Neues in der Kategorie Thüringer Wald

Ortsschild Grimmelshausen.JPGIch besuche eine liebe Freundin in Grimmelshausen/Thüringen. Und weil das Wetter am Samstagvormittag so schön sonnig ist, drehe ich dort eine kleine Wanderrunde.

Ein Wegweiser lotst mich in Richtung Eingefallener Berg, Wegweiser.JPGder im Morgendunst schon von weitem zu sehen ist.

Eingefallener Berg.JPGSpinnennetz im Altweibersommer.JPGAm Feldrand  hängen vom Tau benetzte Spinnweben - ja, es ist Altweibersommer.Werden und Vergehen.JPG

Der Waldboden ist üppig mit Herbstlaub bedeckt. Neues Leben lugt bereits hervor.

Mein Rückweg führt mich über die Werra. Ein paar Schritte noch bergauf, dann habe ich diesen schönen Blick auf das kleine Dorf am Werra-Radweg.

Werra.JPG

Grimmelshausen.JPG

Das Thüringer Becken ist heute unter einer dicken Nebelsuppe verschwunden. Aber ein morgendlicher Blick zur Webcam auf dem Schneekopf verrät mir, dass sich ein Ausflug in den Thüringer Wald durchaus lohnt, um dieser Wetterküche zu entfliehen.

Ich schwing mich also ins Auto und fahre über die A71 Richtung Thüringer Wald. Der Nebel begleitet mich bis Arnstadt, wo endlich die Sonne gewonnen hat. Und mit dem blauen Himmel sieht die verschneite Winterwelt gleich viel schöner aus.

Winterwald am Schneekopf.JPGMein Startpunkt für eine kleine, gemütliche Winterrunde ist der Wanderparkplatz an der Güldenen Brücke über Gehlberg, der heute gut gefüllt ist. Ich nehme den Weg, der direkt von der Güldenen Brücke hinauf auf den Schneekopf führt. Am späten Vormittag sind nur wenige Skifahrer und Wanderer dort unterwegs. So kann ich den weißen Winterwald im Aufstieg richtig genießen.

Schneekopf.JPG

                                                                                                                      Auf dem Schneekopf-Gipfel bin ich dann wirklich nicht mehr allein. Der Rundblick von dort über den Thüringer Wald ist aber immer wieder schön.

Auf dem Schneekopf-Gipfel .JPGBlick vom Schneekopf zum Kickelhahn.JPG

Blick vom Schneekopf ins Geratal.JPG


Nun folge ich dem breiten Abstiegsweg in Richtung Schmücke. Hier gibt es im Sommer einen liebevoll präparierten Waldaktivpfad für die Kinder. Aber wie ihr seht, liegt das Maskottchen von einem Baumgeist bewacht im Winterschlaf:

Baumgeist.JPGSchrati im Winterschlaf.JPG

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    Auf der Schmücke gibtś meine Mittagseinkehr mit Thüringer Klößen; hmmm, lecker. Dann geht es nur noch bergab durch den verschneiten Wald zurück zum Ausgangspunkt meiner Runde. Na, das war doch ein wunderbarer Winterausflug!

Und wo bleibt das Spielen? Am Samstag haben wir beim mini-a-thür über den Zaun gelunzt. Die Hoffnung, dort am Sonntag Modelle nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Spielen zu finden, hat sich nicht ganz erfüllt. Nur mal mit Knopfdruck einen Zug auf eine Runde zu schicken war für mein Enkelkind zu wenig. Da war es gut, dass es die Modellboote gab, mit denen die Oma nass gespritzt werden konnte. Ich denke, diese Aussstellung spricht doch mehr die großen Leute an, die sich hier auf Entdeckungsreise durch Thüringen begeben können. 

mini-a-thür.JPG

mini-a-thür Kickelhahn.JPG

mini-a-thür Bergbahn.JPGPiratenboot.JPG

Mein Enkelkind ist zu Besuch und wir starten bei prima Sonnenschein zu Herbstausflügen in den Thüringer Wald. Das ist gewünscht: Wandern - Erleben - Spielen.

Na, Oma - da lass dir mal was einfallen!

Blick vom Emmy-Tempel.JPGWir fahren am Samstag nach Ruhla und stellen das Auto auf dem Parkplatz am mini-a-thür ab. Die Ausstellung ist erst mal nicht unser Ziel, denn wir wollen ja wandern. Unsere ca. 5 km lange Runde führt zunächst zum Emmy-Tempel, wo wir einen schönen Blick ins Tal genießen können. Dann gehtś weiter bergauf zum Alexanderturm. Unterwegs naschen wir Himbeeren und Brombeeren. Die 111 Stufen auf den Turm schaffen wir locker - der Eintrag im Gipfelbuch wird durch ein gemaltes Bild vom Ausflug ergänzt. Alexanderturm.JPG

Der Nachmittag bringt das Erlebnis Falknerei. Es ist interessant, die verschiedensten Greifvögel im Flug und bei diversen "Kunststücken" zu beobachten. Vom kleinen Buntfalken, der sich auf dem Arm tragen lässt, bis zum großen Gänsegeier (hab ich doch in Andalusien am Himmel gesehen!), Steinadler oder Weißkopfseeadler ist alles dabei. Na, diese Flugschau mitten im Thüringer Wald hat sich doch wirklich gelohnt!

Buntfalke.JPG

Steinadler.JPG

Nach einem faulen Couch-Samstag muss ich mich heute bewegen. Da ist es doch prima, dass ich von meinen Eltern zum Geburtstag mal den Rother Wanderführer "Thüringer Wald" geschenkt bekommen habe. Mich lockt  die Tour 25 ab Georgenthal, die mir eine Mittagseinkehr in der Wechmarer Hütte verspricht.

Abzweig Rodabachtal.JPGGeorgenthal ist über die Autobahn schnell erreicht, das Auto am Wanderparkplatz gleich neben dem Hammerteich geparkt und auch mein Wander-(Rad-)weg in Richtung Rodebachsmühle fix gefunden. Der morgendliche Sonnenschein im breiten Wiesental ist willkommen, denn es ist noch recht kühl heute. An der Rodebachsmühle ist der Wegweiser wirklich nicht zu verfehlen. Es geht durchs Rodabachtal ganz allmählich hinauf in Richtung Bärenhöhle. 

Auch der Abzweig zur Bärenhöhle ist gut markiert. Jetzt heißt es aber gut durch den Wald hinauf klettern. Die Felsengruppe links lockt erst drumrum, dann oben drauf - es ist noch nicht die Bärenhöhle, die ich erst später im Abstieg entdecke. Trotzdem hat sich der Aufstieg gelohnt, denn oben in der Sonne schmecken mir viele dicke Heidelbeeren bei einer ausgiebigen Naschpause.

Felsengruppe an der Bärenhöhle.JPGHeidelbeere.JPG

Bärenhöhle 1.JPGBärenhöhle 2.JPG

Walderdbeeren.JPG

Bärenhöhle 3.JPG

Nach dem Blick in die Bärenhöhle laufe ich zurück und folge weiter dem Rodebachtal in Richtung Steigerhaus.

Der üppigen Heidelbeer-Mahlzeit folgen nun viele Walderdbeeren. Irgendwie geht es heute gar nicht voran :-)

Abzweig Tambacher Weg.JPG

Der Waldweg wird zur Fahrstraße. Da kommt mir der markierte Abzweig Tambacher Weg, der das (ohnehin geschlossene) Steigerhaus geradeaus abseits liegen lässt und gleich links gut hinauf in Richtung Wechmarer Hütte zieht, gerade recht. So hole ich die Zeit, die ich bei meinen Naschpausen verbummelt habe, einfach wieder auf.

Oben treffe ich auf den Weg, der vom Steigerhaus zur Wechmarer Hütte führt. Von der Höhe habe ich einen prima Blick in Richtung Georgental.

Ausblick Richtung Georgenthal.JPG

Jetzt merke ich, dass ich doch ganz schön weit hoch gestiegen bin. Zur Wechmarer Hütte geht es wieder gut hinab.

Es wird ein spätes, aber leckeres Mittagessen. Schade nur, dass ich heute nicht draußen sitzen kann.

Wechmarer Hütte 1.JPGWechmarer Hütte 2.JPG

Nun geht es nur noch gemächlich bergab auf dem Bärenweg nach Georgenthal, aber nicht ohne nochmals ausgiebig die am Wege reichlich lockenden Walderdbeeren zu naschen. Während ich Georgenthal fast erreicht habe, bekomme ich einige wenige  Regentropfen ab.

Über dem Hammerteich ziehen sich dunkle Wolken zusammen. Der starke Regen erwischt mich aber erst auf der Heimfahrt.

Hammerteich.JPG

Ein wunderschönes verlängertes Wochenende liegt hinter mir. Ich habe Besuch von einer lieben Wanderfreundin, mit der ich in der näheren Umgebung gut unterwegs bin. Das Wetter verwöhnt uns - wir können unsere Ausflüge bei herrlichstem Sonnenschein genießen. Die Knipse habe ich zwar immer dabei, aber ich versäume es, gelegentlich auf den Auslöser zu drücken. Also mogele ich diesmal ein paar ältere Fotos mit in diesen Blog-Eintrag, vielleicht merkt's ja keiner :-)

Sömmerda.JPGMittwoch, 4.5.16 >

Wir drehen am Nachmittag eine Sömmerda-Runde mit Bratwurst-Essen am Gondelteich, Bummel über die Werchenwiese, weiter am Kanu-Kanal entlang, durch den Stadtpark und vorbei an den Brunnen der Innenstadt zurück nach Hause.

Beichlingen.JPG

 

 

 

 

 

 

 

 < Donnerstag, 5.5.16

Himmelfahrt - überall ist was los. Wir hoffen, bei unserem Ausflug nach Beichlingen dem Trubel zu entgehen, indem wir den Kammerforst meiden und Richtung Harras wandern. Später steigen wir auf den Finne-Kammweg hinauf, der uns in weitem Bogen zurück nach Beichlingen führt. Am Schloß kehren wir zu einer gemütlichen Rast ein und statten danach dem niedlichen Märchenturm einen Besuch ab.

Freitag, 6.5.16 - Ausflug in den Nationalpark Hainich

Zuerst gehtś zum Baumkronenpfad. Das zarte Grün rundum ist fantastisch anzuschauen, aber auch die Weitblicke über die Bäume hinweg in das Thüringer Land können wir genießen. Einem Tipp der Nationalpark-Ranger folgend landen wir zur Mittagsrast am Craulaer Kreuz in der urigen Hainichbaude. Der Nachmittag gehört dann dem Wildkatzendorf Hütscheroda.

Baumkronenpfad Hainich.JPGHainichbaude.JPG

Im Wildkatzendorf.JPG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 7.5.15 - Ausflug mit der Oberweißbacher Bergbahn

Es ist Bergbahnfest in Lichtenhain, aber hinter Cursdorf wird es ruhiger. Beim Aufstieg zum Fröbelturm genießen wir die Weitblicke über das Schwarzatal. Vom Turm geht der Blick hinüber bis zum Kamm des Thüringer Waldes. Hmmm, es gibt leckere Thüringer Klöße zur Mittagsrast auf der Terrasse unterhalb des Turmes. Ein schöner Waldweg führt uns nach Oberweißbach. Dann geht es auf der Flachstrecke zurück nach Lichtenhain und mit der Bergbahn gleiten wir hinab ins Tal.

Bergbahn Oberweißbach.JPGFröbelturm.JPG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hochsitz im Steiger.JPGSonntag, 8.5.16 - Steiger-Runde über Erfurt

Ja, auch in der nahen Umgebung lässt es sich prima wandern. Wir queren den Stern, laufen am Quellteich vorbei und genießen den Blick zu den Drei-Gleichen, bevor wir uns das gute Waldhaus-Bier schmecken lassen. Danach geht es an der Fuchsfarm vorbei zum Bachstelzencafé. Nach gemütlicher Pause laufen wir an der Gera entlang zurück nach Erfurt.

Bachstelzenweg.JPG

 

Wunderschönes Wanderwetter am Sonntagmorgen. Auch wenn ich nach der Linedance-Party vom Vorabend noch etwas fußlahm bin zieht es mich hinaus. Eine kleine Runde durch den Thüringer Wald schaffe ich bestimmt.

Ausgangspunkt meiner kleinen Wanderung ist Elgersburg. Von dort geht´s zum Aussichtsturm auf der Hohen Warte, wo nebenan in der kleinen Waldgaststätte ein leckeres Mittagessen mit Thüringer Klößen lockt. Meine Hoffnung auf Beeren am Wegesrand erfüllt sich leider kaum - die wenigen Blaubeeren, Himbeeren und Brombeeren sind nur noch was für den hohlen Zahn.

Und hier gibt´s die Bilder zu meinem kleinen Wanderausflug:

Piutti-Felsen.jpgHohe Warte.jpgBlick von der Hohen Warte.jpg













Schneekopf-Blick.jpg
Pilze.jpg
Interessante Bank.jpg
... liegt ein zünftiger Pulverschnee. Und bei herrlichstem Sonnenschein lasse ich mich dort hin locken. Es ist noch eisig kalt am späten Vormittag, aber die Wintersonne meint es wirklich gut mit mir.

Und da ich diesmal eine Strecke abseits des Rennsteigs wähle, bin ich fast allein unterwegs. Da kann ich den verschneiten Winterwald so richtig genießen und dabei meine Kamera auf die Probe stellen.

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Unterwegs sehe ich viele verschneite Zauberwesen:
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Der Weg führt mich mal weg von der Straße, mal wieder hin zu ihr, und lässt sich gut laufen. Kaum merklich geht es bergab. Ein paar Skianfänger kehren bald um; zum Rodeln reicht der Schwung hier jedoch nicht.

Fast 1,5 Stunden bin ich unterwegs, bevor ich diesen Wegweiser passiere und kurz danach ankomme:
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IMG_2496.JPGIch lasse mir eine leckere Thüringer Bratwurst schmecken, bevor ich mich auf den Rückweg mache. Jetzt geht es Richtung Oberhof wieder gut hinauf. Die Sonne scheint mir ins Gesicht, dass ich blinzeln muss. Ich denke an das vergangene Wochenende, wo ich gemeinsam mit Sohn und Enkelkind am Rennsteig unterwegs war und male noch fix ein Schmunzelgesicht in den Schnee >

In Oberhof angekommen ist es noch früher Nachmittag. So wähle ich für die Heimfahrt die Strecke über Schmücke - Gehlberg - Tal der wilden Gera, bevor es über die A71 zurück geht.
Am Morgen hängt zäher Nebel über Sömmerda. So rappel ich mich erst spät auf zu einer Tour in den Thüringer Wald. Also muss eine relativ kurze Wanderung her: mein Wanderheft lockt mich zum Tillyfelsen bei Frauenwald.

Da kann ich doch meinen Mittags-Stopp am "Auerhahn" machen und leckere Thüringer Klöße genießen. Hmm, wie immer absolut lecker!

Dillersbach.JPGAls ich in Frauenwald ankomme, habe ich prima Herbst-Sonnenschein.

Mein Weg führt mich leicht bergab durch den Dillersgrund. Der Schotterweg ist nicht so gut zu laufen. Dafür begleitet mich plätschernd der Bachlauf.



Hungerquelle.JPGErster Stopp ist an der Hungerquelle. Ein Schild erläutert kurz, wie sich vermutlich der Name erklärt: eine Quelle, die aufgrund unterschiedlicher Wasserzuflüsse mal mehr, mal weniger Wasser führt.











Der Weg ist gut ausgeschildert und der im Wald versteckte Tillyfelsen bald erreicht. Meine Hoffnung, von dort oben eine Aussicht auf das unter mir liegende Tal zu erhaschen, erfüllt sich leider nicht.

Tillyfelsen.JPG





Und ich habe es geahnt: nachdem ich stetig bergab gedümpelt und nur zum Tillyfelsen kurz bergauf gestiegen bin, heißt es auf dem Rückweg wieder gut hinauf Richtung Frauenwald wandern.

Da kommt mir ein Abstecher von der Hungerquelle, erst steil hinauf und dann gemütlich auf der Höhe entlang, zum Waldkaffee "Lenkgrund" gerade recht. Da kann ich vor der Heimfahrt noch einen Eisbecher schlemmen :-)

Na, das war doch ein prima Ausflug!
Bereits gestern hat sich prima Wanderwetter angekündigt und so zieht es mich heute zu einem Herbstausflug hinaus. Und weil ich zum letzten Geburtstag Klasse-Wanderliteratur geschenkt bekommen habe, stöbere ich im Rother Wanderführer "Thüringer Wald" und entscheide mich für Tour 28: Mehlis - Gebrannter Stein - Ruppberg. Das klingt doch interessant!

Allerdings starte ich am Morgen erstmal im dicken Nebel. Erst hinter Erfurt beginnt sich der langsam zu lichten. Hinauf in den Thüringer Wald geht es bereits mit Sonnenschein und hinterm Rennsteigtunnel finde ich auch gleich meine Einflugschneise nach Zella-Mehlis. Der Parkplatz am Sportplatz gefällt mir und so starte ich gegen 10 Uhr meinen Aufstieg Richtung Veilchenbrunnen (das Berggasthaus dort habe ich bisher nur aus Richtung Oberhof erwandert). Der Südhang wird gut von der Sonne erwärmt - die letzten Rauhreif-Spuren auf der Wiese verschwinden, wenn auch langsam. Ich friere nicht, denn es geht gut bergauf - eine der Jacken, die ich vorsorglich angezogen habe, wandert in den Rucksack.

Nach einer knappen Stunde ist das Berggasthaus erreicht, das noch morgendlich verschlafen wirkt. Aber in der Nähe kreuzen viele Wanderwege - ich bin nicht mehr allein unterwegs. Nach einer kurzen Rast wende ich mich dem Kammweg zu, der hier "Rennsteig-Dollmar-Weg" heißt. Ein breiter, sonniger Weg führt auf der Höhe entlang. Bald ist der Abzweig zum Gebrannten Stein erreicht. Über einen schmalen Waldweg geht es dorthin.

Der Gebrannte Stein ist ein Gipfel, der aus mehreren verlockenden Kletterfelsen besteht. Klar muß ich da rauf! Der letzte Gipfel erinnert mich dann gewaltig an den letzten Gipfel der Siete Picos, den ich mit Andreas erklommen habe - der Aufstieg hier ist damit durchaus vergleichbar / die Morgentemperaturen dieses Tagesausfluges waren es auch :-). Allerdings ist die Aussicht hier eine ganz andere, denn der Blick geht weit ins Vorland des Thüringer Waldes (Bild folgt).

Mit 897 m habe ich den höchsten Punkt meiner Tour erreicht. Jetzt kullere ich erstmal gemütlich hinab ins Tal und quere die Straße vom Kanzlersgrund. Das hätte ich mir ja denken können: auf den Ruppberg muss ich wieder hoch kraxeln! Zuletzt geht es über etliche Serpentinen und dann habe ich schon mit vielen anderen den vorderen Gipfel des Ruppberges erreicht. Die Aussicht ist fantastisch: im Hindergrund die Türme des Gehlbergs, linkerhand folgt der Gebrannte Stein, weiter links lunzt die Schanze von Oberhof über die Bäume und unter mir breitet sich Zella-Mehlis im Tal aus. An der Berghütte des Ruppbergs lege ich eine späte Mittagspause ein, auch wenn die laute "Herbert-Roth-Musik" nicht unbedingt meinen Geschmack trifft. Vor dem Abstieg noch kurz auf den hinteren Gipfel und dann geht es auf dem Geis-Stieg runter ins Tal.

Bis hierher war die Tour fantastisch. Jetzt wurde es aber fade: durch ganz Zella-Mehlis musste ich zurück zum Auto. Das erste Stück konnte ich noch am Waldrand entlang. Dann mündete der Weg auf eine Straße - Mist. Kurz zurück und hinab auf Waldwegen, aber jetzt gings doch in den Ort hinein. Als ich mein Auto dann endlich wieder gefunden hatte, war ich doch ganz schön k.O.

Und nun folgen die Bilder:

Bank am Waldesrand.JPGWegevielfalt.JPG











Pilz.JPG






Gebrannter Stein 2.JPG









Thüringer Wald Ausblick.JPG











Ruppberg-Getümmel.JPGAufstieg Ruppberg.jpg

































PS:
Ist das nicht lustig: Ich habe gerade festgestellt, dass ich am 16.10. vor genau einem Jahr mit Andreas die Siete Picos erwandert habe. Zufälle gibt es!

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