Auch in diesem Jahr bin ich mit Enkelkind in die Herbstferien gestartet. Allerdings nicht in den Harz, sondern in die Oberlausitz - eine Ecke, die ich noch gar nicht kenne.
Da unser schmuckes Umgebindehaus in Weifa erst ab heute buchbar war, gab es zunächst einen Stopp nahe bei Bautzen. Dort wohnt die Schwiegermama meines Sohnes, so dass wir ein prima Familienwochenende geplant haben.
Am Freitag ging es nach dem Abendessen auf Innenstadtrunde durch Bautzen. An der Wasserkunst hoch über der Spree wartete der Frosch im Rohr auf uns. Er ist Teil des Sagenpfades. Klar haben wir uns per QR-Code die Sage angehört. Echt gut gemacht!
Der Samstag lotste uns auch erst mal in die Innenstadt von Bautzen. Highlight war die Besteigung des Dom-Turmes, dafür mussten wir ganz schön hoch klettern. Dass die Türmerstube heute noch bewohnt ist, wollte ich erst für einen Ulk halten. Die Ausblicke von ganz oben lohnen sich.
Dann gings raus aus der Stadt. Meine Lieben wollten Pilze suchen. Wir fanden welche im Wald unterhalb des Czorneboh, auch wenn es schwierig war. Zum Tagesabschluss gab es einen lustigen Spieleabend.
Den heutigen Sonntag verbanden wir mit einer Wanderung zum Mönchswalder Berg. Der liegt schon auf unserem Weg Richtung Weifa, direkt auf dem Pumphutsteig. Leider lohnt der Aufstieg auf den Turm heute nicht, denn er versteckt sich im Nebel. Dafür darf ich hier den ersten Stempel in den Bergpass vom Zittauer Gebirge/Oberlausitzer Bergland drücken. Meine Lieben wollen die Runde erweitern, also nehmen wir auf dem Pumphutsteig die Teufelskanzel noch mit. Tja, Aussicht gibts heute nicht.
Nach der Einkehr im Jägerhaus nehmen wir Abschied: mein Sohn fährt mit Frau nach Hause; für mein Enkelkind und mich geht es weiter nach Weifa. Wir werden die kommenden Tage hier in der Region unterwegs sein und berichten.

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