April 2018-Archiv

Poppenbergturm-Runde im Südharz

Das Wetter ist so fantastisch, dass ich Lust auf eine ausgiebige Wandertour habe. Es geht wieder mal in den Südharz, nachdem ich mir für meine neue Wanderstempel-Tour hier Appetit geholt habe:   Poppenberg-Runde (ein Stück runter scrollen)

Ilfeld.JPGEine Stunde brauche ich von Sömmerda nach Ilfeld. Der Einstieg zur Tour ist schnell gefunden, allerdings sind die Schilder heute oft zugewachsen, hoch aufgehängt und der Weg ist nicht eindeutig markiert. Zum Glück bin ich nicht allein unterwegs. Nach einem guten Kraxelstück habe ich diesen schönen Blick auf Ilfeld:

Für den folgenden Aufstieg bekomme ich nützliche Tipps von anderen Wanderern und so ist nach einem weiteren Kraxelstück meine erste Stempelstelle an der Wetterfahne mit Tiefblick nach Ilfeld erreicht.                                                               

                                                                                                                                                                                                                                             

Stempelstelle Wetterfahne.JPGWetterfahne.JPG

                                                                                                                                                                                        

Ilfeld von der Wetterfahne gesehen.JPGDa ich als nächstes Etappenziel den Drei-Täler-Blick anvisiert habe, muss ich den Aufstiegsweg ein Stück hinab steigen. Leider lande ich aufgrund der mangelhaften Markierung dann doch wieder auf dem Aufstiegsweg in Richtung Poppenberg. Also schmeiße ich die Tour um und steige zuerst zum Turm hinauf. Dabei entdecke ich weit oben den Abzweig, der vom Drei-Täler-Blick herauf kommt. Da werde ich später einfach hinab steigen. Na, das passt doch!

Zuerst erklimme ich also auf gut zu laufendem Waldweg den Poppenberg. Zweite Stempelstelle geschafft; jetzt klettere ich natürlich auf den Turm. Viele Stufen gehtś hoch bis über die Baumwipfel. Von dort habe ich eine fantastische Aussicht: Brocken ist gut zu sehen, Stolberg mit dem Josephskreuz auch, Kyffhäuser ist im leichten Dunst noch auszumachen und unter mir liegt Ilfeld. Der Turm wackelt, aber ich bin schwindelfrei :-)

Poppenbergturm.JPGBrockenblick vom Poppenbergturm.JPGBrockenblick >

                                                                                                                                                                                                                                                            

Rastplatz Brockenblick.JPGNach meiner Mittagsrast versuche ich also erneut, die dritte Stempelstelle zu finden. Im Abstieg nehme ich den Abstecher zur Rast "Brockenblick" noch mit. Mit Mühe finde ich den schmalen Waldpfad zum Drei-Täler-Blick, der immer schmaler wird.

Waldpfad in Richtung Drei-Täler-Blick.JPGSo langsam beschleichen mich Zweifel, ob ich den Drei-Täler-Blick heute noch finde. Es geht gut am Hangweg bergab. Dann komme ich auf einen breiten Waldweg und vor mir liegt die letzte Stempelstelle des Tages. Juhu, ich habś gefunden!

Hinweistafel Drei-Täler-Blick.JPGDrei-Täler-Blick.JPG

                                                                                                                                                                                                                                                                                               Entlang der Bere nach Ilfeld.JPGNun folge ich dem breiten Waldweg, der mich hinunter ins Tal bringt, wobei ich fast am Netzkater raus komme, den ich aber rechts liegen lasse. Ich überquere die Straße und nehme den bequemen Weg entlang der Bere zurück nach Ilfeld. Eine Dampflok der Harzer Schmalspurbahn, deren Schienen rechterhand durch's Tal führen, lässt sich nicht blicken.

Ilfeld ist schnell erreicht und nach dieser schönen Wanderrunde habe ich mir meinen Erdbeereisbecher wirklich verdient.

Es war ein prima Rundweg - alle drei Wanderstempel eingesammelt - Abstecher zum Drei-Täler-Blick war schwierig.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Am Ende bin ich froh, dass ich die Tour andersrum gemacht habe.

Der Aufstieg vom Drei-Täler-Blick zum Poppenbergturm hätte Aua gemacht. Die Klippen rechterhand vom Poppenbergturm habe ich heute jedoch nicht geschafft.

Wohnzimmer-Hasen

Jetzt habe ich es endlich geschafft, Bilder der Zwerghasen nach ihrem Umzug ins Wohnzimmer zu knipsen. Die Zwei vertragen sich prima und liegen gelegentlich auch ganz friedlich nebeneinander. Nur beim Fressen ist Pünktchen immer vorneweg; gestern hat er Leni das letzte Blatt Löwenzahn aus dem Mäulchen gemopst.

IMG_9049.JPGIm abendlichen Freilauf im Wohnzimmer ist Leni immer die erste, die draußen ist. Das Tuch zum Rumzuppeln mag sie und versteckt sich manchmal sogar darunter. Wenn ich mit der Knipse komme, ist sie jedoch flink darunter hervor gekrochen. 

Der Ausstieg von Pünktchen muss noch geübt werden. Das ist momentan ein Akt, der sich mit mehreren Anläufen regelmäßig etwas in die Länge zieht, obwohl dieser Ausstieg wirklich ganz leicht mit einem Hops überwunden werden könnte. Wenn er es dann endlich geschafft hat, ist auch er gut im Wohnzimmer unterwegs.

Und nach dem Wohnzimmer-Ausflug ist Ausruhen angesagt.

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Was für ein herrlicher Morgenspaziergang!

Voriges Jahr war ich mit einer vom Förster geführten Tour im Schwanseer Forst unterwegs. Dabei habe ich entdeckt, dass ich nicht bis in den Hainich fahren muss, um Bärlauch zu finden. Der Förster sagte uns, dass es erlaubt ist, für den eigenen Bedarf hier Bärlauch zu pflücken. Das habe ich vergangenes Jahr natürlich gleich gemacht.

In unserer Tageszeitung gabś vergangene Woche einen interessanten Artikel über den Schwanseer Forst: Thüringer Allgemeine

Und weil der Bärlauch jetzt wächst (aber noch nicht blüht), war ich heute wieder dort. Bei herrlichstem Sonnenschein und morgendlicher Ruhe hatte ich den Korb schnell voll. Heute hatte ich die Knipse dabei, jetzt gibtś Bilder vom Schwanseer Forst, nicht vom Bärlauch :-) 

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Leni und Pünktchen

Bevor die Zwerghasen morgen ins Wohnzimmer umziehen, habe ich nochmal Bilder im Bad/Flur geknipst. Leni und Pünktchen verstehen sich prima. Pünktchen ist immer noch vorsichtig und verschwindet schnell im Papphaus, lässt sich inzwischen aber raus locken. Und Kohlrabiblätter sind ein gutes Lockmittel - wer kann da schon widerstehen?!

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Die Buddelkiste

Als ich heute von der Arbeit nach Hause komme, liegen zwei Zwerge gelangweilt im Bad. Na, da muss doch was passieren!

Ich mopse wieder das Versteck-Häuschen und präpariere die Buddelkiste. Und prompt ist Action: zwei Zwerge drängeln sich in die Kiste. Das ist für Leni neu: Krümel hat ihr immer die Kiste überlassen und ist raus gehopst. Der Neue findet sie selbst viel zu interessant und mag nicht weichen. Aber seht selbst:

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Nachdem mein Krümel Karfreitag gestorben ist, war Leni eine Woche allein. Diesen Freitag ist ein neuer Zwerghasen-Mann bei uns eingezogen. Ich erweitere meine Zwerghasen-Rassen-Kenntnisse: es ist ein Dalmatiner-Scheckenrex Zwerg.

Wie eine Vergesellschaftung funktioniert, hatte ich ja bereits mit Krümel und Leni erprobt: neutralen Begegnungsraum im Bad/Flur schaffen, rutschigen Fliesenboden mit Resten der Auslegware belegen, je Zwerg ein Papphäuschen reinstellen, dann die Zwerge zusammen lassen und abwarten, was passiert.  Auch dieses Mal habe ich Glück. Es gibt zwar ein paar knurrende Zwerge, als sie sich das erste mal begegnen, auch ein paar Haarbüschel fliegen (aber wohl nicht durch ernsthafte Kabbeleien), meistens flutschen sie flink aneinander vorbei oder übereinander weg. Sie nähern sich langsam aneinander an und das scheint gut zu funktionieren.

Der Neue mag sein Papphäuschen, in das er sich gern rein legt. Vorhin habe ich es mal gemopst, um ein paar Fotos zu knipsen :-)

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