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Rundweg um den Rumpelsberg

Mich zieht es heute in den Thüringer Wald. Thüringen meldet Lockerungen der Corona-Beschränkungen: Gaststätten dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Also checke ich zu Hause am PC meine beliebtesten Einkehrmöglichkeiten, rufe auf der Hohen Warte an und reserviere mir ein Mittags-Plätzchen. Dann muss ich nur noch die passende Runde dazu planen.

Es wird eine Tour, die ich schon mehrfach unternommen habe: am Elgersburger Schloß bergauf, vorbei an Luisenquelle und Piutti-Felsen. Im Gasthaus Hohe Warte lasse ich mir den leckeren Herbslebener Spargel schmecken; den Tisch habe ich für mich allein / Vorbestellung war sinnvoll, denn etliche Wanderer stärken sich hier. Ich laufe weiter auf einem sonnigen Hangweg zum Waldgasthaus Mönchhof. Dort wurde der Grill angeworfen (die Gaststätte ist noch geschlossen) und im Freien gibt es Rastplätze, wobei hier guter Mittags-Trubel herrscht. Ein Eis auf die Hand passt, bevor ich mich auf den Rückweg mache. Ein Stück folge ich jetzt dem Goethe-Wanderweg, vorbei an Emmafelsen, Marienquelle und Bornwiese. Dann zweige ich ab und nehme den Rumpelsberg-Rundweg bergab nach Elgersburg. Na, das war doch eine prima Runde!

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Nach einem faulen Samstag fahre ich heute in den Thüringer Wald. Ich starte in Luisenthal und wandere zur Scherershütte. Mit regionaler Wanderkarte ausgestattet habe ich den Abzweig Herzogsweg in Richtung Pirschhaus (gleich neben dem großen Haufen der Waldameisen) fix gefunden. Ein herrlich, bequemer Weg führt mich allmählich im Wald bergauf. Oben macht der Weg einen Knick nach rechts und ich bin im Blaubeer-Paradies: links und rechts des Weges warten üppige Blaubeersträucher auf mich. Herrrrlich!

Nachdem ich mir ausgiebig den Bauch voll geschlagen habe, gehtś in wenigen Schritten zur Wanderrast am Pirschhaus. Die Himbeeren vorm Haus lasse ich mir schmecken. Dem Wegweiser nach zu urteilen, bin ich jetzt wohl mitten im Wald :-) Ich könnte nun den steilen Abstieg in Richtung Gräfenhain nehmen, ziehe aber den sich im Zick-Zack windenden, weit ausholenden Waldweg in Richtung Scherershütte vor. Kurz vor der Hütte nehme ich den Abstecher zur Quelle noch mit, bevor ich zu einem späten Mittag einkehre (prima Rast am Waldrand/vielfältige Auswahl an leckeren Gerichten/lohnenswerter Ausflugstipp!). 

Der Rückweg führt mich wieder gut bergauf. Da wird die Runde größer als gedacht. Zum Glück gibtś am Wegesrand nochmal reichlich Walderdbeeren zum Naschen. Und in Luisenthal schleckere ich vor der Heimfahrt noch ein Eis.  

Abzweig Herzogsweg.JPGPirschhaus.JPG

Himbeeren am Pirschhaus.JPGWegweiser am Pirschhaus.JPG

Quelle an der Scherershütte.JPGScherershütte 1.JPGScherershütte 2.JPG

Wiederholung der Nasch-Runde

Es ist Anfang Juli - sind da nicht die Walderdbeeren reif? Und wo zieht es mich da hin? Na, auf Nasch-Runde über Georgenthal. Das scheint so langsam meine Standard-Tour für Anfang Juli zu werden, denn in den vergangenen Jahren war ich um die gleiche Zeit hier:

Bärenhöhle-Wechmarer Hütte 2016 und Nasch-Runde über Georgenthal 2018

Auch heute sollte es eigentlich nur eine kleine Runde werden und erneut bin ich doch länger unterwegs. Der Weg ist bekannt: Hammerteich Georgenthal-Aufstieg in Richtung Steigerhaus-Tambacher Weg-Wechmarer Hütte mit Mittagseinkehr-Bärenweg zurück nach Georgenthal-Eis zum Abschluß. Und unterwegs Walderdbeeren und dicke Heidelbeeren bis zum Abwinken!!! Die Himbeeren sind auch dieses Jahr spärlich, dafür verspricht der Blütenansatz eine reiche Brombeersaison.

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Walderdbeeren 1.JPG

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Fingerhut 1.JPGFingerhut 2.JPG

Ausflug in den Thüringer Wald

Mit Enkelkind habe ich am Wochenende den dritthöchsten Berg des Thüringer Waldes, den Großen Finsterberg (944,1 m), bestiegen. Vom Turm prima Aussicht auf Suhl und zur Schmücke; der Schneekopf ist schwer hinter den hohen Bäumen auszumachen.

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Nasch-Runde über Georgenthal

Mit einem kühlen Wind ist die sommerliche Wärme erträglich. Ich habe Lust auf eine Wandertour. Später Tagesbeginn, nicht weit weg und nicht so üppig - ich spüre nämlich noch die Füße von der gestrigen Linedance-Party.

Ob die Walderdbeeren und Blaubeeren reif sind? Mit Sohn und Enkelkind bin ich mal über Georgenthal fündig geworden. Also starte ich dort die mit gelbem Karo markierte heutige Tour. Totenstein und Totenkopf lasse ich im Aufstieg in Richtung Steigerhaus links liegen. Auch am Abzweig Bärenhöhle rechts des Weges laufe ich heute vorbei. Walderdbeeren gibt es so viele, dass ich nur langsam voran komme, weil ich immer wieder naschen will. Es läuft sich so gut, da wird die Runde nun doch etwas größer als ursprünglich geplant.

Am Wegkreuz Steigerhaus (ehemalige Gaststätte, die aber geschlossen ist) biege ich auf den markierten Weg in Richtung Wechmarer Hütte ab. Ich nasche weiter Walderdbeeren; die Blaubeeren sind wohl wegen der langen Trockenheit dieses Jahr sehr klein geraten; mit Himbeeren sieht's auch nicht gut aus. Der Fingerhut blüht, Schmetterlinge flattern um mich herum, die Vögel zwitschern und Hummeln brummen. Was für ein schöner Waldspaziergang!

Erst spät kehre ich zum Mittagessen an der wunderschön gelegenen, gemütlichen Waldgaststätte "Wechmarer Hütte" ein. Und nachdem ich mich gestärkt habe, gehtś auf dem Bärenweg zurück. Im Bauch ist noch Platz für die Walderdbeeren, die mich im Abstieg locken. Hmmmm, lecker!

Zurück in Georgenthal biege ich am Hammerteich kurz zum Italiener ab und gönne mir vor der Heimfahrt ein Eis auf die Hand. Ich sitze im Schatten, beobachte die Wasservögel mit ihren Jungtieren und die Tret- und Ruderboote. Ja, hier könnte ich sitzen bleiben.

Übersichtsplan.JPGWalderdbeeren.JPG

Fingerhut.JPGSchmetterlinge.JPG

Wechmarer Hütte.JPGHammerteich.JPG

Ausflug nach Grimmelshausen

Ortsschild Grimmelshausen.JPGIch besuche eine liebe Freundin in Grimmelshausen/Thüringen. Und weil das Wetter am Samstagvormittag so schön sonnig ist, drehe ich dort eine kleine Wanderrunde.

Ein Wegweiser lotst mich in Richtung Eingefallener Berg, Wegweiser.JPGder im Morgendunst schon von weitem zu sehen ist.

Eingefallener Berg.JPGSpinnennetz im Altweibersommer.JPGAm Feldrand  hängen vom Tau benetzte Spinnweben - ja, es ist Altweibersommer.Werden und Vergehen.JPG

Der Waldboden ist üppig mit Herbstlaub bedeckt. Neues Leben lugt bereits hervor.

Mein Rückweg führt mich über die Werra. Ein paar Schritte noch bergauf, dann habe ich diesen schönen Blick auf das kleine Dorf am Werra-Radweg.

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Wintertag auf dem Schneekopf

Das Thüringer Becken ist heute unter einer dicken Nebelsuppe verschwunden. Aber ein morgendlicher Blick zur Webcam auf dem Schneekopf verrät mir, dass sich ein Ausflug in den Thüringer Wald durchaus lohnt, um dieser Wetterküche zu entfliehen.

Ich schwing mich also ins Auto und fahre über die A71 Richtung Thüringer Wald. Der Nebel begleitet mich bis Arnstadt, wo endlich die Sonne gewonnen hat. Und mit dem blauen Himmel sieht die verschneite Winterwelt gleich viel schöner aus.

Winterwald am Schneekopf.JPGMein Startpunkt für eine kleine, gemütliche Winterrunde ist der Wanderparkplatz an der Güldenen Brücke über Gehlberg, der heute gut gefüllt ist. Ich nehme den Weg, der direkt von der Güldenen Brücke hinauf auf den Schneekopf führt. Am späten Vormittag sind nur wenige Skifahrer und Wanderer dort unterwegs. So kann ich den weißen Winterwald im Aufstieg richtig genießen.

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                                                                                                                      Auf dem Schneekopf-Gipfel bin ich dann wirklich nicht mehr allein. Der Rundblick von dort über den Thüringer Wald ist aber immer wieder schön.

Auf dem Schneekopf-Gipfel .JPGBlick vom Schneekopf zum Kickelhahn.JPG

Blick vom Schneekopf ins Geratal.JPG


Nun folge ich dem breiten Abstiegsweg in Richtung Schmücke. Hier gibt es im Sommer einen liebevoll präparierten Waldaktivpfad für die Kinder. Aber wie ihr seht, liegt das Maskottchen von einem Baumgeist bewacht im Winterschlaf:

Baumgeist.JPGSchrati im Winterschlaf.JPG

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    Auf der Schmücke gibtś meine Mittagseinkehr mit Thüringer Klößen; hmmm, lecker. Dann geht es nur noch bergab durch den verschneiten Wald zurück zum Ausgangspunkt meiner Runde. Na, das war doch ein wunderbarer Winterausflug!

Und wo bleibt das Spielen? Am Samstag haben wir beim mini-a-thür über den Zaun gelunzt. Die Hoffnung, dort am Sonntag Modelle nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Spielen zu finden, hat sich nicht ganz erfüllt. Nur mal mit Knopfdruck einen Zug auf eine Runde zu schicken war für mein Enkelkind zu wenig. Da war es gut, dass es die Modellboote gab, mit denen die Oma nass gespritzt werden konnte. Ich denke, diese Aussstellung spricht doch mehr die großen Leute an, die sich hier auf Entdeckungsreise durch Thüringen begeben können. 

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mini-a-thür Kickelhahn.JPG

mini-a-thür Bergbahn.JPGPiratenboot.JPG

Mein Enkelkind ist zu Besuch und wir starten bei prima Sonnenschein zu Herbstausflügen in den Thüringer Wald. Das ist gewünscht: Wandern - Erleben - Spielen.

Na, Oma - da lass dir mal was einfallen!

Blick vom Emmy-Tempel.JPGWir fahren am Samstag nach Ruhla und stellen das Auto auf dem Parkplatz am mini-a-thür ab. Die Ausstellung ist erst mal nicht unser Ziel, denn wir wollen ja wandern. Unsere ca. 5 km lange Runde führt zunächst zum Emmy-Tempel, wo wir einen schönen Blick ins Tal genießen können. Dann gehtś weiter bergauf zum Alexanderturm. Unterwegs naschen wir Himbeeren und Brombeeren. Die 111 Stufen auf den Turm schaffen wir locker - der Eintrag im Gipfelbuch wird durch ein gemaltes Bild vom Ausflug ergänzt. Alexanderturm.JPG

Der Nachmittag bringt das Erlebnis Falknerei. Es ist interessant, die verschiedensten Greifvögel im Flug und bei diversen "Kunststücken" zu beobachten. Vom kleinen Buntfalken, der sich auf dem Arm tragen lässt, bis zum großen Gänsegeier (hab ich doch in Andalusien am Himmel gesehen!), Steinadler oder Weißkopfseeadler ist alles dabei. Na, diese Flugschau mitten im Thüringer Wald hat sich doch wirklich gelohnt!

Buntfalke.JPG

Steinadler.JPG

Bärenhöhle - Wechmarer Hütte

Nach einem faulen Couch-Samstag muss ich mich heute bewegen. Da ist es doch prima, dass ich von meinen Eltern zum Geburtstag mal den Rother Wanderführer "Thüringer Wald" geschenkt bekommen habe. Mich lockt  die Tour 25 ab Georgenthal, die mir eine Mittagseinkehr in der Wechmarer Hütte verspricht.

Abzweig Rodabachtal.JPGGeorgenthal ist über die Autobahn schnell erreicht, das Auto am Wanderparkplatz gleich neben dem Hammerteich geparkt und auch mein Wander-(Rad-)weg in Richtung Rodebachsmühle fix gefunden. Der morgendliche Sonnenschein im breiten Wiesental ist willkommen, denn es ist noch recht kühl heute. An der Rodebachsmühle ist der Wegweiser wirklich nicht zu verfehlen. Es geht durchs Rodabachtal ganz allmählich hinauf in Richtung Bärenhöhle. 

Auch der Abzweig zur Bärenhöhle ist gut markiert. Jetzt heißt es aber gut durch den Wald hinauf klettern. Die Felsengruppe links lockt erst drumrum, dann oben drauf - es ist noch nicht die Bärenhöhle, die ich erst später im Abstieg entdecke. Trotzdem hat sich der Aufstieg gelohnt, denn oben in der Sonne schmecken mir viele dicke Heidelbeeren bei einer ausgiebigen Naschpause.

Felsengruppe an der Bärenhöhle.JPGHeidelbeere.JPG

Bärenhöhle 1.JPGBärenhöhle 2.JPG

Walderdbeeren.JPG

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Nach dem Blick in die Bärenhöhle laufe ich zurück und folge weiter dem Rodebachtal in Richtung Steigerhaus.

Der üppigen Heidelbeer-Mahlzeit folgen nun viele Walderdbeeren. Irgendwie geht es heute gar nicht voran :-)

Abzweig Tambacher Weg.JPG

Der Waldweg wird zur Fahrstraße. Da kommt mir der markierte Abzweig Tambacher Weg, der das (ohnehin geschlossene) Steigerhaus geradeaus abseits liegen lässt und gleich links gut hinauf in Richtung Wechmarer Hütte zieht, gerade recht. So hole ich die Zeit, die ich bei meinen Naschpausen verbummelt habe, einfach wieder auf.

Oben treffe ich auf den Weg, der vom Steigerhaus zur Wechmarer Hütte führt. Von der Höhe habe ich einen prima Blick in Richtung Georgental.

Ausblick Richtung Georgenthal.JPG

Jetzt merke ich, dass ich doch ganz schön weit hoch gestiegen bin. Zur Wechmarer Hütte geht es wieder gut hinab.

Es wird ein spätes, aber leckeres Mittagessen. Schade nur, dass ich heute nicht draußen sitzen kann.

Wechmarer Hütte 1.JPGWechmarer Hütte 2.JPG

Nun geht es nur noch gemächlich bergab auf dem Bärenweg nach Georgenthal, aber nicht ohne nochmals ausgiebig die am Wege reichlich lockenden Walderdbeeren zu naschen. Während ich Georgenthal fast erreicht habe, bekomme ich einige wenige  Regentropfen ab.

Über dem Hammerteich ziehen sich dunkle Wolken zusammen. Der starke Regen erwischt mich aber erst auf der Heimfahrt.

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