August 2013-Archiv

Nun wieder zu Hause will ich noch die Erlebnisse meiner letzten Urlaubstage berichten.

Der Mittwoch war ja total verregnet. Ich war in Ramsau und habe mir die berühmte Kirche im Ort und die kleine versteckte Kunterwegkirche (Tipp vom Wanderführer) angeschaut. Danach bin ich durch den Zauberwald zum Hintersee gewandert. Durch den Regen war die Ramsauer Ache mächtig voll Wasser, das tosend hinab geströmt ist ins Tal. Als ich den Hintersee erreichte, hat der Regen aufgehört. Also bin ich noch um den halben See drum rum gewandert, habe die kleinen Entchen beobachtet und bin in der Seeklause zu einem leckeren Himbeerkuchen eingekehrt Dabei entdeckte ich ganz oben in den Bergen wie ein Schwalbennest die Blaueishuette. Na, das weckt doch gleich wieder Lust auf neue Kraxelabenteuer! Aber dazu bräuchte ich schon stabiles Wanderwetter. Wieder zurück im Quartier hatte ich nochmal Appetit auf leckere Königsee-Forelle frisch vom Grill, die ich vor ein paar Tagen schon mal gegessen habe. Also bin ich wieder zur Fischzucht aufgebrochen. Wie ich um die Ecke biege, sitzen da nicht drei Mitwanderer von der gestrigen Tour, denen ich wohl mit meiner Schilderung meiner letzten Fisch-Einkehr den Mund wässrig gemacht hatte! So sieht man sich wieder.

Das Wanderwetter sah gut, aber noch nicht unbedingt stabil aus. Also habe ich mir am Donnerstag die Almbachklamm vorgenommen. Gleich am Anfang der Klamm gibt es die Kugelmühle zu bestaunen. Es ist schon interessant, wie aus Steinklötzchen mit Hilfe der Wasserkraft runde Kugeln geschliffen werden. Der Durchstieg durch die Klamm erfolgte wie bei der Wimbachklamm über viele gut gesicherte Stege, aber hier lässt sich die Tour wesentlich länger geniessen. Ich bin aber nicht am Steg 17 abgebogen, sondern noch ein paar Schritte hinauf bis zum Sulzer Wasserfall gestiegen, der wirklich ganz toll anzuschauen ist, weil er von ganz oben über mehrere Etappen nach unten stürzt. Da hatte ich echt zu tun, ihn mit dem Fotoapparat auf´s Bild zu kriegen. Nun kurz zurück bis Steg 17 und dann über ganz viele Stufen hinauf nach Ettenbach mit der kleinen, schönen Kirche. Von hier sollte eigentlich auch der Berchtesgadener Hochthron zu sehen sein, aber als ich beim Mesnerwirt eingekehrt bin, sah ich Richtung Untersberg nur eine dunkle Wand. Zum Glück sah es schlimmer aus, als es dann regenmäßig kam - ich habe nur einen leichten Nieselregen im Abstieg über die Hammerstielwand erwischt. Auf der Heimfahrt habe ich noch einen Zwischenstopp eingelegt und mir die Enzian-Brennerei angeschaut. Klar habe ich auch probiert, aber nicht den bitteren Enzian, sondern den leckeren Haselnuss.

Freitag morgen - ich sehe rundum nur Nebel. Die Wettervorschau verspricht aber optimales Wanderwetter. Also starte ich Richtung Ramsau/Hintersee. Kaum komme ich höher, ist der Nebel wie weg gepustet und ich habe Sonnenschein pur. Dann nichts wie rauf zur Blaueishütte. Der Aufstieg vom Hintersee aus in vielen breiten Serpentinen hat es aber in sich. Die Zeitangaben differieren mächtig: auf der Wanderseite von Berchtesgaden lese ich 2 Stunden, mein Wanderbuch spricht von 2,5 Stunden, ausgeschildert sind 3 Stunden. Da bin ich neugierig, wie lange ich letztendlich brauche. Das erste Stück geht fast durchgängig durch Wald. Als ich an Höhe gewonnen habe und sich der erste Ausblick öffnet, habe ich eine tolle Sicht erst auf den Hintersee und die Reiteralpe, später auf Toten Mann und Kneifelspitze, bis hin zum Untersberg. Klasse! Dieser Aufstieg lohnt sich wirklich, auch wenn er lang, anstrengend und mühsam ist. An der Schärtenalm halte ich mich nicht lange auf, denn nun ist bald der Abzweig zur Kraxelstrecke erreicht. Jetzt geht es in steilen Serpentinen und über viele Stufen hinauf in das ausgeprägte Hochkar, wo ich auf der Felsenkante schon die Blaueishütte sehen kann. Meine Zeitangabe vom Parkplatz am Hintersee bis zur Blaueishütte: 2,5 Stunden. An der Hütte ist die Aussicht allerdings nicht so ausgeprägt, wie weiter unten, da die Felsen von beiden Seiten des Hochkars die Sicht doch erheblich einengen. Aber den Hintersee habe ich gut im Blick. Und natürlich den Blaueisgletscher weiter oben neben der Schärtenspitze; beide werde ich heute aber nicht erklimmen. Nachdem ich mich an der Hütte gestärkt habe, gehe ich nur noch ein kleines Stück bergauf um den Ausblick zu geniessen. Leider spüre ich dann aber doch recht schnell, dass es im schattigen Hochkar recht kühl wird. Also folgt jetzt der lange Abstieg ins Tal. Da kann ich die Panoramasicht nochmal erleben. Das ist doch ein schöner Abschluss für meinen Urlaub.

Etwas skeptisch war ich heute früh schon, ob ich meine Waden spüre, wenn ich ins Auto steige. Aber Pustekuchen, alles okay! So verlief auch die Heimfahrt völlig entspannt. Jetzt habe ich mir erst mal einen Kaffee gekocht. Bilder gibt es heute noch nicht, da müsst ihr noch etwas Geduld haben.

Wanderungen im Regen

Das schoene Wetter hat mich (voruebergehend) verlassen. Trotzdem war ich gut unterwegs.

Am Sonntag habe ich mir das "Haus der Berge" angeschaut.  Als ich danach ins Freie trat, hatte der Regen aufgehoert. Ich bin gemuetlich durch Berchtesgaden geduempelt und habe ueberlegt, was ich mit dem angebrochenen Tag anfange. Die Berggipgel steckten zwar alle in den Wolken, aber das Kehlsteinhaus war immer wieder zu sehen. Also habe ich mich entschlossen, die Rossfeld-Panoramastrasse hinauf zu fahren. Das war die richtige Entscheidung. Bei der Auffahrt habe ich immer wieder Stopps eingelegt. Der Blick Richtung Untersberg war prima,  auch Salzburg war gut zu sehen. Nur das Oesterreich hinter den Bergen blieb unter den Wolken versteckt. Weiter oben dann der Ausblick auf den Hohen Goell mit dem Purtschellerhaus am Hang (der moegliche Aufstieg bis dorthin findet diesen Urlaub keine Realisierung mehr). In der Abfahrt habe ich noch Ausschau nach einer Einkehr gesucht, aber die Gaststaette "Ahornkaser" hatte leider zu. Ich hatte noch keine Lust, zurueck zu fahren und bin deshalb am Obersalzberg in die Hangstrasse am Berg entlang abgebogen. Und wie ich da so lang fahre, lese ich an einem kleinen Parkplatz das Schild "Windbeutelbaron". Das macht neugierig und ich halte an. Von der Strasse aus ist kaum was zu sehen, aber ein Weg fuehrt kurz hinab zum Lokal. Und wie ich auf die Terrasse einbiege denke ich wow, was fuer ein Ausblick. Unter mir liegt Schoenau, ich sehe Kirche, Haus des Gastes und mein Urlaubsquartier. Dahinter der Gruenstein mit der Rodelbahn davor. Auf dieser Terrasse mag ich laenger sitzen bleiben. Und dann dieser Riesenwindbeutel mit Eis und Heidelbeeren, lecker. Das Foto folgt noch. Jetzt bin ich dick und kugelrund, das Abendbrot kann ausfallen.

Das Wetter bleibt truebe, ich schliesse mich wieder einer gefuehrten Tour an. Mit Eddy, den ich ja schon von der Untersbergtour kenne, geht es diesmal zur Kneifelspitze. Der Vorteil fuer mich: ich kann unterwegs mit den Mitwanderern schwatzen. Da merkt man den Nieselregen nicht so. Was fehlt, ist allerdings der schoene Gipfelblick von der Kneifelspitze auf die Berge, denn die verstecken sich heute hinter den Wolken. Schade, schade. Die Einkehr auf der Huette ist trotzdem schoen. Schnell sind wir wieder den Berg hinunter gekullert. Da mag ich noch nicht Heim gehen. Ich lasse mich am Einstieg zum Soleleitungsweg absetzen und duempel mit zunehmend besserem Wetter ueber Kehren hinauf bis zur kleinen Kapelle auf dem Lockberg. Dann folge ich dem Soleleitungsweg und seinen Erlaeuterungen. Der Weg fuehrt mich an einem Ziegengehege vorbei. Eine kleineZiege laeuft draussen rum und bueckst auch wieder aus, nachdem eine Frau sie ins Gehege gehoben hat. Ich geniesse den Blick ueber Berchtesgaden (und in die versteckten Hinterhoefe). Dieser nachmittaegliche Abstecher hat sich doch gelohnt. Am Abend bin ich nochmal in Berchtesgaden: ich schaue mir im Kino den "Dampfnudelblues" an.

Wieder ein Start in einen trueben Tag.  Aber auf mich wartet ja wieder eine gefuehrte Tour. Diesmal geht es zum Toten Mann. Wir starten am Zipfhaeusl ueber Ramsau. Ueber einen Wiesenhang geht es steil bergauf, vorbei am Hirschkaser und nur noch ein kurzes Stueck bis zum Gipfel mit der Bezoldhuette. Ja, wenn keine Wolken da waeren, dann haetten wir jetzt den Panoramablick auf die hohen Berge. Nun geht es ueber einen schmalen Pfad hinab in Richtung Soeldenkoepfl. Dort erwartet uns ein schoener Blick auf Schoenau und eine Einkehr zu leckerem Blaubeerkuchen mit Schlagsahne, was fuer ein riesiges Stueck. Dieser Urlaub ist zum Schlemmen. Danach folgen wie dem Soleleitungsweg, der hier als Panoramaweg am Berghang entlang fuehrt. Leider ziehen sich nun die Wolken ueber Ramsau mehr und mehr zu. Wir erhaschen noch den Ausblick aufs Wimbachgries, durchqueren einen alten Soletunnel und verweilen kurz am Wasserfall. Dann haben wir unseren Ausgangspunkt wieder erreicht. Mit unserer Tour haben wir wirklich den besseren Teil des Tages erwischt. Jetzt geht es im Regen zurueck.

Die ganze Nacht Dauerregen. Mal schauen, was ich heute noch anstelle. Bis bald.

prima Wanderurlaub

War ich aber gut unterwegs. Dieser Urlaub gefaellt mir.

Als ich mich das letzte mal gemeldet habe, bin ich von hier gleich mit Bus ins Wimbachtal gestartet. Nach meiner Tour ueber den Untersberg wollte ich es ruhiger angehen. Die Wimbachklamm war fix durchstiegen, danach gings gemuetlich, aber stetig bergauf bis zum Wimbachschloss. Dort bin ich zu Mittag eingekehrt. Das Wetter war fantastisch (ganz anders habe ich unsere erste Tour vor Jahren in Erinnerung, die wir im Nieselregen absolviert haben). Der Blick auf die hohen Berge ringsum wunderschoen. Der Abstieg durchs Tal mit ganz viel Zeit, immer wieder mal ein Stopp am dahinplaetschernden Wasser - einfach purer Naturgenuss.

Trotz des relativ erholsamen Ausfluges ins Wimbachtal spuerte ich immer noch meinen Untersbergtrip in den Waden. Also nochmal ein richtig fauler Tag, bevor es wieder in die Berge geht. Mit Auto bin ich nach Bad Reichenhall gefahren. Dort habe ich eine Schlumperrunde durchs Staedtchen gedreht. Ich habe mir Zeit fuer den schoenen Kurpark genommen und mit einer Runde ums Gradierwerk was fuer meine Gesundheit getan. Da ich noch keine Lust hatte, gleich wieder Heim zu fahren, habe ich mir in der Touristinformation einen Tipp geholt. Ueber eine kleine Bergstrasse gings hinauf Richtung Hochstaufen. Unter der maechtigen Bergkulisse eine prima Einkehr: die Pading Alm. Unter mir die Stadt Bad Reichenhall und gegenueber der Predigtstuhl mit der Seilbahn. Na, da lass ich mir doch das Eis mit heissen Himbeeren schmecken. Nach Hause fahren mag ich gar nicht. Was fuer ein erholsamer Urlaubstag.

Fuer gestern war der Anzug eines Regenwetters angesagt. Da wundere ich mich schon, dass ich mit herrlichem Sonnenschein und Bergwetter aufstehe. Also nichts wie hinauf. Ich nehme die Jenner-Seilbahn und fahre bis zur Mittelstation. Dort erwartet mich eine fantastische Aussicht auf die hohen Berge und weit ins Tal. Ich folge einem prima Panoramaweg und hoere die Murmeltiere pfeifen. Unterwegs komme ich mit Martin ins Gespraech und da wir mit der Gotzenalm das gleiche Ziel haben, wandern wir gemeinsam weiter. Der Weg fuehrt immer gut bergan. An der Priesbergalm legen wir eine Pause ein und sortieren die hohen Berge und Huetten, die von hier aus zu sehen sind. Es geht an einer feuchten Wiese vorbei weiter hinauf. Jetzt aendert sich das Landschaftsbild, der Weg wird zu einem Pfad, der steil durch den Wald fuehrt. Ueber Stege und Leitern geht es mit Seilsicherungen hinauf - was fuer eine herrliche Kraxelstrecke. Nachdem wir wieder auf einem breiten Waldweg ankommen, ist das laengste Stueck des Weges geschafft. Jetzt liegt "nur noch" der steile Aufstieg zur Gotzenalm vor uns. Aber auch den haben wir geschafft. Die Lage dieser Alm ist fantastisch. Einkehr inmitten einer gewaltigen Bergwelt. Einfach sitzen und geniessen. Dann nochmal einen kleinen Berghang hinauf zum Feuerpalfen, denn den Blick auf St. Bartholomae, den Koenigsee und den gewaltigen Watzmann muessen wir noch mitnehmen. Jetzt geht es den steilen, kurvigen Weg wieder hinab. Dann heisst es Abschied nehmen von Martin, denn jetzt trennen sich unsere Wege. Er wandert wieder hinauf zur Mittelstation der Bergbahn, waehrend ich hinab nach Kessel will. Es hat Spass gemacht, diese gemeinsame Tour. Nun geht es in langen Serpentinen hinab in Richtung Koenigsee. Im Abstieg hoere ich mehrfach das Trompetenecho der Schiffe herauf hallen. Der Pfad erfordert aber meine Aufmerksamkeit. Dann erreiche ich Kessel,  wo man sich bemerkbar machen muss, damit die Schiffe hier ranfahren und einen mitnehmen. Mit dem ersten Schiff, das anlegt, komme ich nicht mehr mit, weil es mit zwei Zusteigern voll ist. Aber dann habe ich Glueck. Mit Schiffstour uebern Koenigsee beende ich diesen herrlichen Wandertag.

Am Abend habe ich mir noch im Haus des Gastes einen schoenen Bildervortrag ueber die hiesigen Berge angeschaut. Im Regen musste ich dann fix nach Hause flitzen.

Jetzt werde ich nach Berchtesgaden fahren und mal schauen, was ich aus diesen Regentag mache. Bis bald.

Urlaub in Schoenau am Koenigsee

Für alle, die auf Nachrichten von mir warten: mir geht's prima.

Die ganze Nacht zum Dienstag hat es geregnet. Da war ich froh, das es am Morgen trocken war. Von den Bergen rundum war aber nichts zu sehen. Also bin ich den Tag ruhig angegangen. Ich habe mir den Ort angeschaut und bin dabei gemuetlich bergauf geduempelt. Mein Weg führte mich unterhalb des Gruensteins entlang, dem ich mich diesmal von der anderen Seite naehern wollte. Bei meinem ersten Urlaub hier bin ich vom Koenigsee aus aufgestiegen - das hatte ich als steile Tour in Erinnerung. Diesmal pirsche ich mich also von hinten ran. Vom Parkplatz Hammerstiel fuehrt ein breiter Weg hinauf, aber auch der geht gut bergauf. Himbeeren am Wegesrand versuessen den Weg. Die Sonne scheint und ich hoffe auf einen schoenen Ausblick. Von der Gruensteinhuette sehe ich hinunter auf den Koenigsee. Nun noch kurz hinauf auf den Gipfel. Aber da finde ich mich im Nebel wieder. Schade, schade - ich hatte mich so auf den Rundblick gefreut. Also wieder bergab in Richtung Koenigsee, aber nicht ohne Einkehr auf der Huette. Der Abstieg ging dann steil ueber Serpentinen hinab. Himbeeren und Brombeeren schmecken lecker. Weiter unten beobachte ich die Kletterer auf dem Klettersteig. Dann noch an der Bobbahn vorbei und gemuetlich durchs Oertchen zurueck. Als erste Tour war das durchaus genug.

Der zweite Tag sollte ueppiger werden. Ich wollte mit dem berchtesgadener Bergfuehrer hinauf auf den Untersberg. Start war in Berchtesgaden. Von dort ging's mit Bus bis zur Talstation der Untersbergbahn. Unten herrlicher Sonnenschein, nachdem sich der Morgennebel verzogen hatte. Bei der Auffahrt toller Blick nach Salzburg mit der Feste. Und am Hang mehrere Gaemsen. Oben allerdings Ankunft im Nebel. Also sind wir gleich zu unserem ersten Gipfel gestartet, dem Salzburger Hochthron - jetzt schon nur noch mit wenigen Nebelschleiern. Eine Tourvorschau des Bergfuehrers versprach eine ueppige Wegstrecke. Erst mal ging es tief hinab in die Mittagsscharte. Vorher sortierte der Bergfuehrer seine Schaefchen: ich durfte mich im Mittelfeld einreihen. Der Abstieg war nicht ohne. Danach gings natuerlich wieder bergauf. Die Wegstrecke fuehrte an vielen Dolinen vorbei, denn der Untersberg ist ein Kalkberg mit einem ausgepraegtem Hochplateau. Zwischendurch immer wieder herrliche Blicke ins Tal - die Fernsicht war nicht so gut. Da haben es die Geier, die ueber uns kreisen, auch nicht besser. Unterwegs gabs auch Bluemchenkunde: die eine duftete nach Vanille und Schokolade. Ausserdem haben wir ganz viele Gaemsen unterwegs gesehen. Nach langer stetiger Kraxelei erreichten wir den Berchtesgadener Hochthron und gegen 14.30 Uhr die wohlverdiente laengere Rast am Stoehrhaus. Da schmeckte der leckere Kuchen. Waehrend wir in der Huette sitzen, schockt uns der Abflug des Versorgungshubschraubers, der James-Bond-maessig ins Tal fliegt. Nun steigen auch wir hinab, zuerst ueber lange Serpentinen, dann auf einem langen Panoramaweg hoch ueberm Tal und dann noch lange und stetig bergab bis nach Hintergern. Kurz vor 18 Uhr sind wir unten. Der Nationalparkbus bringt uns zurueck nach Berchtesgaden. Man, war das eine Tour. Da wusste ich abends wirklich, was ich geschafft hatte. Heute spuere ich Gelenke und Muskeln, also lasse ich es heute ruhiger angehen.

Bestimmt mache ich aber nochmal so eine Tour mit den Berchtesgadener Bergfuehrer mit.

Ihr hoert von mir.

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