Neues in der Kategorie Krakau 2017

An der Weichsel 1.JPG

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Bootsanleger unterm Wawel.JPGBlick von der Grunwald-Brücke.JPG

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                                                                                                                                                                                                                      Und dann ab nach Hause - Landeanflug Berlin Tegel:

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Bahnfahrt nach Wieliczka.JPGSalzmine Wieliczka.JPG

Salzmine Wieliczka

                                                                                                                                                                                                                                                                                                    Im Zentrum von KrakauAn der Stadtmauer.JPG

Marienkirche.JPG

                                                                                                                                  

Altar der Marienkirche.JPGBlick vom Wawel.JPG

                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Und Abends wieder in Kazimierz - diesmal Einkehr mit Klezmer-Musik:

Klezmer-Gruppe 1.JPGKlezmer-Gruppe 2.JPG

HopOn HopOff Bus.JPGEmaillefabrik Oskar Schindler.JPG

Platz der Ghetto-Helden.JPGKosciuszko-Hügel 2.JPG


                                                                                                                                                                                                                         

Bootsfahrt auf der Weichsel

Bootsfahrt auf der Weichsel.JPGBootsfahrt auf der Weichsel 2.JPG

                                                                                                                                                                                                                                                                                              

 Abends in Kazimierz    Abends in Kazimierz.JPG

Alte Synagoge.JPG

Kazimierz

Jüdisches Museum.JPG

                                                                                                                                            

Trödelmarkt am Plac Novy.JPG

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Zentrum

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                                                                         Jüdisches FestivalJüdisches Festival 2017 in Krakau auf der Breiten Straße.JPG

Best of Krakau

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Bootstour auf der Weichsel.JPG

Kosciuszko-Hügel.JPG

                                                                                                                                           

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Kleiner Rückblick auf Krakau

Ja, ich bin wieder zu Hause. Bevor ich hier aber erste Bilder hoch lade, will ich kurz erzählen, was ich noch erlebt habe.

Ich habe nämlich noch einen herrlichen Montag Abend verbracht: In einem gemütlichen Lokal an der Breiten Straße (ihr wisst ja jetzt schon, dass das eigentlich ein Platz ist) hatte ich mich gerade hingesetzt und die Speisekarte studiert. Hmmm, so viele leckere polnische oder jüdische Gerichte, dass die Wahl schwer fiel. Nebenan spielte eine kleine Gruppe populäre klassische Musik. Als diese Gruppe Pause machte, kam aus meinem Lokal eine Gruppe von 4 jungen Musikern heraus, die begann, Klezmer-Musik zu spielen. Wow, war das Klasse!!! Schön, dass ich auf mein Essen warten muss, denn so kann ich einfach dieser Musik lauschen. Nach einigen Liedern macht "meine" Gruppe Pause und im Nachbarlokal gehtś mit Musik weiter. So geht es den ganzen Abend immer abwechselnd weiter - klar, dass ich mir mit meinem Abendbrot gaaaaaaaaaaanz viel Zeit gelassen habe :-)

Da mein Flieger am Dienstag erst um 15 Uhr nach Berlin startete, hatte ich außerdem noch den Vormittag, um was zu unternehmen. Warum also nicht die Zeit für einen schönen, entspannten Spaziergang entlang der Weichsel nutzen? (Wenn ich länger geblieben wäre, hätte ich mir ein Radl ausleihen können, denn der Radweg entlang des Flusses ist gut ausgebaut.) So wurde es eine schöne Morgenrunde unterhalb des Wawel entlang bis zur Grunwald-Brücke. Auf meiner Bus-Runde hatte ich erfahren, dass es von hier den schönsten Blick auf den Wawel geben soll, was ich nur bestätigen kann. Gemütlich gingś zurück zum Hostel, nicht ohne dem feuerspuckenden Drachen "Auf Wiedersehen!" zu sagen.

Nachdem ich meinen Koffer im Hostel geholt hatte, bin ich zum Plac Novy und habe mir zum Abschied nochmal ein Zapiekanka geholt. Damit war ich gestärkt für die lange Heimreise.

Salzmine Wieliczka

Ist das wirklich schon mein letzter Tag in Krakau? Die Zeit verging wie im Flug. Heute stand ein Ausflug mit dem Zug in die nahe Salzmine Wieliczka auf meinem schon zu Hause gebastelten Plan. Die nötigen Informationen bekam ich in der Touristinfo von Kazimierz und alles hat bestens geklappt. Mit dem Zug gings von Krakau Glowny direkt nach Wieliczka. Dort brauchte ich mich nur den anderen Touristen anschließen, die alle das gleiche Ziel hatten. Lange Schlange am Eingang - okay, das waren die Reisegruppen. Der Ticketschalter für Individualtouristen war am Morgen schön leer. Die erste deutschsprachige Führung sollte erst 10.45 Uhr dran sein. Also habe ich die englische Version gewählt, die zeitnah starten sollte. Über 380 Stufen gingś hinunter; die Holztreppe schien kein Ende nehmen zu wollen. Unten dann gut ausgebaute Gänge. Den Erläuterungen konnte ich prima folgen. Der erste Teil widmete sich dem Salzabbau. Selbst Pferde haben hier ihren Dienst getan. Immer wieder kamen wir an von Menschen geschaffenen großen Salzskulpturen vorbei. Über Stufen gingś immer tiefer hinab. Laut meinem Flyer waren es insgesamt dann ca. 800 Stufen. Die Krönung der Tour sind natürlich die riesigen Kapellen, besonders die reich mit Wandbildern verzierte St. Kinga-Kapelle. Außerdem gibt es weiter unten Salzseen, die entweder durch ihre Spiegelung oder ihre türkisblaue Farbe beeindrucken. Ich habe schon überlegt, ob wir am Ende die 800 Stufen wieder hoch klettern müssen. Aber zum Glück bringt uns ein doppelstöckiger Fahrstuhl zurück ans Tageslicht. (Ich fühlte mich an die Bergwerkstour erinnert, die ich vor kurzem in Wettelrode gemacht habe.) Na, das war doch echt ein beeindruckender Ausflug! Da ich in der Salzmine keine Bilder geknipst habe, schaut mal hier: Salzmine Wieliczka Um die Mittagszeit fahre ich zurück nach Krakau, wo ich den Nachmittag prima zum Schlumpern durch die Innenstadt nutze und dabei der Marienkirche einen Besuch abstatten kann (der Turm ist leider geschlossen). Dann plündere ich noch den Souvenirshop auf dem Wawel, bevor ich im Hostel erst mal die Füße hoch legen muss. Klar bin ich heute Abend wieder im quirligen jüdischen Viertel unterwegs. Egal, wo ich bisher eingekehrt bin, es war überall lecker. Und bei angenehmen Temperaturen kann ich lange draußen sitzen. Wenn ich mich das nächste mal melde, bin ich schon wieder zu Hause. Aber dann gibt's Bilder!

HopOn HopOff in und um Krakau

War das gestern noch ein fantastischer Abend! Klar habe ich mein leckeres Zapiekanka vertilgt. Danach bin ich gemütlich zur Breiten Straße, die eigentlich ein Platz ist, gepilgert. Ich hatte vormittags gesehen, dass dort eine Bühne aufgebaut wurde. Abends war der Platz dicht mit Menschen gefüllt und auf der Bühne spielte eine geniale Band mitreißende Klezmer-Musik. Da bin ich hängen geblieben und war begeistert. Die Stimmung war einfach fantastisch, meine Füße wollten nur noch mittanzen. Also wurde der Abend etwas länger. Trotzdem bin ich heute morgen gut aus den Federn gekommen. Meinen Füßen wollte ich vorsorglich einen ruhigeren Tag gönnen. Ich hatte ja vor dem Kurzurlaub schon recherchiert, dass es hier einen HopOn-HopOff-Bus gibt. Der startet am Wawel, also nicht weit vom Hostel entfernt. Okay, eigentlich gibt's zwei Anbieter. Da beide die gleiche Runde zu fast identischen Konditionen fahren, bekam der erste abfahrende Bus meine Mitfahrt. Das jüdische Viertel habe ich vorbeiziehen lassen. An Oskar Schindlers Emaillefabrik im Stadtteil Podgorze bin ich ausgestiegen und habe mir die gut aufbereitete Ausstellung über Krakau in der Zeit von 1939-1945 angeschaut. Geschichtsstunde pur mit vielen historischen Bildern, Dokumenten und Darstellungen jüdischen Lebens in dieser Zeit. Eine Ausstellung, die wirklich sehenswert ist. Der Bus brachte mich anschließend weiter zum Platz der Ghetto-Helden mit der Adler-Apotheke. Leider hat mich hier der Regen erwischt und es wirkte sich sehr nachteilig aus, dass die Busse nur im Abstand von 45 Minuten fahren. Aber nach langer Wartezeit war, als der Bus endlich kam, auch der Regen vorbei. Schade, die Altstadt hat der Bus (trotz eingezeichneter Schleife in meinem Faltblatt) nicht angefahren. Es gab einen Stopp am Wawel und dann gingś raus aus dem Zentrum hinauf auf den Kosciuszko-Hügel. Der Regen hatte zwar aufgehört und ich konnte von oben den Blick auf die Stadt unter mir genießen. Bei Sonnenschein und Fernsicht muss der Ausblick gewaltig sein. Ich habe heute die Gipfel der Hohen Tatra nur erahnen können. Dieser Abstecher war trotzdem schön. Zurück am Wawel kam doch tatsächlich die Sonne raus. Wie für mich gemacht, denn ich wollte ja noch eine Bootstour auf der Weichsel unternehmen. Beim Einstieg hat das kleine Holzboot mächtig geschaukelt. Als es dann losgedüst ist, lag es stabil im Wasser. Der Blick vom Boot auf den sonnenbeschienenen Wawel ist unvergleichlich. Bilder folgen, versprochen! Viel zu schnell war diese herrliche Wasserrunde vorbei. Der Rückweg führte mich nochmal zum feuerspuckenden Drachen, bevor ich zurück ins Hostel bin. Na, das war doch wieder ein wunderschöner Tag in Krakau. Meine Füße haben sich dabei prima erholt :-)
Ja, dieses lange Wochenende in Krakau kann ich wirklich genießen, auch wenn ich jetzt meine Füße spüre. Mein kleines Hostel liegt am Saum des jüdischen Viertels Kazimierz, wo ich gestern Abend schon lecker Essen war. Die Atmosphäre mit den vielen kleinen Lokalen ist genial! Heute habe ich den Vormittag gleich zu einem ausgiebigen Bummel dort genutzt. Geht das am Samstag? Jain, sage ich. Warum? Der Samstag ist den Juden heilig und vieles ist geschlossen. Aber: Die alte Synagoge war geöffnet, interessant und sehenswert. Auf den Straßen habe ich gelassene morgendliche Aktivitäten beobachten können. In einer Synagoge fand bei geöffneter Tür ein Gottesdienst statt. Unaufdringlich lunzen funktioniert. Die morgendliche Ruhe vor den Touristenströmen kam mir definitiv entgegen. Und den kleinen Trödelmarkt habe ich auch noch besucht. Zu Mittag bin ich gleich nebenan eingekehrt. Dann habe ich im Hostel eine Pause eingelegt. Weiter gingś zum Wawel, dem Hügel mit dem Königsschloss und der Kathedrale. Allein dafür lohnt ein Ausflug nach Krakau. Ich habe mich per Audio-Set durch die Kathedrale führen lassen. Sicherlich wäre alles auch ohne sehenswert gewesen, aber die Erläuterungen waren das Sahnehäubchen. Bis hoch zur Sigismundglocke bin ich geklettert - ob mir die Berührung des Klöppels Glück bringt? Den zur Führung dazu gehörenden Museumsbesuch habe ich ohne Erklärungen mitgenommen. Da war's dann nämlich bald schon 15 Uhr und ins Zentrum wollte ich doch auch noch. Aber erst war jetzt die Drachenhöhle unterm Wawel dran. Der Drache wartet erst hinter der Höhle. Und dort spuckt er richtig Feuer! Ja, ein Tag in Krakau kann lang werden. Der Weg in die Innenstadt mit Marienkirche, Tuchhallen und Rathausturm ist jedoch noch zu schaffen. In der Marienkirche findet eine Hochzeit statt - kurz lunzen geht, aber Besichtigung und Turmbesteigung nicht. Also erklimme ich nach dem Bummel durch die Tuchhallen den nahen Rathausturm, von dem ich den Blick von oben auf diese herrliche Stadt genieße und in der Ferne die Gipfel der Hohen Tatra sehen kann. Dann dümpel ich langsam zurück ins Hostel. Die nächste Erholungspause tut gut. Nachher will ich nochmal los: am nahen Plac Novy ein Zapiekanka zum Abendbrot essen und schauen, was das jüdische Festival zu bieten hat.

Angekommen im polnischen Krakau

Ja, die Anreise war schon ein Abenteuer! Easy mit Zug nach Berlin und mit Bus zum Flughafen Tegel. Dort aber heute Chaostag: lange Schlangen am Check-in und an der Kontrolle. Dann die Info, dass mein Flug überbucht ist und es fraglich ist, ob ich mitkomme. Danach kein Boarding und dazu keine Infos, warum. Nach 2 Stunden Verspätung ging's endlich los und ich durfte mit! Die Maschine stand weit, weit draußen. Flug zum Glück problemlos. Vom Flughafen in die Innenstadt wieder easy. Dafür keine Tram 10 zum Hostel. Also gleich noch ein ungewollter Stadtspaziergang. Jetzt weiß ich, wo ich mein müdes Haupt betten werde. Also gibt's heute nur noch einen Abendbummel mit Einkehr.

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