Oktober 2010-Archiv

Quirliges Madrid

img_1625.jpgimg_1624.jpgIm Retiro-Park

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Cervantes-Denkmal                                                    Seilbahn-Fahrt

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Puerta de Toledo                                                      Prado

Flohmarkt El Rastro

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Segovia

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Wir kraxeln durch's Guadarrama-Gebirge und erklimmen die Siete Picos:

 img_1569.jpgimg_1572.jpg             Mirador                                                                                    "Fenster des Teufels"



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Kraxelstrecke mit Ausblick                                                    Gipfelglück

(Die Bilder sind nicht bearbeitet - der Himmel war wirklich so blau und wolkenlos!)

Interessantes Toledo

Die für mich schönste Stadt: verwinkelte Gassen, vielfältige Kulturen, tief eingeschnittene Flußschlaufe des Tajo.

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Und zum Tagesausklang ein Sonnenuntergang:
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El Escorial

Jetzt kommen Bilder von meinem wundervollen Herbsturlaub: von Madrid und meinen/unseren Ausflügen in die nähere und weitere Umgebung.

Mächtige Klosteranlage El Escorial:
img_1502.jpgHinauf in die Berge von El Escorial:
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Wieder zu Hause

Nun bin ich also nach einer erlebnisreichen Madrid-Woche wieder zu Hause.

Gestern war ich allein in Madrid unterwegs, nachdem ich ja von Andreas eine prima Orientierung mit auf den Weg bekommen habe. Zunächst bin ich erstmal die letzten Highlights vom Vortag angesteuert, um bessere Lichtverhältnisse für die Knipse zu finden. Und hinein gings: in die Krönungskirche und in die Kathedrale. Okay, in der Kathedrale war ich schon, aber dafür konnte ich bei diesem Besuch Orgelklängen lauschen.

Dann weiter zum Königspalast und von dort an der Oper vorbei in Richtung Innenstadt. Ich hatte den "Bär mit dem Erdbeerbaum" noch nicht entdeckt und den wollte ich finden, was mir problemlos gelungen ist. Danach lies ich mich gemütlich von einem Laden in den nächsten treiben - es folgte also eine "Schlumperrunde", die allerdings den Flohmarkt vom Sonntag nicht toppen konnte.

Und nun habe ich tatsächlich die Orientierung verloren; so ist das in Madrid, weil es kaum rechtwinklige Straßenecken gibt. Nach einigen Straßenpassagen fand ich mich doch da wieder, wo ich losgelaufen war :-) Also neuer Anlauf zu markanten Punkten mithilfe meines handlichen Stadtplans. So ist es mir dann auch gelungen, den Prado zu finden (auf Gemälde ansehen hatte ich aber keine Lust) und von dort mit erneuter Passage der Innenstadt zurück bis zum Supermarkt am Kreisel in der Nähe von Andreas' Wohnung.

Danach war ich k.O. Ich habe mich mit einem Käff'chen auf die Terrasse gesetzt und nochmal den strahlend blauen Himmel genossen, wohl wissend, daß mich in Deutschland die grauen Tage erwarten.

Heute früh habe ich also die Heimreise angetreten. Der Flieger hatte eine dreiviertel Stunde Verspätung (wegen der Streiks in Frankreich). Gestartet sind wir noch bei klarer Sicht, die uns aber dann beim Erreichen der Atlantik-Küste verlies, weil zunehmend Wolken aufzogen. Eine kleine Wolkenlücke gab's nochmal über Luxemburg, dann war's mit dem schönen Wetter vorbei. Die Landung ging durch gaaaaaaaaaaaaaanz dicke Wolken - erst im letzten Moment war die Landebahn auszumachen. Und wie sieht's hier aus: grau, Regen und 6 Grad.

Nur gut, dass ich für's Umsteigen in den Zug gut Zeit eingeplant hatte: Ankunft ca. 14 Uhr, dann auf's Gepäck warten, rüber zum Bahnhof mit Ankunft dort ca. 14.45 Uhr. Der Zug verlies fast pünktlich um 15.06 Uhr den Bahnhof. Aber dann hat er nach Frankfurt gestanden und locker eine halbe Stunde Verspätung eingefahren, die er nicht mehr aufgeholt hat. Damit war mein Anschluss in Erfurt weg. Der nächste Zug nach Sömmerda fuhr aber zeitnah und so war ich gegen 18.45 Uhr am Sömmerdaer Bahnhof, wo ich das große Glück hatte, noch einen Bus Richtung Rastenberg zu erwischen, der mich bis zum Böblinger Platz brachte.

Die Reise war lang, deswegen gibt's heute keine Bilder mehr. Bitte habt Geduld bis morgen!  

Müde Füße in Madrid

Es ist Sonntag und da gibt´s in Madrid einen riesigen Trödelmarkt. Der beginnt 10 Uhr und so können wir erstmal ausschlafen und gemütlich frühstücken. Als wir starten lächelt schon wieder ein strahlend blauer, wolkenloser Himmel. Der Rucksack bleibt sicherheitshalber erstmal daheim - der Fotoapparat muss mit. Ich genieße das bunte Treiben ringsum und dümpel gemütlich von einem Stand zum nächsten. Männer können das wohl nie verstehen :-) 

Danach geht´s kurz zurück, Rucksack holen, um dann zur Madrid-Runde zu starten. Andreas weiß, was sehenswert ist. Zunächst schauen wir uns den Atocha-Bahnhof an, machen einen großen Bogen durch den Retiro-Park, wenden uns dann der Gran Via zu und legen erstmal eine kleine Stärkungspause ein. Danach besuchen wir Don Quijote und Sancho Pansa, gehen am Tempel vorbei hinüber zur Seilbahn, von der wir einen prima Ausblick auf Madrid genießen. Jetzt ein Stück zurück und dann vorbei am Palast und der Kathedrale (mit kleiner Besichtigung - wirklich sehenswert!) und von dort nur noch wenige Schritte bis zur Krönungskirche. Dann sind es nur noch ein paar Meter bis zum Toledo-Tor und wir sind fast schon wieder daheim. Ich bin noch kurz hinunter zur Brücke gelaufen, zu der ich bisher noch keinen Abstecher gemacht hatte, aber dort wird immer noch ganz schön an der neuen Parkanlage gebaut.

Während ich das schreibe, denke ich - klingt doch gar nicht so wild. Aber ich spüre die brennenden Fußsohlen schon gewaltig. 

Morgen will ich mich allein ins Stadtzentrum wagen, gemütlich durch die Gassen stromern und den Bär mit dem Erdbeerbaum finden. Der Stadtplan, auf dem alle Gebäude mit Bildchen verzeichnet sind, wird mir schon helfen.

Jetzt lege ich nur noch die müden Füße hoch!

Erlebnisreiche Urlaubstage

Ich habe nicht geahnt, dass dieser Urlaub so prima wird. Oktoberwetter wie aus dem Bilderbuch: Sonnenschein, blauer Himmel (kaum ein Wölkchen in Sicht) und wohlige Temperaturen um die 20 Grad (Ausnahme heute früh auf dem Pass, wo wir Reif und eisige Temperaturen hatten).

Gestern vormittag bin ich mit S-Bahn nach Aranjuez gefahren und habe mir den königlichen Sommerpalast angeschaut. Beim Rundgang entdeckt: niedliche Babywiegen aus alten Zeiten oder das Hochzeitskleid von Leticia. 

Danach war ich mit Andreas verabredet und wir sind gemeinsam nach Toledo gefahren. Diese Stadt ist absolut sehenswert. Allerdings taten mir am Abend ganz schön die Füße weh vom vielen hinauf und hinab.

Über Nacht habe ich mich aber gut erholt, so dass wir heute meine Wunsch-Bergtour unternehmen konnten. Die eisigen Temperaturen oben am Pass haben uns beide überrascht, aber nicht abgeschreckt. Durch den Wald ging es zunächst leicht bergab und dann gut bergauf. Nach dem Bergsattel haben wir einen Abstecher zum Mirador eingelegt und bei herrlichstem Sonnenschein die fantastische Sicht ins Tal genossen. Nun kam der eigentliche Kraxelteil: die Siete Picos. Von Steinmännchen zu Steinmännchen, auf der Höhe nur leicht bergauf und bergab, vorbei an riesigen Felsgebilden. Und (fast) zum Schluß noch eine gute Klettereinlage hinauf auf den Gipfel (2138 m) mit einer wunderbaren Rundumsicht. Danach gings wieder gut bergab bis an den Ausgangspunkt unserer Tour. Na, das war doch eine geniale Bergtour!!! Freut euch schon mal auf die Bilder!

Aber der Tag war ja noch nicht vorbei. Also sind wir weiter gefahren und haben uns nach einer gemütlichen Kaffeepause noch Segovia angeschaut. Mit Kathedrale, Alcasar (mit Besichtigung und Turmbesteigung) und Aquädukt eine sehenswerte Stadt.

Nun sind wir von unserem Abendessen in Madrid zurück und ich wollte nur kurz einen Bericht in den Blog stellen, merke aber, dass es nicht bei einem "kurzen" Bericht geblieben ist.

Jetzt bin ich aber wirklich totmüde und gehe schlafen. Gute Nacht!

Sonne satt und Kiefernduft

Das war doch heute ein genialer Urlaubstag!

Am Morgen war es noch herbstlich kühl, so dass ich freiwillig die Jacke übergezogen habe. Per Bahn ging´s über Villalba nach El Escorial - mit Andreas´ Einweisung perfekt zu finden.

Ankunft: Sonne scheint und die Jacke verschwindet im Rucksack.

Gemütlich durchquere ich die Parkanlage hinauf zum riesigen Kloster (Bilder folgen später, weil ich heute doch wirklich k.O. bin). Ich passiere die Sicherheitskontrolle und mache mich auf die Runde durch´s Kloster, vobei an vielen, vielen Gemälden. Bei Gelegenheit werfe ich einen Blick durch´s Fenster auf die wunderschönen Gärten und die Berge im Hintergrund.

Fotografieren darf ich nicht, aber wenn keine guckt ... Am Besten gefallen mir die Deckenmalereien in der Basilika und die Bibliothek. Der Rundgang nimmt doch etliche Zeit in Anspruch.

Am Nachmittag reizen mich dann die Berge im Hintergrund. Ich gehe vom touristischen Zentrum einfach immer bergan und komme auf eine Bergstraße, die in Serpentinen hinauf Richtung Pass (Puerto) führt. Die Landschaft erinnert mich gewaltig an Mallorca: viele Pinien und Kiefern - der Duft kitzelt mir in der Nase. Wegweiser gibt es (natürlich) nicht, aber wenn ich auf der Straße bleibe, kann ich mich ja nicht verlaufen :-) Und ich habe richtig entschieden: unterwegs kommen zwei wunderschöne Aussichtspunkte/kleine Rondelle, von denen ich hinab auf das Kloster blicken kann. Aber der Blick geht noch viel weiter: ein großer Stausee ist zu sehen und am Horizont kann ich Madrid erahnen. Na, das hat sich doch wirklich gelohnt! Was habe ich auf Mallorca gelernt: Privado-Schilder ignorieren. Und wenn ich nicht in Sandalen unterwegs gewesen wäre, hätte mich der Aufstieg vom Pass hinauf über felsiges Gelände auf den Gipfel noch reizen können (weit wäre das nicht mehr gewesen).

So wende ich mich vom Pass wieder hinab Richtung El Escorial, nehme unterwegs noch den einen oder anderen mächtig großen Kiefernzapfen in die Hand, entscheide mich dann aber doch dagegen, einen davon einzustecken und mit nach Hause zu bringen.

Auf dem Rückweg durch die Parkanlage von El Escorial spüre ich meine müden Füsse - also gibt es noch eine kurze Einkehr zu einem Café con leche. Dann heißt es zügig zum Bahnhof, damit ich nicht eine ganze Stunde auf den nächsten Zug warten muss.

Das war doch heute ein Urlaubstag wie aus dem Bilderbuch! So kann´s weiter gehen!

Ihr hört wieder von mir.

Guten Morgen in Madrid

Die Sonne geht gerade über den Dächern von Madrid auf und bevor ich mich an den Früstückstisch setze, will ich mich erstmal von hier melden.

Ich bin gestern zeitig gestartet - bereits um 5.52 Uhr verlies der Zug pünktlich den Sömmerdaer Bahnhof. Der Anschluß zum ICE in Erfurt hat geklappt. Die 10 Minuten Verspätung war bis Eisenach wieder aufgeholt. Nun kam auch die Sonne raus und ich konnte endlich was von der Landschaft, die noch im morgendlichen Dunst lag, sehen. Superpünktlich kam der Zug in Frankfurt/Main an. Ich habe gleich den ersten CheckIn-Schalter der Lufthansa genutzt und war so gleich die unhandliche Reisetasche los. Und dann hatte ich viiiiiel Zeit, gemütlich durch den Flughafen zu schlumpern und in einem kleinen Cafe mit Blick auf das Rollfeld einen Kaffee zu schlürfen.

Um 11.55 Uhr ging dann der Flieger in die Luft - Fensterplatz, Sonnenschein, kaum Wolken, beste Sicht; mit der Orientierung hatte ich jedoch so meine Problemchen. Erst als wir eine Küstenlinie erreichten war mir klar, dass es quer über Frankreich hinweg gegangen war und es nun südlich im weiten Bogen Richtung Madrid ging. Superpünktliche Ankunft - nur das Gepäck, das mit viel spanischem Schwung auf das Band flog, lies erstmal auf sich warten.

Andreas hat mich abgeholt und mit einem guten Kaffee in seiner Wohnung die Kräfte gestärkt für eine abendliche Tapas-Runde durch Madrid. Wir waren in kleinen Lokalen unterwegs: mit ausgestopften Stierköpfen an der Wand, hängenden Schinken, vielfältigen Kachelmotiven, Gaskochern mit brutzelnden Gambas und zuletzt an einer Theke vor einem Weinregal bis unter die Decke. Das war doch eine gemütliche Runde - mit der Orientierung in den verwinkelten Gassen muss ich aber noch etwas üben.

Nun werde ich gemütlich frühstücken und dann nach Escorial aufbrechen.

Ihr hört wieder von mir!

Urlaubsverlängerung

Während meines Urlaubs in den Hohen Tauern konnte ich jeden Morgen am Frühstückstisch die Vögel beobachten, die in großer Zahl das Futterhäuschen auf der Terrasse anflogen. Und als ich vorige Woche im Baumarkt die Futterhäuschen für die kommende kalte Jahreszeit sah, fühlte ich mich an meinen Urlaub erinnert und habe mir gleich eins für meinen Balkon mitgenommen.

Eine Woche lang passierte: nix. Ich erinnerte mich an eine Zeitungskolumne, in der eine Frau schildert, wie sie so nach und nach ihren Balkon mit diversen Nistkästen bestückt und die Vögel diese nicht annehmen.

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Aber seit Freitag kehrt Leben ein: es scheint sich jetzt unter den Kohlmeisen herumgesprochen zu haben, dass es auf meinem Balkon was zu holen gibt. Und heute sind auch ein paar Spatzen unterwegs gewesen.



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Immer wieder Ilmenau

Ein wunderbares Herbstwetter kündigt sich für's Wochenende an - also nichts wie raus zum Wandern. Ich habe aber keine Lust, Samstag Abend lange im Internet nach Wanderrouten zu suchen. Denn ich habe es immer noch nicht geschafft, mir mal einen aktuellen Wanderführer vom Thüringer Wald zuzulegen (aber ich habe ja bald Geburtstag - vielleicht wäre das eine Geschenkidee?). Ein Ausflug in den Harz wäre auch eine Überlegung wert (vom Torfhaus zum Brocken - aber da sollte ich sehr zeitig starten, denn die Herbsttage sind doch schon merklich kürzer).

Also wird es wieder eine Tour nach Ilmenau - da brauche ich nicht so zeitig aus den Federn und benötige auch keinen Wanderführer :-) Wo war ich denn lange nicht: Schwalbenstein - Schöffenhaus - Manebach - Hermannstein - (Kickelhahn kann ich ja links liegen lassen und gleich vorbei am Forsthaus Gabelbach) - hinauf zur Bobhütte (da war ich ja ewig nicht!). Klingt doch gut, oder?

Und hier gibt's nach einem fantastischen Wandertag die Bilder dazu: 

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Ein Männlein steht im Walde...                                                                        Schwalbenstein

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Aufstieg zur Höhle unterm Hermannstein

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Hinauf auf den Hermannstein gibt es jetzt einen ganz neuen Aufstieg
< per Leiter
 
und oben angekommen genießt man diese prima Aussicht:

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Gemütlich, wie immer: die Bobhütte
img_1472.jpgAllerdings hat der Sturm Kyrill 2001 die Bäume vom Lindenberg abgeknickt. So eröffnen sich neue, ungewohnte Ausblicke:
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Blick ins  <Schortetal und nach >Ilmenau





Meine Wandertour endet am Ritzebühler Teich - wer mit mir schon zum Kickelhahn gewandert ist weiß, dass dort unsere Aufstiegsroute in Ilmenau begonnen hat :-)
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