Neues in der Kategorie Andalusien 2015 + 2016

Da die Zahl meiner Kategorien langsam unüberschaubar wird, muss ich mir wohl demnächst was einfallen lassen. Nun habe ich Andalusien 2015 und 2016 einfach zusammengepackt. Damit seht ihr allerdings nur die letzten Einträge.

Alle Berichte und Bilder meines Wanderurlaubs in Andalusien im Frühling 2015 gibt es im Monatsarchiv Februar/März 2015.

Alle Berichte und Bilder meines Wander- und Städteurlaubs in Andalusien im Herbst 2016 gibt es im Monatsarchiv Oktober 2016.

Als ich hier am Nachmittag meine Bilder von Malaga hochgeladen habe, wurde mir klar, wo Jürgen diverse wunderbare Malaga-Bilder geknipst hat. Er hat bestimmt nichts dagegen, wenn ich hier mal einen Link rein setze: Bilder von Jürgen

Jetzt wird es schwer, denn ich habe so viele schöne Bilder gemacht, dass ich nicht weiß, welches ich weglassen soll. Schaut selbst:

Sevilla Plaza de Espana Kachelbild.JPGSevilla Plaza de Espana.JPG

Sevilla Plaza de Espana 2.JPGSevilla Plaza de Espana Kachelbild Malaga.JPG

Sevilla Kachelbild Altstadt.JPGSevilla Altstadt Innenhof.JPG

Sevilla Giralda.JPG

Sevilla Kathedrale 1.JPG

Sevilla Kathedrale Kolumbus.JPG

Sevilla Stadtbummel 1.JPGSevilla Stadtbummel 2.JPG

Sevilla Blick vom Torre del Oro 1.JPG

Sevilla Blick vom Torre del Oro 2.JPG.JPGSevilla Blick vom Torre del Oro 3.JPG.JPG.JPG

Frühmorgens am Strand von Carihuela.JPGBenalmadena Pueblo Blumenstraße.JPG.JPGBenalmadena Pueblo Brunnenskulptur.JPG

Castillo Colomares 1.JPGCastillo Colomares 2.JPG

Castillo Colomares 3.JPGCastillo Colomares 4.JPG


Benalmadena Pueblo Küstenblick.JPG


Benalmadena Pueblo Buddhistischer Tempel.JPGBenalmadena Pueblo Buddha.JPG

Benalmadena Pueblo Schmetterling.JPGBenalmadena Pueblo Schmetterling 2.JPG

Benalmadena Pueblo Schmetterlingshaus.JPG

Benalmadena Pueblo Schmetterling 3.JPG

Sonnenaufgang im Oktober.JPG

Malaga Kathedrale 1.JPGMalaga Kathedrale 2.JPG

Malaga Aufstieg zum Castello de Gibralfaro.JPGMalaga Stierkampfarena.JPG

Malaga Blick vom Gibralfaro 2.JPG.JPGMalaga Blick vom Gibralfaro.JPG

Malaga Alcazaba.JPG

Malaga Hibiskus im Alcazaba.JPG

Marbella Paseo la Alameda.JPGMarbella Plaza de los Naranjos.JPG

Marbella Kachelbild.JPG

Marbella Iglesio de Ntra Sra de la Encarnation.JPGMarbella Iglesio de Ntra Sra de la Encarnation 2.JPG.JPG

Mijas Esel im Ort.JPGMijas Zentrum.JPG

Mijas Küstenblick.JPG

Mijas Jungfrau des Felsens.JPG

Mijas Zentrum 2.JPG

Kapelle Nuestra Senora de los Remedios.JPGMijas Ortsbummel.JPG

Mijas Ortsbummel 2.JPG

Mijas mit Einsiedelei del Calvario über dem Ortszentrum.JPG

Nach dem Urlaub gibtś Bilder - und diesmal die schönsten zuerst. War das eine traumhafte Tour durch die Schluchten des Caminito del Rey!!! Es lohnt sich, auf die Bilder drauf zu klicken und sich die Vergrößerung anzuschauen :-)

Plan Caminito del Rey.JPGCaminito del Rey 1.JPG

Caminito del Rey 2.JPGGänsegeier überm Caminito del Rey.JPG

Gänsegeier im Caminito del Rey.JPGCaminito del Rey 3.JPGCaminito del Rey 4.JPG

Gläserne Plattform Caminito del Rey.JPGHängebrücke Caminito del Rey.JPG

Caminito del Rey 5.JPG

Mein letzter Urlaubstag führte mich also in die Hauptstadt Andalusiens, nach Sevilla. Diesen Ausflug hatte ich bereits von zu Hause aus über GetYourGide gebucht - wie vor 1,5 Jahren bereits meine Touren nach Ronda und Gibraltar. Auch diesmal wurde die Tour durch Julia Travel durchgeführt.

Frühstück mache ich wieder bei Pepe.

Busabholung klappt perfekt - die Anfahrt von der Costa del Sol nach Sevilla ist jedoch relativ lang. Es geht vorbei an unendlich weiten Feldern mit Olivenbäumen. Die Richtung kenne ich doch: klar, wir sehen den Torcal de Antequera aus der Ferne! Da muss ich doch gleich wieder an die fantastische Tour mit den Steinböcken denken. Interessant ist auch der Felsen mit dem Schlafenden Indianer auf der anderen Seite der Autobahn.

Außer an vielen Olivenbäumen kommen wir an Weinanbaugebieten vorbei. Gelegentlich auch mal ein vereinzeltes Dorf - viel mehr ist fürś Auge aber  nicht unbedingt zu sehen.

Nach gut 2,5 Stunden erreichen wir Sevilla, wo uns unser erster Stopp an die Plaza de Espana führt. Hochsommerliche Temperaturen von gefühlt über 30 Grad erwarten uns nach dem Ausstieg aus dem klimatisierten Bus. Ja, Sevilla liegt im Landesinneren und ist heiß :-) Die Fotos vom wunderschönen Platz folgen bald.

Danach gehtś mit Bus noch nah an die Innenstadt. Maria führt unsere Reisegruppe (die nicht die einzige hier ist,  so dass ich gut aufpassen muss, beim Fotos-Knipsen nicht den Anschluß zu verlieren) durch die verwinkelten Gassen der Altstadt bis zur Kathedrale. Die gehört mit zum Besichtigungsprogramm, der Turm leider nicht. Danach laufen wir noch zum Goldenen Turm, der unser Treffpunkt für die Rückfahrt sein wird. Wer mag, kann sich jetzt einer Bootstour auf dem Guadalquivir anschließen. Ich mag lieber in die Innenstadt stromern und habe vorsorglich am Abend zuvor das Sevilla-Buch aus der Bibliothek fleißig studiert. Trotzdem fällt es schwer, sich hier zu orientieren, aber wenigstens verlaufe ich mich nicht. Was sind in Sevilla zwei Stunden? Viiiiiel zu wenig Zeit, das war mir vorher schon klar. Ich bin pünktlich zurück am Goldenen Turm und habe sogar noch genügend Zeitreserve für den Aufstieg und die Besichtigung des kleinen Museums.

Ja, und da ich mir morgens bei Pepe ein Bocadillo mitgenommen, sowie eine große Flasche Wasser dabei hatte, entfiel zwischendurch die Suche nach einer Mittagseinkehr - was für ein perfektes Timing!

Der Tag in der Wärme war trotzdem nicht ohne. Ein klimatisierter Bus auf der Heimfahrt ist da echt genial.

Spät bin ich wieder in Torremolinos, aber eine letzmalige Einkehr zum Fisch-Essen im Levante muss noch sein!

Morgendlicher Strandspaziergang unter Wolken. Selbst der Sonnenaufgang fällt heute aus. Eigentlich wollte ich heute nochmal einen Anlauf zum Wandern nehmen. Ich fahre mit dem Bus hoch Richtung Berge, diesmal bis Benalmadena Pueblo. Zu Hause habe ich mir von dort Wandervorschläge ausgedruckt. Das Dorf liegt herrlich über der Küste. Ich suche die Touristinfo und finde mich in wunderschönen blumengeschmückten andalusischen Gässchen wieder. Das muss ich erst mal auskosten. Ich laufe bis zu kleinen Kirche, unter der sich ein kleiner, versteckter Park befindet. Von dort aus sehe ich unterhalb ein kleines Märchenschloß - verlockend! Also zurück ins Dorf und Touristinfo finden. Dort frage ich erst mal nach Wanderinfos, erhalte aber resolutes Kopfschütteln als Antwort. Ist also wohl keine gute Idee. Ich frage weiter nach Stadtplan und Märchenschloß - da habe ich mehr Glück. Mit Plan und Routenempfehlung mache ich mich auf den Weg. Es geht an der Kirche vorbei und durch den kleinen Park abwärts. Ich muss gar nicht weit laufen, dann habe ich das Castillo de Colomares erreicht. Es ist kein Schloß, sondern eine herrlich kitschige Burg, die an die Entdeckung Amerikas erinnern soll. Am Eingang bekomme ich einen Plan mit Nummern, die mich einmal durch die Burg führen und einiges zu Geschichte erklären. Freut euch schon mal auf die Fotos. Ich bin froh, diese süße Entdeckung gemacht zu haben. Und wohin weiter? Ich halte mich an den Plan und nehme die Serpentinenstrasse aufwärts. Im Aufstieg habe ich nochmal den Blick von oben auf die andalusische Märchenburg. An einer Bank mit Blick auf die Berge mache ich Mittagsrast / Verpflegung hatte ich ja vorsorglich im Rucksack. Dann erreiche ich mein nächstes Highlight, den buddhistischen Tempel. Mein Plan schreibt: es ist der größte in Europa. Unterm Tempel habe ich jetzt mit Sonnenschein eine prima Aussicht auf die unter mir liegende Küste. Aber nun reizt der Blick in den Tempel. Mich erwartet ein goldener Buddha. Die Wände rundum sind bunt bemalt. Am Eingang gibt's eine kurze Erklärung. Ich darf Fotos machen, was ich mir nicht zweimal sagen lasse. Ich schaue mich in Ruhe um und genieße die Stille. Na, das wird doch heute auch ohne Wanderung noch ein interessanter Tag! Gleich am Kreisverkehr steht das nächste Ziel, das Schmetterlingshaus. Beim Eintrittspreis von 10 € zögere ich kurz, aber wenn ich einmal hier bin?! Im Nachgang muss ich sagen, dass das Schmetterlingshaus auf der Erfurter Ega mir besser gefällt. Ein paar Fotos bringe ich noch mit. Am zeitigen Nachmittag geht's per Bus zurück an die sonnige Küste. Da kann ich ja jetzt noch eine Strandrunde mit Eisessen dranhängen. Morgen gibt's wahrscheinlich keinen Blogeintrag, da ich einen langen Tag in Sevilla einlege. Am Donnerstag geht's schon nach Hause.
Mein Körper rebelliert gegen Versuche, den Tagesrhythmus zu verschieben. Ich bin um 8 Uhr putzmunter. Also nutze ich die Zeit bis zum Frühstück und spaziere zum Strand. Es ist fast leer - nur ein paar Hunde werden ausgeführt. Ich sammle Muscheln, die aber kleiner sind als die vom Frühjahr. Außerdem kann ich den Sonnenaufgang erleben, der aufgrund der Wolken auch nicht so groß ausfällt. Nach dem Frühstück nehme ich den Bus nach Malaga. Die Jacke, die ich morgens noch gebraucht habe, bleibt im Hotel. Der Bus bringt mich direkt zum Hafen und so sind es nur wenige Schritte bis zur Kathedrale. Klar schau ich die an. Trotz ihrer gewaltigen Größe erscheint sie durch ihre Bauweise irgendwie leicht. Und zum Glück herrscht noch morgendliche Ruhe, so dass ich mir auf meiner Runde alles gut anschauen kann. Mein Stadtplan, den ich mir gleich an der Info am Busbahnhof geholt habe, lotst mich weiter zur Alcazaba, wo schon der Trubel einsetzt. Also nehme ich den Weg rechts vorbei und steige hinauf zum Castello de Gibralfargo. Im Aufstieg habe ich eine prima Aussicht auf den Hafen und die Stierkampfarena (ja, ich bin in Andalusien!). Oben angekommen löse ich das Kombi-Ticket, damit ich mir später noch die Alcazaba anschauen kann. Jetzt ist erst mal Blick von oben auf Malaga dran. Die Mühe des Aufstiegs hat sich echt gelohnt! Im Abstieg erwischt mich die erste Regenhusche des Tages, aber das Cape habe ich dabei. Nun schau ich mir die Alcazaba an (prima, mit Kombi-Ticket kann ich an der Schlange vorbei). Ich muss ein zweites Mal das Cape raus holen, aber bald kommt die Sonne raus. Viele Fotos knipse ich heute wieder :-) So langsam meldet sich mein Magen. Kurz hinterm Teatro Romano, wo ein Chor gerade probt und dafür Beifall bekommt, finde ich versteckt in einer Seitengasse einen Mini-Laden, wo ich leckeren andalusischen Honig bekomme, und gleich daneben eine kleine Bäckerei, in der ich Empanadas (mit Fisch und vielen Tomaten gefüllt) mitnehmen kann. Hmmm, jetzt gönne ich mir meine Mittagspause! Der Nachmittag gehört dem Schlumpern durch die Innenstadt. Mir gefällt da aber Palma de Mallorca besser. Am späten Nachmittag geht's zurück nach Torremolinos. Und heute will ich es wissen: kann ich im Oktober noch im Meer baden? Ja, ich kann, auch wenn es erst mal Überwindung kostet ins kalte Wasser zu steigen. Kinder scheinen da nicht so empfindsam zu sein. Mir tat diese Erfrischung nach dem Stadttag ausgesprochen gut.

Über dieses Archiv

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