von oben können wir sie rauf kommen sehen.

Als die ersten oben ankommen, rüsten wir zum Abstieg. Es geht den gleichen Weg zurück, aber die Perspektive ändert sich. Unterwegs treffen wir dann doch noch etliche Leute, wobei wir bei einem Paar unsere Zweifel haben, dass sie den Gipfel schaffen. Ein kleiner Gegenaufstieg stellt uns nochmal kurz auf die Probe, ist heute aber kein Thema. Auf dem Weg entdecken wir später noch eine Gottesanbeterin - gut getarnt und kaum wahrnehmbar. Dann sind wir wieder an der Eremita.

Mit Auto geht es mit Fotostopps an der Bergstrasse zurück nach Arta, wo wir auf Sant Salvador zu Kaffee und leckerem Mandelkuchen einkehren. Dann geht's nach einem erlebnisreichen Wandertag zurück an die Küste. 

Den Tag lasse ich mit Baden ausklingen.  Die Wellen sind allerdings heute wieder mickrig. 
Habe ich gestern Glück gehabt mit meinem Tagesstart! Heute steckt am Morgen der ganze Küstenstreifen in dicker Nebelsuppe.

Aber heute will ich nicht Radeln oder Wandern, sondern zum Markttag in die Perlenstadt Manacor. Der Bus muss sich wohl erst durch den Nebel kämpfen. Oder die Verspätung ist dem Einsammeln der vielen Marktbesucher geschuldet.

Erst als wir die Küste verlassen und ins Landesinnere abbiegen, weicht langsam der Nebel.

In Manacor herrscht Markttrubel: ganz viele Stände mit Klamotten, Ledertaschen, aber auch regionalen Erzeugnissen. Selbst Hühner und Tauben (natürlich lebende) werden hier verkauft. Das Gedränge ist aber nicht so wie in Madrid. Hier kann ich in Ruhe rumdümpeln.

Nebenbei mache ich Abstecher und schau mir die schöne Kirche oder die Markthalle mit dem Obst und Gemüse an.

In der Touristinfo lasse ich mir erklären,  wo ich die Perlenschau finde. Da habe ich einen Fußweg von ca. 20 Minuten vor mir. Aber wenn ich schon mal in Manacor bin?

Leider kann man die Herstellung der Perlen nur in einem Film anschauen. Dafür gibt's in einer Ausstellung die (gut bewachten) Perlen zu bestaunen und bei entsprechendem vorhandenen Kleingeld auch zu kaufen. 

Ich laufe zurück in die Innenstadt, hole mir auf dem Markt eine leckere gefüllte Teigtasche, suche mir ein schattiges Plätzchen und mache Mittagsrast.

Dann gehe ich zur Bushaltestelle und fahre wieder an die Küste.

Weil ich zeitig zurück bin, geht's Baden. Das macht heute besonders viel Spaß! Die letzten Tage hatte ich Wellen von ca. 20-30 cm Höhe.  Heute gibt's Wellen von ca. 50 cm bis zu 1 m, die lange Schaumgirlanden an den Strand zaubern, wenn sie sich am flachen Ufer brechen. Viele Kinder toben im Wasser, denen das Wellenhopsen gefällt. Ja, heute bleibe ich lange am Strand.

Jetzt drückt mir mal ganz fest die Daumen, dass ich morgen ohne Nebel wieder wandern kann!
Das war doch wirklich ein Klasse-Vorschlag von meinem Wanderführer, den ich heute in die Tat umgesetzt habe. 

Am Morgen halte ich Ausschau nach einem Fahrradverleih und habe auch fix einen gefunden. Dort hole ich mir ein einfaches "Möhrchen" ohne Schnickschnack und mache mich auf den Weg immer an der Küste entlang.  Der Radweg ist perfekt ausgebaut und der Fahrtwind bläst mir angenehm ins Gesicht. 

Zuerst folge ich dem langen Sandstrand von Cala Millor. Die Strecke bis zur Punta de n'Amer kenne ich ja schon. Die lasse ich heute aber links liegen, so dass ich bald den Platja de sa Coma erreiche. Hier führt mich der Radweg den Strand entlang und ich komme unbemerkt im nächsten Küstenort S'Illot an. Bewusst wird mir das erst, als ich das Flussbett des Torrent de Can Amer überquere.

Hey, diese Radtour macht echt Spaß!!!

Es geht am kleinen Hafen hinauf auf die Felsenküste, immer weiter am Meer entlang. Ich erreiche die Bucht Cala Morlanda; die merke ich mir für einen Badestopp auf der Rückfahrt, denn sie sieht mit ihrem blauen Wasser und den sie umgebenden Felsen zu einladend aus.

Ich will weiter bis Porto Christo und weiß jetzt noch nicht, wie lange ich bis dahin brauche. Schade, nun verlässt mich der schöne Küstenradweg. Es geht an der Straße entlang weiter, die ich aber erst mal wieder verlassen kann, weil links an den Landgütern eine Piste entlang geht. Später kommt wieder ein Radweg links der stark befahrenen Hauptstraße nach Porto Christo.

Die Strecke fährt sich zwar easy, ist aber irgendwie langweilig. Ich grübele schon, ob ich umkehre, aber da sehe ich schon die ersten Häuser von Porto Christo. Der Wanderführer empfahl mir, mich gleich links zu halten, was ich natürlich mache. Jetzt gilt es ein Plätzchen für's Radel zu finden, um es zu parken. An der Bibliothek gleich hinter der Kirche passt es.

Nun nehme ich mir Zeit, das kleine Küstenstädtchen mit den vielbeworbenen Höhlen (die sind nicht mein Ziel) zu erkunden. Es ist Markttag. Ich schlumper also über den Markt und schaue mir anschließend den Hafen mit den vielen Booten an. Ein Schattenplatz lädt zur wohlverdienten Mittagsrast ein. Dann bummel ich noch gemütlich durch die vielen kleinen Läden. 

Es ist warm - zu warm, um sich wieder auf's Rad zu schwingen Also gibt es die erste ausgiebige Badepause des Tages am Strand von Porto Christo. Tut das gut!!!

Erst gegen 14 Uhr trete ich den Rückweg an. Der Fahrtwind bläst mir wieder angenehm um die Nase. Mein Radl ist leichtgängig und läuft wie geschmiert.

Den Weg kenne ich jetzt schon und ich freue mich auf die Badebucht am Rückweg.  Das wird ja eine richtige Genießertour. Rein in die Badesachen und ab ins kristallklare Wasser! Herrrrrlich!!!

Danach duempel ich bis oberhalb von S'Illot, wo mich das Restaurant "Es Mollet" zu Kaffee und Kuchen mit Meerblick einlädt. 

Dann kommt wieder meine geliebte Küstenpassage zurück bis Cala Millor.

Das Rad muss ich erst 17 Uhr wieder zurück geben. Da bleibt noch genug Zeit, die Küste nordwärts bis zur Cala Bona zu erkunden. Immer schön auf dem prima Radweg entlang. Habe nicht geahnt, dass es noch ein ganzes Stück weiter geht.

Dann kehre ich um und mache am kleinen Hafen nochmal eine schattige Rast. Ich kann beobachten, wie ein kleines Boot aus dem Wasser geholt wird und das voll beladene Glasbodenboot anlegt. Jetzt wird es wirklich Zeit,  das Radl zurück zu bringen.

Na, das war doch heute ein fantastischer Tag. Diese Variante war eindeutig besser als mein ursprünglich angedachter Ausflug nach Palma.

Allerdings bin ich nun ziemlich k.O.
Ist das ein prima Urlaub! Auch wenn 29 Grad im Schatten nicht unbedingt die ideale Wandertemperatur ist :-)

Aber der Reihe nach. Abholung durch den Wanderführer hat bestens geklappt. Mit Auto gings über die Hügelkette Richtung Norden an Arta vorbei. Dann auf einer schmalen, von blühender Mallorca-Heide gesäumten Straße durch eine bergige Landschaft auf die Küste zu.

Bald hatten wir unseren Startpunkt erreicht. Ein breiter Weg brachte uns hinab an die steinige Küstenlinie, wo es dann auf sonnenbeschienenem Pfad immer oberhalb des blau schimmernden Meeres bergauf,  bergab und um mehrere Buchten herum Richtung Torre d'Albarca ging. Jeder leichte Windhauch war willkommen.

Während wir im Schatten eine Trinkpause einlegen, überholen uns ein paar Nacktwanderer. Sonst sind wir allein unterwegs. 

Nach mehreren Buchten - das Wasser leuchtet in vielfältigen Blautönen - kommen wir beim Wachturm an. Eine schmale Treppe führt innen hinauf; das letzte Stück soll eine steile Holzleiter bringen. Oh, zittern mir da die Knie! Aber mit gutem Zureden vom Wanderführer meistere ich das letzte Stück. 

Die Aussicht von dort oben ist fantastisch. Da hätte ich glatt was verpasst. Unterm Turm entdecke ich in den Felsen eine Bergziege mit ihrem Jungtier.

Von oben können wir auch unsere weitere Wegstrecke einsehen: schmale Küstenpfade weiter oberhalb des Meeres entlang. Versprochen sind entlegene Badebuchten; die Badesachen habe ich im Rucksack.

Was dann kommt, ist echt traumhaft. Wir passieren eine erste Bucht mit hellem Sandstrand und türkisfarbenen Wasser,  in das die Sonne Lichtreflexe zaubert. Und kurz danach erreichen wir unser Wanderziel, eine zweite, ebenso wunderschöne Badebucht, die wir ganz für uns alleine haben. Badesachen an und hinein!!! Ist das herrrrrrlich. Glasklares Wasser, die Sonne zaubert weiter Leuchtkringel auf den Meeresboden, die See ist spiegelglatt und kaum eine Welle ist zu spüren.  Später kommen noch ein paar Radfahrer und vom Meer einige Boote. Trotzdem ist es auf diesem Fleckchen ausgesprochen ruhig.

Nach dem Baden genießen wir am Refugi de S'Arenalet unseren Mittagsimbiss. Wir sitzen im Schatten und haben den Blick auf die Traumbucht - wunderschön.

Aber der Rückweg wartet. Der führt hinauf auf den Bergrücken. Da wäre ich doch beinahe geradeaus weiter gelaufen, wo unser Weg scharf nach links abzweigt! Nur gut, dass ich mit Wanderführer unterwegs bin.

An einer verfallenen Finca zieht es mich Richtung Küste vor und wir haben eine prima Aussicht von oben auf unsere Traumbuchten.

Der weitere Weg führt uns wieder zum Torre und an der Küste entlang zurück.  Beim letzten Stück in der warmen Sonne hinauf zum Auto bin ich dann echt geschafft.

Da kommt ein Abstecher zu einer Gaststätte hoch oben in den Bergen (Name?)  gerade recht. Wir sitzen auf der Terrasse mit Blick auf die Wanderküste. Was mich mehr aufbaut, kann ich nicht sagen: der Kaffee, die eiskalte Cola oder der leckere Mandelkuchen?

Es war eine wunderschöne Tour!!! Nach der Heimfahrt bin ich in Cala Millor nochmal ins Meer und habe den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Jetzt falle ich nur noch todmüde ins Bett.
Bin gestern prima und ohne Verspätung hier gelandet. Einen kleinen Ausflug ans Meer habe ich mir noch gegönnt, bevor ich müde ins Bett gefallen bin.

Nach dem Frühstück habe ich mich in der Touristinfo mit Prospekten eingedeckt und bin gleich zur ersten Erkundungstour gestartet. Die Sonne meint es unheimlich gut; gefühlte 30 Grad. Nur gut, dass vom Meer her eine frische Brise weht. Die Landzunge Punta de N'Amer lockt mich mit einem Wachturm leicht bergan. Genialer Rundblick vom Turm auf Küste, Cala Millor mit den dahinter liegenden Bergen und das Meer.

Viele Leute sind unterwegs,  die ich aber nach dem Turm hinter mir zurück lasse. Jetzt bin ich auf meinem weiteren Weg an vielen Steinmaennchen auf die Küste zu fast allein unterwegs. Ist das schön hier!!! Links von mir das Meer und rechts bewaldete Kuppe. Und ein Weg, der sich oberhalb der Steilküste entlang schlängelt. Und mit dem frischen Wind lässt es sich fantastisch weiter duempeln.

Nur einmal bin ich zu weit Richtung Meer hinab und merke, dass ich eine Sackgasse erwischt habe; ja, so kenne ich Mallorca :-)
 Schnell habe ich aber den richtigen Weg wieder gefunden, der mich weiter bis Sa Coma führt.

Jetzt brennt die Mittagssonne und ich flüchte in eine schattige Strandbar, wo ich ausgiebig Siesta mache. Mit Café con leche und leckerem Schokoladenkuchen. Morgen muss ich unbedingt die Badesachen für unterwegs mitnehmen.

Gegen 14 Uhr trete ich den Heimweg an - jetzt mit Abkürzung quer über die Halbinsel zurück nach Cala Millor.

Viele kleine Geschäfte laden zum Bummeln ein, bevor ich ins Hotel zurück kehre.

Wenn mein Blogeintrag fertig ist, gehe ich schwimmen!!!

Jetzt sitze ich auf gepacktem Koffer und freue mich auf meinen Kurzurlaub.

Ich liebäugle ja schon lange damit, im Herbst nach Mallorca zu fliegen, um das Wandern mit dem Baden im Meer zu verbinden. Bisher klappte das nicht, weil ich an der Ostküste, die ich auch mal kennenlernen möchte, keinen deutschsprachigen Wanderführer im Internet gefunden habe. Aber nun ist das gelungen: Folkes Wanderseite


Morgen geht es also mit Flug von Frankfurt nach Palma und weiter nach Cala Millor. Bleibt mir nur zu hoffen, dass die Deutsche Bahn mich ohne Streiknachwirkungen pünktlich nach Frankfurt bringt.

Ich melde mich dann in den kommenden Tagen von der Sonneninsel!

Wieder ein morgendlicher Start mit Nebel, der dicht über der Autobahn nach Erfurt hängt. Meinen Einkauf habe ich schnell erledigt - danach prima Sonnenschein. Warum also nicht in Erfurt eine Steiger-Runde dran hängen - habe ich ja lange nicht gemacht.

IMG_1990.JPGIch parke das Auto in der Milchinselstraße. Von dort sind es nur wenige Schritte und ich bin im Wald. Ich nehme den Aufstieg über den Stern zum Waldhaus, wo ich zu Mittag einkehren kann. Weiter geht es am Waldrand entlang, vorbei an der Fuchsfarm und hinab Richtung Bachstelzencafe. Dort beobachte ich ein flinkes Eichhörnchen, das eine Nuss im IMG_1991.JPGMäulchen weg trägt. Der Rückweg führt mich entlang der Gera an Hochheim vorbei zurück nach Erfurt.



Und hier folgen die Bilder:
Fuchsfarm.JPG 
Herbstfärbung.JPG
















Bachstelzencafe.JPG
Eichhörnchen.JPG

















An der Gera.JPG
Bachstelzenweg.JPG

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