Bevor es nach Hause geht, gönnen wir uns bei fantastischem Herbstwetter noch eine kleine Tour, die ich schon einmal mit Enkelkind gemacht habe. Höhle und Ruine sind fix erreicht, lediglich den absolvierten Rundweg hatte ich nicht mehr richtig in Erinnerung. Ich hätte auf meine Freundin hören sollen, denn dann hätten wir uns den mühevollen Aufstieg am Ende sparen können ;-)
Abwechslungsreiche Fahrt nach Bad Sachsa:
Früchteteppich in der Kirche von Helmsdorf
Sonnenstein bei Holungen mit Skywalk
Wanderung zu Sachsensteinklippen und Historischem Gipsbrennofen (ohne Bild, aber schaut hier)
Was haben wir für wunderschönes, sonniges Herbstwetter! So richtig, um unsere Wanderungen zu genießen.
Heute bekommen wir in Wieda Verstärkung. Mein Sohn schließt sich unserem Gipfelsturm zum Stöberhai an.
So üppig, wie gestern, wird es heute nicht. Es geht stetig bergauf und wir gewinnen gut an Höhe. Da sich weiter oben der Wald verabschiedet hat, haben wir weite Ausblicke zu Brocken, Torfhaus und Wurmberg. In der anderen Richtung zeigt sich der Ravensberg.
Der Stöberhai-Gipfel ist mit 720 m höher als der Ravensberg (660 m). Da haben wir uns die Rast redlich verdient. Stempel eingesammelt.
Von jetzt an laufen wir nur noch allmählich zurück ins Tal.
Unten angekommen stellen wir fest, die Kraft reicht noch für einen zweiten Stempel. Dafür wählen wir den leichten Aufstieg zu den Kreuztalsklippen. Herrlicher Tiefblick auf das im Tal liegende, von Wald umgebene Wieda. Bei ausgiebigem Schwatz fällt diese Rast etwas länger aus. Nein, den Stempel haben wir nicht vergessen.
Wir wählen den steilen Abstieg. Die angekündigte Seilpassage war easy und wir sind nicht im unter den Klippen liegenden Seniorenheim gelandet.
Auf dem Heimweg nach Bad Sachsa gönnen wir uns eine Einkehr zu Kaffee und leckerer Waffel mit Eis und heißen Heidelbeeren.
Es war ein weiterer, herrlicher Wandertag!
Wunderbare Wanderung bei herrlichstem Herbstwetter. Unterwegs zwei HWN-Stempel und Sonderstempel an der Bergbaude eingesammelt. Von oben prima Blick zum Bismarckturm, zum Knollen und zum Brocken.
Mit 14 km war die Runde länger, als gedacht. Nun lassen wir den Tag gemütlich ausklingen.
Mit meiner Freundin treffe ich mich traditionell zum Wandern und Stempel-Sammeln im Harz.
Ich nutze die Herfahrt und mache einen Bogen durchs Eichsfeld, um mir unterwegs noch was anzuschauen.
Erster Stopp: Helmsdorf. Jetzt fragt ihr bestimmt, warum ich hier her fahre. In der Zeitung hatte ich gelesen, dass in der Kirche von Helmsdorf ein Früchteteppich zu bestaunen ist. Und was soll ich sagen. Der ist wirklich sehenswert! Klar bringe ich prima Bilder davon mit, die ich kommende Woche hier in den Blog lade. Aber nicht nur die zwei Bilder waren wunderschön. In einem Nachbarraum war die Vielfalt der eingesetzten Blüten und Früchte zu sehen. Da waren wirklich viele fleißige Hände am Werk.
Weiter ging meine Fahrt. Nächstes Ziel: Skywalk auf dem Sonnenstein. Schöner Aufstieg; eine Touringen-Stempelstelle wartet auf mich. Ein Sonderstempel der HWN lässt sich ebenfalls einsammeln. Der Skywalk ist genial. Bauchkribbeln gibt es gratis dazu, denn es geht über durchsichtige Glasplatten hinaus. Auch wenn der Himmel heute wolkenverhangen war, so kann ich in der Ferne bis Duderstadt gucken. Ich bin im katholischen Eichsfeld, also steht hier oben ein riesiges Kreuz auf dem Berg.
Nun muss ich mich sputen. Meine Freundin wartet am Bahnhof von Bad Sachsa. Sie muss Geduld mit mir haben, denn unterwegs habe ich mich verfahren.
Es ist früher Nachmittag. Wir hängen gleich noch eine kleine Tour dran. Hier war ich schon einmal mit Enkelkind, habe also die HWN-Stempel schon. Meine Freundin aber nicht. Gemeinsam genießen wir den schönen Rundweg zu den Sachsensteinklippen und wandern anschließend zum Gipsbrandofen, bevor es zum Hotel in Bad Sachsa geht.
Kaffeepause - ankommen.
Jetzt liegt bereits ein Abendspaziergang zum Schmelzteich und die Einkehr in Bad Sachsa hinter uns. Wanderpläne sind geschmiedet. Ihr hört von uns.
Jetzt folgen noch die Bilder meiner Touren der vergangenen Tage:
Straußberg
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Tatsächlich schon 10 Jahre her, dass ich mit Enkelkind im Affenwald war.
Wanderung zur Wöbelsburg
Für die Heimfahrt aus der Hainleite plane ich noch einen Zwischenstopp. Den Aufstieg auf den Frauenberg bei Sondershausen habe ich schon lange auf meiner Merkliste. Und weil für heute Mittag Regen angesagt ist, starte ich gleich nach dem Frühstück.
Jechaburg ist fix erreicht. Ein Wanderwegweiser lotst mich perfekt bergauf. Habe ich schon wieder einen Kraxelaufstieg ausgesucht? Na, das kenne ich doch von den vergangenen Tagen.
Weil sich der Weg später gabelt, lässt sich eine perfekte Runde basteln. Ähnlich wie im Rabenswald gibt es prima Erlebnisstationen für die Kinder, die hier mit Sagen und Aufgaben den Aufstieg begleiten. Zum Glück ist der Weg gut mit dem Schwanen-Symbol gekennzeichnet, denn an einer Stelle wäre ich auf Trampelpfaden fast vom Weg abgekommen.
Klar suche ich auch das Schwert in den Bäumen. Mühsam, aber ich habe es entdeckt!
Vom Gipfel gibt es eine geniale Sicht auf Sondershausen, heute allerdings wolkenverhangen. Die ersten Regentropfen erwischen mich erst am Touringen-Stempelkasten.
Im Abstieg nehme ich den direkten Weg über die Stufen. Regennass und glatt - da heißt es vorsichtig Schritt für Schritt, damit ich nicht bergab rutsche.
Bei diesem Wetter fahre ich nicht mehr zum Possen hoch, sondern gleich nach Hause.

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