August 2012-Archiv

Laghi di Fusine

Laghi di Fusine.JPGLaghi di Fusine 2.JPG

















7 Zwerge.JPG
Tipp: Alle Berichte und Bilder meines Sommerurlaubs in Slowenien 2012 gibt es im Monatsarchiv August 2012.

Mangart - 2. Tour

So, jetzt gibt es die gewaltigsten Bilder: die vom versuchten Aufstieg auf den Mangart und dann die Bilder von der Abfahrt ins Tal, die ich teilweise aus dem Auto heraus geknipst habe. Ich hoffe, dass diese Bilder euch genauso beeindrucken, wie mich.

Mangart 2.JPGMangart 3.JPG



Aufstieg.JPG
Seeblick.JPG





























Und jetzt die Abfahrt:


Mangart 9.JPGMangart 4.JPG











Mangart 7.JPGMangart 6.JPG




















Mangart 8.JPG

Kranjska Gora und Lago di Predil

Jasna-See.JPGKranjska Gora 1.JPG
















Und jetzt ein Sprung ins kühle Nass: Lago di Predil

Lago di Predil.JPG

Cividale del Friuli

Cividale 2.JPGCividale 1.JPG

















Teufelsbrücke.JPG

Matajur - der Aussichtsgipfel!

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Kirche auf dem Gipfel.JPG

















Matajur 2.JPG

Velika und Mala Korita Soce

Davon habe ich so viele tolle Bilder geknipst, dass ich jetzt fast würfeln muss, um eine Auswahl zu treffen.

Velika Korita Soce 2.JPGVelika Korita Soce 1.JPG



Mala Korita Soce 1.JPG









Mala Korita Soce 2.JPG

Kobarid und Ausflug nach Italien

Napoleon-Brücke.JPGKozjak-Wasserfall.JPG



In der Grotte.JPGLa Grotta die Antro.JPG
Kobarid

















La Grotta di Antro

Entlang des Oberlaufes der Soca

Soca 1.JPGBergblick.JPG



Mlinarica.JPGJulius Kugy.JPG

Slowenien Julische Alpen.JPG
Österreich Villacher Alpe.JPG











Kleine und große Steine.JPGAuffahrt zum Vrsic-Pass.JPG






















Abfahrt vom Vrsic-Pass.JPG

Festung Kluze/Fort Hermann

Fort Hermann.JPGFestung Kluze.jpg


Javorca-Tal über Tolmin

Handseilbahn Kurukula.JPGJavorca-Tal.JPG







Kirche Javorca.JPG

Am Krnsko Jezero

Am Krnsko Jezero.JPGKrnsko Jezero 2.JPG


Kobarid und Soca

An der Soca bei Cezsoca.JPGMonument Kobarid.JPG
An meinem "faulen Tag" bin ich vormittags in Kobarid und nachmittags an der Soca bei Cezsoca.

Am Bohinjsko Jezero

Überm Bohinjsko jezero.JPGSavica-Wasserfall.JPG





Triglav-Blick vom Vogel.JPG

Vom Vrsic-Pass zur Sleme

Auf der Sleme.JPGAm Vrsic-Pass.JPG

















Auf der Sleme 2.JPG

Mangart-Bergstraße - 1. Tour

Mangart-Bergstrasse1.JPGIBergziegen.JPG


Boka-Wasserfall bei Bovec

Soca-Tal bei Bovec.JPGBoka-Wasserfall.JPG



Riesenschmetterling.JPG
Ich fang jetzt mal an, die schönsten Urlaubsbilder hochzuladen, was eine echte Herausforderung ist bei den vielen tollen Bildern, die ich geknipst habe :-)

Erste Urlaubsimpressionen

Auf dem Vogel.JPGMangart-Strasse.JPG



Javorca.JPGKrnsko Jezero.JPG


Soca-Durchbruch.JPGSoca bei Kobarid.JPG







































Matajur.JPG
Mangart-Blick von Laghi di Fusine.JPGMangart.JPG

Wieder zu Hause

Schade, dieser schöne Urlaub ist vorbei :-(

Auch am letzten Urlaubstag war ich nochmal gut unterwegs. Die Wolken des Morgens verzogen sich schnell und mit herrlichstem Sonnenschein bin ich an den Laghi di Fusine angekommen. Der Blick zum gewaltigen Mangart genial! Jetzt konnte ich mal meine Aufstiegsroute von der anderen Seite aus anschauen - sah gar nicht so schlimm aus! Nach dem steilen Durchstieg, wo ich kehrt gemacht habe, wäre es weniger steil bergan bis zum Gipfel gegangen. Bin mir trotzdem nicht sicher, ob ich den steilen Durchstieg hoch und zurück gemeistert hätte. Aber darüber brauche ich nicht mehr nachdenken.

Der Rundweg um die beiden Seen war jedenfalls ein Spaziergang, auch wenn der Wurzelweg am Morgen vom nächtlichen Regen noch ganz schön rutschig war. Das Wasser der Seen leuchtete wunderbar blau. An der Osteria "Belvedere" nahm ich mir die Zeit für eine Kaffee-und-Kuchen-Einkehr mit gewaltigem Bergblick - sitzen und genießen! Und nachdem ich auf dem Rückweg um die Seen noch einmal ganz viele Bilder geknipst hatte, kehrte ich zu einer Cola bei den "Sieben Zwergen/Ai Sette Nani" ein :-)

Na, das war doch eine schöne Abschiedsrunde. Da kam es mir gerade recht, auf der Heimfahrt nach Cezsoca in Log pod Mangartom nochmal anzuhalten, um mir zum guten Schluss noch eine leckere gegrillte Forelle köstlich schmecken zu lassen. Na, tropft euch nun auch der Zahn?

Die Heimfahrt ging über zwei Etappen: erstes Stück bis Nürnberg, zweites Stück dann nach Hause. Nun bin ich also wieder daheim. Ich sichte jetzt mal kurz die Bilder und schiebe schon ein paar Eindrücke ins Netz, bevor ich dann morgen in Ruhe schaue. 
Ja, es sieht so aus, als ob auch dieser wunderschoene Urlaub seinem Ende entgegen geht.

Ich war wieder gut unterwegs, auch wenn die Temperaturen ueber 30 Grad nicht zu verachten waren. Am Dienstag bin ich ueber den Predil-Pass und Italien nach Kranjska Gora gefahren. Ein huebsches Staedtchen, dass mit vielen Laedchen zum Duempeln einlaedt. Zuerst bin ich aber zum Jasna-See hinauf gelaufen, immer am kleinen Fluesschen entlang mit dem breiten Kiesbett. Im Schatten war das gut zu gehen. Der Jasna-See liegt auch gleich um die Ecke - die morgendliche Ruhe war herrlich - die Berge spiegelten sich im See und die Enten plaetscherten uebers Wasser. Auf dem Rueckweg habe ich die Kinder am breiten Kiesbett beobachtet, die Burgen und Daemme bauten und musste dabei ein mein Enkelchen denken, der das bestimmt auch toll gefunden haette. Mittags wurde es schon fast unertraeglich heiss und so bin ich nach dem Essen auf dem Rueckweg zum Lago di Predil abgebogen. War das herrrrrrrrrrrlich - Schwimmen im kuehlen, aber nicht zu kalten See mit Blick auf die hohen Berge rundum! Da lies es sich doch den Nachmittag angenehm verbringen. Leider zogen spaeter dann viele Wolken auf, so dass ich mich lieber auf den Rueckweg machte. In Bovec/Čezsoča blieb es jedoch heiss und trocken.

Gestern frueh stand ich auf und hatte wohl den beruehmten siebenten Sinn. Bei tollem Wetter zog es mich zum Mangart, klar auch wieder die kurvige Bergstrasse hinauf. Diesmal hatte ich fantastische Sicht sowohl auf die Bergwelt ringsum, als auch ins Tal nach Italien mit den beiden Fusine-Seen. Das Wanderbuch lockte mich, den "leichteren" italienischen Aufstieg auf den Mangart zu versuchen, der gewaltig vor mir aufragte. Zunaechst ging es auch gut bergan, eine leichtere Kletterstelle konnte ich passieren, nachdem ich gesehen hatte, wie zwei Maedels die Stelle gemeistert haben. Dann ging es auf der italienischen Route steiler bergauf - eine Seilsicherung half beim queren eines Hanges - nichts fuer Leute, die nicht schwindelfrei sind :-) Aber dann kam eine Stelle, wo es etliche Meter an einer Seilsicherung ganz steil hinauf ging. Da habe ich entschieden, dass dieser Berg wohl nichts fuer mich ist. Gemuetlich und schoen langsam Schritt fuer Schritt bin ich wieder runter. Am Sattel habe ich mich auf die Wiese gelegt und mir das Ganze von unten angeschaut. Das war eine Siesta ganz nach meinem Geschmack - ich haette liegen bleiben und das Bergpanorama stundenlang geniessen koennen. Allerdings brannte die Sonne trotz eines leichten Lueftchen in der Hoehe ganz schoen. Aber ich hatte ja die Badesachen wieder im Auto. Also Bergstrasse hinab - bei der Abfahrt ganz viele Bilder einfach aus dem Auto heraus geknipst. Lasst euch ueberraschen! Der Predil-Pass war schnell erreicht und schwupdiwupp war ich wieder am Lago di Predil, wo ich den Nachmittag genuesslich verbrachte.

Die Nacht brachte ein maechtiges Gewitter. Mein siebenter Sinn hat also genau den richtigen Tag fuer den Mangart gebracht. Heute frueh war alles grau in grau. Jetzt kommen allerdings schon blaue Wolkenluecken auf. Da werde ich den letzten Tag nutzen und zu den Laghi di Fusine fahren, die ich ja gestern schon vom Mangart aus gesehen habe. Ob ich von dort allerdings einen schoenen Mangart-Blick bekomme, bleibt abzuwarten.

Das waren also die letzten Meldungen von hier. Ich melde mich, wenn ich wieder zu Hause bin. Dann gibt es sicherlich auch ganz viele tolle Bilder!

Wundervolle Urlaubstage

Ich sitze in der Tourist-Info in Nova Gorica (einer haesslichen Neubaustadt - da muss ich mir heute wohl noch was einfallen lassen). Den Rueckweg kann ich bestimmt mit einen Ausflug nach Italien verbinden.

Die letzen Tage waren wieder gefuellt mit prima Touren.

Erst habe ich mir in Kobarid den Wasserfall angeschaut, dann einen Ausflug ins Nadiža-Tal gemacht, um vorm Rueckweg noch einen Abstecher nach Italien zu machen, wo ich hoch im Felsen versteckt eine Grotte entdeckt habe, in die ich ca. 300 Meter in den Berg hinein laufen konnte.

Dann war ich wieder im Soča-Tal unterwegs. Ich habe mir im mittleren Teil des Tales die kleine und die grosse Soča-Schlucht angeschaut - tiefe Einschnitte, prima Kletterei (oberhalb der Schlucht entlang/abseits vom erlaubten Steig, aber mit wunderbaren Tiefblicken). Zwischendurch floss die Soča etwas breiter und ich dachte, mir Erfrischung bei einem Fussbad zu goennen. Aber das war eiskalt, sag ich euch!

Der Abend brachte ein Dorffest in Čezsoča mit lustigen Bauern-Wettkaempfen und Live-Musik. Ich hatte das Gefuehl, die Leute sind aus allen Regionen angereist, so voll war der Dorfplatz und es mussten immer neue Tische und Baenke aufgebaut werden. Unter dem lauen Abendhimmel liess ich mir die Čevapčiči schmecken. Einen ganzen Abend lang Balkan-Musik ist jedoch nicht so mein Ding, auch wenn die Stimmung praechtig war.

Gestern habe ich einen prima Ausflug auf den Matajur/Monte Mataiur (1641 m) gemacht. Erst eine schmale und kurvige Bergstrasse hinauf bis zum Refugio Pelizzo (1325 m). Dort einen wunderbaren Wanderweg (eine kleine Magistrale am Berg entlang) mit Tiefblicken nach Friaul und dann ein guter Aufstieg vom Sattel auf die Bergkuppe, wo sich mit jedem Schritt mehr ein fantastischeres Panorama auf die Julischen Alpen eroeffnete. Oben auf dem Gipfel hatte ich dann das komplette Panorama vor mir - sitzen bleiben und nur noch geniessen!!!

Mein kleines Wanderbuch von Friaul fuehrte mich dann in einem weiten Bogen, immer begleitet vom Blick auf das Bergpanorama, gemuetlich wieder hinab zum Refugio. Unterwegs war ich fast alleine und hatte so reichlich Gelegenheit, mir dem Bauch mit vielen leckeren Himbeeren zu fuellen. 

Dann noch eine kleine Einkehr zu leckerem italienischen Kaffee und Kuchen im Refugio, bevor es gemuetlich wieder nach Čezsoča ging.

Heute also der geplante Einkaufsbummel in einer groesseren Stadt. Ich werde jetzt mal schauen, wo ich das Shopping-Center finde. Zurueck geht es bestimmt ueber Cividale.

Dreilaendereck und Soča-Tal

Guten Morgen aus Slowenien!

Ich melde mich wieder mit Berichten von wunderbaren Wanderausfluegen.

Am Mittwoch bin ich Richtung Dreilaendereck gestartet. Ueber den Predil-Pass und Tarvisio war ich auf gut ausgebauten Landstrassen in einer Stunde schwuppdiwupp in Oesterreich. Von Seltschach ging es bequem mit Dreisessellift hinauf bis unterhalb der Dreilaenderspitze, die es ueber einen Wiesenhang noch zu erklimmen galt. Leider war die Sicht etwas truebe, aber der Blick sowohl Richtung Villacher Alpe, den Seen um Villach und auch Richtung Julische Alpen mit den gewaltigen Bergen war schon fantastisch. Ich habe dann einfach den Dreilaender-Wanderweg gewaehlt, der mich Richtung Italien hinab zur Madonna della Neve/Maria im Schnee brachte, einer kleinen Kapelle auf einer Wiese. Der Weg fuehrte gemuetlich bergab - da ahnte ich bereits, dass ich spaeter wieder bergauf muss. Aber es war ein wunderschoener Ausflug nach Italien :-) Zurueck auf dem Gipfel habe ich nochmal den Weitblick in alle Richtungen genossen, bevor ich mit dem Sessellift wieder gemuetlich bergab bin.

Den Rueckweg habe ich dann wieder ueber den Wurzenpass und den Vršič-Pass genommen. Die Auffahrt ist immer wieder genial, zumal die Bergstrasse direkt an den hohen Bergen vorbei fuehrt. Da habe ich immer wieder Stopps eingelegt, um viele Bilder zu knipsen, damit ich euch die Eindruecke mit nach Hause bringen kann. Der Weg ueber den Vršič nach Bovec dauert allerdings fast 3 Stunden - ein gewaltiger Unterschied im Vergleich zum Predil.

Gestern habe ich mich einer gefuehrten Tour ins obere Soča-Tal angeschlossen. Die war in der Tourist-Info angekuendigt. Starten musste ich da allerdings beizeiten, damit ich 7.30 Uhr mit Bus hinauf Richtung Vršič, allerdings nur bis zum Abzweig Izvir Soče/Soča-Quelle, fahren konnte. Das letzte Stueck ins Tal hiess es dann allerdings laufen, wobei ein flinkes Eichhoernchen meinen Weg kreuzte, bevor ich die Huette an der Quelle erreichte. Den Aufstieg zur Quelle haben wir uns gespart, da sie aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit kein Wasser fuehrt - die Soča wird unterhalb durch kleine Bergbaeche gespeist. Der Wanderfuehrer des Triglav-Nationalparks sprach perfekt deutsch, so dass die 7 Wanderer aus Deutschland ihn mit vielen Fragen loechern konnten. So wurde die vierstuendige Tour bis Trenta sehr kurzweilig. Fuers Auge gab es viel zu sehen: hohe Berge ringsum, der plaetschernde Fluss, der mehrfach auf schaukelnden Haengebruecken gequert werden musste, die Trogschlucht des Baches Mlinarica, diverse Felsstuerze, ... Im Anschluss an die Tour durften wir noch das Trenta-Haus mit sachkundiger Fuehrung besuchen. Das war doch eine klasse Tour!

Meine Ueberlegung, weiter duchs Tal abzusteigen, wurde durch Regentropfen jaeh beendet. Ein Regenschleier schob sich vor die Berge - und gerade heute hatte ich gar keine Regenjacke mehr eingesteckt, weil die ganze Zeit das Wetter perfekt war. Also bin ich mit den anderen Wanderern in der kleinen Gaststaette eingekehrt. Der Bus sollte erst 16.44 Uhr zurueck fahren - da haette mir eine lange Wartezeit bevor gestanden, wenn mich nicht das eine Wanderpaar mit dem Auto mitgenommen haette. Das war die Gelegenheit, nochmal einen kleinen Abstecher zum Flussdurchbruch mit dem blauen Wasser am Eingang des Lepena-Tales zu machen, den meine Mitstreiter noch nicht gesehen hatten, den ich aber bei der ersten Tour Richtung Krn schon entdeckt hatte. (Nur vereinzelte Regentropfen - das sah schon gut aus). Zurueck in Bovec grummelte aber das Gewitter ueber den Bergen nochmal richtig los und lies die Blitze ueber die Kuppen zucken.

Heute stehe ich wieder mit Sonnenschein auf. Dieser Urlaub ist Klasse! Bin also schon wieder unterwegs: nach Kobarid zum Wasserfall und ins Nadiža-Tal (dort soll es einen etwas waermeren ? Fluss zum Baden geben).

Soweit von hier. Ich melde mich wieder! Bis bald!

Auf beiden Seiten des Krn

Hier bin ich wieder mit Urlaubserzaehlungen. Heute mache ich meinen faulen Tag, nachdem ich zwei Tage gut in den Bergen unterwegs war.

Erst habe ich den Aufstieg Richtung Krn aus Richtung Norden gewagt. Der Krn ist aber eindeutig eine Nummer zu gross fuer mich - bis zum Krnsko Jezero (1391 m) sollte mir genuegen. Zufahrt wieder ueber eine herrliche Bergstrasse. Im schattigen Wald ging es dann beginnend bei 700 m ueber ganz viele Serpentinen (Ostra ist ein Klaks dagegen) die steile Bergwand hinauf. Nach 1,5 Stunden war ich dann fast oben, denn jetzt ging es erst richtig rein ins Gebirge. Unterwegs kam mir ein Jaeger entgegen, der eine erlegte Gaemse am Rucksack baumeln hatte. Die Berghuette habe ich erst mal rechts liegen lassen und bin bis zum See gelaufen. Dort habe ich mich einfach ins Gras plumpsen lassen, die herrliche Bergkulisse rundum genossen und genuesslich meine Brotbuechse gelehrt. Dieser Aufstieg war anstrengend, aber durchaus lohnenswert. Auf dem Rueckweg habe ich eine kleine Einkehr in der Berghuette mitgenommen, bevor es ueber die vielen Serpentinen wieder bergab ging. Das war doch ein toller Bergtag.

Danach wollte ich es eigentlich gemuetlicher angehen. Aus Kobarid hatte ich mir viele Prospekte mit diversen Tourenvorschlaegen mitgenommen. Einer lotste mich ins Javorca-Tal ueber Tolmin. Sah nach Spaziergang aus, wurde aber wieder eine herrliche Bergtour. Zuerst ging es eine steile Bergstrasse hinauf: links der Berg, Strasse so schmal dass nur ein Auto durch passt, rechts das tiefe Tal. Und das ganze teilweise mit Schotterpiste. Aber das Hochtal war einfach nur herrlich. Der Tourenvorschlag versprach zwei Stunden Rundweg. Dabei musste ich mit "Kurukula", einer Handseilbahn, den Fluss Tolmika ueberqueren. Allein deswegen haette sich dieser Ausflug gelohnt. Dann ging es hinauf und rundrum durch das ganze Hochtal suedlich des Krn, also schoen von der Sonne beschienen :-) Der Weg war gar nicht zu verfehlen: wie bei Haensel und Gretel ging es ueber weisse Kieselsteine. Gelegentlich halfen Steinmaennchen zusaetzlich. Aus zwei Stunden wurden bei mir drei Stunden - eine anstrengende, aber schoene Geniesserrunde.

Und zurueck am Ausgangspunkt ging es nochmal 20 Minuten gut bergauf zur kleinen Friedenskirche aus dem 1. Weltkrieg. Der Aufstieg musste sein, aber auch den hab ich noch geschafft.

Dann ging es durch das 6 km lange Tal zurueck, allerdings hatte ich nicht so viel Glueck, wie am Morgen. Unterwegs kamen mir drei Autos entgegen. Am ersten kam ich mit Zentimeterarbeit noch vorbei. Die beiden anderen sind zurueck gefahren (freiwillig; vielleicht gibt es die Regel, dass der bergauf-Fahrende zurueck muss?). Ich war jedenfalls gluecklich, wieder heil runter gekommen zu sein. Das Auto ist jetzt allerdings nicht mehr blau, sondern weiss eingepudert :-)

Heute mache ich also wirklich mal blau, denn die beiden Touren spuere ich in den Beinen. Ich werde jetzt zur Festung Kluze duempeln und mir nachmittags wieder ein Plaetzchen an der Soča suchen, wo ich die Beine ins Wasser haengen kann.

Ihr hoert wieder von mir!

Bohinjkso Jezero und Kobarid

Dieses Land ist fantastisch!

Trotzdem gibt es nur ne Kurzfassung, denn in Kobarid kann ich nur kurz kostenfrei ins Netz.

Gestern prima Ausflug einmal halb ums Gebirge rum - tolle Bergstrassen!!! Am Bohinjkso Jezero Stipvisite zum Wasserfall Savica und dann hinauf mit Seilbahn auf den Vogel. Genialer Bergblick bis zum Triglav. Auf der Rueckfahrt ein Eis am See von Most na Soci.

Heute Ausflug nach Kobarid - zum Monument am Taleingang nach Bovec. Den Nachmittag werde ich faulenzen und mir ein Plaetzchen an der Soča suchen. 

Bis bald!

Wunderschoene Urlaubstage

Gestern ging das Internet nicht, also melde ich mich erst heute wieder. Mir geht es blendend!!!

Also erzaehlen:

Dienstag frueh bin ich zum Wasserfall Boka gefahren, der ja schon von der Strasse aus zu sehen ist. Da dachte ich, das wird ein leichter Spaziergang zum Anfang - rein ins Tal und in einer halben Stunde bin ich dort. Komisch nur, dass mich der Weg linkerhand unbedingt auf die steile Bergflanke hoch lotst, aber die Zeichen am Weg lassen keine Zweifel aufkommen. Also kraxel ich hinauf und habe im Aufstieg mehrere wunderschoene Aussichtsbalkons auf das Tal von Bovec. Also geniessen und dann weiter kraxeln. Die Berge hier haben es in sich, es geht immer nur hoch :-) Nach einer knappen Stunde finde ich mich auf dem Berghang genau gegenueber vom Boka-Wasserfall. Aha, es geht also nicht an den Fuss des Wasserfalles. Auch gut, denn der Blick ist wunderbar. An einem Stein steht "top" - bin ich oben? Ein Paerchen mit Hund stiefelt weiter hinauf - ich bleibe sitzen und beobachte. Nach 20 Minuten ist das Paerchen wieder da. Aha, also nicht weiter rauf. Reicht mir auch fuers erste.

Zurueck im Tal staerke ich mich mit Cevapcici - lecker. Dabei entdecke ich einen riesigen Schmetterling, der einfach am Wegrand sitzt.

Nach Hause mag ich noch nicht zurueck. Also Wanderheft raus und Tour testen: Spaziergang unter den Kanin-Waenden. Klingt interessant und kurzweilig, was es trotz hoher Temperaturen auch wird, denn der Weg fuehrt mich von der Talstation der Seilbahn durch einen schattigen Wald, vorbei am Golfplatz mit nur 3 Loechern, hinauf zu einem kleinen Stausee und zur Karstquelle Glijuna. Danach kurz hinab zum Wasserfall Virje, wo ich ein eiskaltes Fussbad nehme. Dann geht es ueber das winzige Bergdorf Pluzna zurueck zum Ausgangspunkt. Klasse: Wanderheft taugt was und auch die Wege sind prima markiert.

Der naechste Tag weckt mich mit zwickenden Waden. Da entschliesse ich mich, mit dem Auto zur hoechsten Bergstrasse Sloweniens zu fahren. Genial: viele Serpentinen in einer fantastischen Landschaft hinauf in die gewaltigen Berge unterm maechtigen Mangart (2679 m). Nur gut, dass mir auf der engen Bergstrasse kaum Autos entgegen kommen. Die Bergziegen scheinen aber die Bergstrasse fuer sich gepachtet zu haben, so breit machen die sich. Leider komme ich oben im Nebel an und der macht keinerlei Anstalten, den Blick auf den Mangart wieder frei zu geben. Also duempel ich zurueck ins Tal und knipse unterwegs unterm Nebel noch viele Bilder. Weiter geht es dann an den Lago di Predil, der hinterm Pass schon auf italienischer Seite liegt. Kurz noch nach Tarvisio, was sich aber gar nicht gelohnt hat. Zurueck in Bovec - Internet geht nicht.

Heute also meine erste Bergtour: vom Vršič-Pass auf die Slemenova spica (1909 m). Start in den Wolken, die mich bis zum Mittag kaum verlassen wollten. Aber als ich den Gipfel erreichte, war es dann endlich soweit: Tiefblick nach Planica zu den Sprungschanzen - wunderbar! Die Tour war kurzweilig, weil mich ein deutsches Paar mit zwei pfiffigen Jungs begleitete, die mich unterwegs koestlich unterhalten haben. Der Rueckweg gab dann den Blick auf die umliegenden hohen Berge frei. Auf die Bilder duerft ihr euch schon mal freuen. Das war doch eine tolle Bergtour heute, auch wenn sie in meinem Wanderheft als "leicht" beschrieben war.

Zurueck am Pass kam dann leider ein kleiner Regenschauer runter - Zeit zur Einkehr zu Palatschinki :-)

Jetzt scheint schon wieder die Sonne.

Ich liebe und geniesse diese Berge, die blaue Soča, die engen kurvigen Bergstrassen, wo man nicht weiss, was hinter der naechsten Kurve passiert. Dieser Urlaub macht riesigen Spass!!!!!!!!!!

Angekommen

Nach langer, aber guter Fahrt bin ich gut in Cezsoca (ca. 2 km unterhalb von Bovec) angekommen.

Der Tipp, nicht ueber Muenchen, sondern ueber Landshut zu fahren, war goldrichtig. Die Fahrt war wesentlich entspannter, als auf der Muenchner Strecke. Am Chiemsee habe ich den Nachmittag mit Sabine verbracht, bevor ich mein Zwischenstopp-Quartier in Grassau aufgesucht habe. Eine Abendrunde fuehrte mich noch auf's Hochwandl zum Chiemsee-Blick.

Heute frueh bin ich ausgeruht auf die zweite Etappe gestartet. Durchfahrt Oesterreich voellig easy. Auch der Wurzenpass war, wenn auch etwas steiler, gut zu bewaeltigen. Allerdings haette ich die Route mal vorher richtig checken sollen: die absolute Kroenung war der Vrsic-Pass (1611 m). Der ging ueber ganz viele extreme Serpentinen hoch hinauf und mitten rein in die Julischen Alpen. Da hab ich mich also von oben ins Trenta-Tal rein gemogelt. Ebenso steil und ueber nochmal genauso viele Serpentinen ging es wieder hinab. WOW - war dass genial!!! Da muss ich unbedingt nochmal einen Ausflug hin machen!!! Davon will ich mehr!!!

Gegen 14 Uhr habe ich dann Bovec erreicht, nachdem ich ueber Trenta und Soca fast das ganze lange Soca-Tal durchquert habe.

Die Berge hier sind gewaltig und locken! Aber da werde ich mich wohl ganz langsam ran tasten.
 
Jetzt schlumper ich noch gemuetlich durch das Mini-Zentrum von Bovec. Wie ihr seht, habe ich einen Internet-Platz gefunden. Ihr hoert also wieder von mir.

Wandern in Slowenien

Nachdem ich 2008 schon einmal in Slowenien war und die reizvolle Vielfalt dieses Landes erlebt habe, will ich diesmal in die Julischen Alpen, konkret in die Berge rund um Bovec. Damit führt mich der Urlaub ins Dreiländereck Slowenien-Österreich-Italien. Dort kann ich mich bestimmt auf interessante Entdeckungstour(en) begeben.

Hier habe ich mir schon mal Appetit geholt:
http://www.julijske-alpe.com/deutsch/tnp.php

Sobald ich vor Ort einen Internet-Platz gefunden habe, melde ich mich. Also bis bald!

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