Neues in der Kategorie Hohe Schrecke-Finne-Schmücke
Nach vielen heißen Sommertagen lockt mich das erfrischende Wanderwetter hinaus. Und weil ich lange nicht dort war, visiere ich den Wiegental-Wildnisweg in der Hohen Schrecke an.
Am "Haus auf dem Berge" gibt es jetzt einen perfekt ausgeschilderten Wanderparkplatz, wo ich das Auto stehen lassen kann.
Über den Rastplatz mit der Wildkatze hängen lange Zweige mit ganz vielen Bucheckern - sieht echt verwunschen aus.
Ich folge dem ausgeschilderten Weg hinauf in den wilden Wald. Eichelhäher schimpfen laut.
Der Rastplatz am Enzianberg ist abgesperrt, aber ich will sowieso gleich weiter. Nicht nur in Städten gibt es den Schilderwald - auch hier überrascht er mich >
Am Wanderweg erwartet mich heute eine Kletterpassage durch einen umgestürzten Baum hindurch (der Wegewart ist informiert), bevor ich am Seil entlang gut hinauf steige.
Hier ist heute mein Brombeer-Paradies. Anders als im Harz sind die vielen prall gefüllten Früchte gut durch die hohen Bäume vor dem Vertrocknen geschützt.
Der Wildnis-Weg entlang des Seiles ist dann wieder gut passierbar. Hier greift der Mensch nicht mehr ein, aber die Bäume sind glücklicherweise nicht auf den Weg gestürzt.
Am Taufkreuz lege ich meine Wanderpause ein. Während mir im Wald keine Menschenseele begegnet ist, tummeln sich hier die Wochenend-Radfahrer, die dem breiten Kammweg folgen.
Im Abstieg durch den Wald darf ich dann noch zweimal umgestürzte Bäume übersteigen.
Ja, das war heute ein "sportlicher" Ausflug. Wer auf dem Wiegental-Wildnisweg unterwegs ist, sollte trittsicher sein und mit Kletterpassagen rechnen. Trotzdem ein fantastischer Rundweg!
Kirschenzeit - klar, wo es mich da hinzieht. Dieses Jahr war ich vorm NABU da :-)
Und weil ich heute mit herrlichem Wind, der die Sonne nicht so arg spüren lässt, unterwegs bin, hänge ich eine kleine Wanderrunde dran. Dabei entdecke ich die neuen Sitzgruppen. Hier kann ich prima Pause machen und den weiten Ausblick genießen. Wer noch ein paar Kirsch-Rezepte sucht ist hier richtig.
Ich lege mit Blick auf Hauteroda eine letzte Wanderrast ein, bevor ich, nochmal Kirschen naschend, gemütlich zurück zum Auto laufe.
Mit einer Wanderfreundin sollte es heute gemeinsam auf Tour gehen. Bei angekündigten über 30 Grad entscheiden wir jedoch, diese Tour zu vertagen.
So nutze ich die Gelegenheit für einen Wegecheck im Rabenswald, indem ich mich um 6 Uhr aus dem Bett pelle und hoffe, dass ich am Morgen noch erträgliche Temperaturen erwische. Die Unstrutbahn lädt nämlich am kommenden Wochenende zur "Erlebnis-Sonderfahrt in die Hohe Schrecke" ein.
Bereits im Aufstieg auf dem Rabenswald-Wanderweg rinnt mir der Schweiß. Wenn es am kommenden Wochenende auch so warm wird, muss ich über alternative Routen nachdenken. Also checke ich heute, unterwegs Walderdbeeren naschend, vorsorglich mal einige kleinere Rundwege um Garnbach.
Die in meiner Wanderkarte noch eingezeichnete Liebeslaube ist eingestürzt. Umgefallene Bäume im Mühlbachtal zwingen mich zu einer Klettereinlage. Okay - diese Seite von Garnbach funktioniert also nicht. Aber ich habe gut machbare Wege gefunden.
Gegen Mittag frischt etwas Wind auf. Meinen Plan, noch einen Abstecher ins Schwimmbad von Wiehe zu unternehmen, verwerfe ich, nachdem auf meinem Handy eine Warnung vor schwerem Gewitter für 12 Uhr eingeht. Lieber fahre ich fix nach Hause.
Das war heute eine herrliche kleine Rundwanderung am Finnberg! Es gab viele blühende Schätzchen zu entdecken (und ich war fleißig am Knipsen).
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Danach habe ich eine Wanderfreundin auf ihrem Heimweg bis zur Aussichtsbank am Waldrand über Burgwenden in Richtung Kammerforst begleitet. Diese Aufstiegsroute gefällt mir besser als der Aufstieg auf der Straße, zumal wir von oben den weiten Blick genießen konnten.
Wissend, dass heute in Großmonra Hofflohmarkt ist, lege ich auf dem Rückweg dort nochmal einen Stopp ein. Es macht Spaß, durch die mit Luftballons markierten Höfe zu schlumpern. Zum Schluß decke ich mich in der Monraburg Mosterei mit leckerem Saft ein, bevor ich nach diesem wunderbaren Tag die Heimfahrt antrete.
Weil ich demnächst wieder hier unterwegs sein will, mache ich heute meinen morgendlichen Wegecheck. Das Knabenkraut ist bereits verblüht und die Bocksriemenzunge verabschiedet sich langsam. Dafür ist der Diptam jetzt voll da. Außerdem entdecke ich eine knospige Türkenbundlilie und es zeigt sich zaghaft eine Mücken-Händelwurz.
Gestern hatte ich von der Steppenrasen-Exkursion erstmals eine Sommerwurz vermeldet. Heute sehe ich, dass sie auch am Finnberg wächst.
Der Regen hat sich verabschiedet, aber noch sind die Wiesen nass. Die Orchideen am Finnberg warten auf unsere kleine Wandergruppe. Wir beobachten einen faulen Touringen-Stempelsammler, der hier tatsächlich mit dem Auto bis zum Stempelkasten fährt. Aber wir schaffen per pedes den Aufstieg über die Kuppe und wandern durch das Hirschbachtal zurück. Es war wieder eine wunderschöne Rundtour.
Auf der heutigen Wanderung vom Bahnhof Reinsdorf zur Hängeseilbrücke der Hohen Schrecke meint es die Sonne gut mit uns. Die Kirschbäume blühen und unsere kleine Wandergruppe genießt bei einer ersten Rast die weiten Ausblicke ins Unstruttal.
An der Hängeseilbrücke treffen sich Wanderer aus verschiedenen Richtungen. Wir machen hinterm Rastplatz Unstrutblick entspannt Mittagspause.
Für den Abstieg folgen wir zunächst dem Enzianwiesenweg. Heute sind hier ganz viele Ölkäfer unterwegs. Dann biegen wir ab Richtung Reinsdorf.
Nach einer kurzen Pause am Feldrand schaffen wir auch das letzte Stück bis zum Ort und sind pünktlich am Bahnhof. Nach dieser schönen Rundwanderung bringt uns die Bahn zurück nach Hause.
Heute starte ich meine Wanderung mal am Bahnhof Heldrungen. Richtung Stubenberg muss ich da zunächst gut hinauf steigen, kann dann aber wunderbar auf perfekt markierten Wegen oberhalb von Heldrungen entlang wandern. Gelegentlich öffnet sich der Blick Richtung Wasserburg und A71/Braunsroda. Frühlingshaft blühen ganz viele Buschwindröschen.
Später steige ich allmählich bergauf Richtung Rastplatz "Neun Linden", den ich ja aus anderer Richtung schon mehrfach besucht habe.
Weiter geht es nun auf einem Reitweg am Waldrand entlang hinab Richtung Schwanenfeld mit herrlichem Blick zu den Sachsenburgen hoch über der Thüringer Pforte/der Unstrut. Was macht denn der ICE da? Hat der sich verfahren?
Weil ich nun doch ziemlich weit unten gelandet bin, muss ich Richtung Bahnhof noch einmal gut über den Kamm hinauf steigen. Na, dann wird die Tour eben etwas länger als geplant.
Am Bahnhof wartet eine leckere Bratwurst zur Stärkung auf mich, bevor ich die Heimfahrt antrete. Für die Kaninchen bringe ich Grünfutter aus dem Wald mit.
