April 2017-Archiv

IMG_7305.JPGWunderbares Ausflugswetter - ich schau mal, was ich in der näheren Umgebung unternehmen kann. Auf der Stiefelburg, nicht weit von Erfurt entfernt, war ich ja lange nicht. Aber nur mit kurzem Aufstieg von Klettbach oder Tonndorf? Ich fahre heute mal bis Tiefengruben und bastle mir eine schöne Rundtour. Die geht prima durch den Wald oberhalb vom Schloß Tonndorf. Der Weg will mich bergab führen, was ich nicht will und so laufe ich auf Forstwegen aufwärts und muss dabei nur grob die Orientierung behalten. Weiter oben stoße ich auf einen gut ausgebauten Wanderweg und gelange so perfekt zur Stiefelburg, wo ich Mittagseinkehr auf der Sonnenterrasse mit Blick ins Tal halte.

IMG_7306.JPGStiefelburg.JPG

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Tiefengruben.JPG Danach bringt mich der gut mit gelbem Strich markierte Wanderweg, der auf der Höhe entlang weiter durch den Wald bis Bad Berka führt, zurück nach Tiefengruben. Was für eine herrliche Runde! 

Bei diesem fantastischen Ausflugswetter mag ich noch nicht wieder nach Hause fahren. Also mache ich auf der Rückfahrt einen Abstecher zum Riechheimer Berg, wo die letzten Adonisröschen blühen.

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IMG_7318.JPGRiechheimer Berg.JPG In der Berggaststätte lasse ich mir den Kaffee und den leckeren Kuchen schmecken. Erst dann gehtś wieder heim.

Rund um die Hohe Linde

Nein, meine Wanderung führt nicht um einen Baum drumrum. Ich bin heute mal bei Sangerhausen unterwegs und die Hohe Linde ist eine Bergbau-Halde.

Ich mache eine "Stempel-Tour": Als ich im Herbst mit Simone im Harz war, habe ich mir das Stempel-Heft  für die Harzer Wandernadel zugelegt. Seitdem wartet das Heft darauf, um weitere Stempel ergänzt zu werden. So schaue ich mir heute früh im Internet die Übersichtskarte an und stelle fest, dass ich gar nicht so weit fahren muss, denn in der Nähe von Sangerhausen gibt es mehrere Stempelstellen. Mich lockt die Tour zum Aussichtsturm Moltkewarte, die ich mit einer feinen Rundwanderung verbinden kann.

Wanderplan.JPGAls ich mich in Sömmerda ins Auto schwinge, fängt es an zu regnen. Die Richtung, die ich einschlage, verspricht besseres Wetter. Und als ich in Sangerhausen ankomme, scheint die Sonne vom blauen Himmel. Das Auto stelle ich am Bahnhof ab und schnell habe ich den Einstieg zur Tour gefunden. Mit diesem Plan gelingt die Orientierung >

Die Halde ist schon von Weitem zu sehen.

Halde Hohe Linde.JPG

                                                                                                                                                                                                                                                                                                Ein prima Weg führt oberhalb von blühenden Obstbäumen am Wandrand entlang bergauf.

Kirschzweige.JPG

Osterhasi im Wald.JPG

Nanu, wo kommt denn der Osterhase her? Der muss sich wohl heute morgen in meine Jackentasche gemogelt haben.

Als ich fast oben angekommen bin wird es immer dunkler und es fängt tatsächlich an zu regnen. Nur gut, dass ich vorsorglich den Schirm mit habe. Am Turm gibt es überdachte Rastplätze, so dass mich auch der einsetzende Hagelschauer nicht ärgern kann. Schade, der Turm ist geschlossen (er macht erst 13 Uhr auf; gegen 16 Uhr sollś sogar Soljanka geben - so lange will ich nicht warten). Eine junge Familie mit mehreren Kindern macht ebenfalls Rast. Klar müssen mir die Kinder erzählen, wie fleißig der Osterhase war :-)

Moltkewarte.JPGHagelschauer.JPGAls der Schauer nachlässt, nehme ich mir die Zeit zum Abstempeln meines Wanderheftes, denn die Stempelstelle ist gleich neben dem Rastplatz.

Stempelstelle an der Moltkewarte.JPG

                                                                                                                                                                                                                                     Dann setze ich meinen Rundweg fort und folge ein Stück der Straße, die von Lengefeld herauf kommt (so könnte man von dort fast bis zum Turm hoch fahren und sich fix seinen Stempel holen).

                                                                                                                                                                                                                                       Mein Weg zweÜber Sangerhausen.JPGigt später rechts ab und führt hinter der Halde in Richtung Sangerhausen zurück, wobei es gut bergab geht. Über Sangerhausen in Richtung Sömmerda sieht es jetzt ganz schwarz aus. Der Blick in Richtung Autobahn erlaubt noch ein letztes Foto.

                                                                                                                                                                                                                                                                                             Nach einer gemütlichen Mittags-Einkehr in Sangerhausen dümpel ich zurück nach Sömmerda, wo mich dicke schwarze Wolken mit Regen erwarten. Da habe ich, abgesehen von dem kurzen Regen-/Hagelschauer, ja richtig Glück mit dem Aprilwetter gehabt!

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