Es waren erlebnisreiche Tage in Paris.
Die Tipps der Seite NachParis haben mir bei der Vorbereitung meiner ersten Paris-Reise sehr geholfen. Es war eine gute Lösung, bereits zu Hause viele Tickets zu buchen. Damit war ich in Paris bestens gewappnet.
Von Erfurt nach Paris mit dem Zug zu reisen ist eine geniale Möglichkeit in diese Stadt zu kommen.
Pascale war eine sehr nette Gastgeberin - in ihrer hübschen, kleinen Wohnung habe ich mich super wohl gefühlt.
Auch ohne Französisch-Kenntnisse war die Verständigung in der Regel kein Problem, wobei englisch besser funktioniert hat, als deutsch.
Mit der IDF Mobilites-App konnte ich mir problemlos Metro- und RER C-Fahrscheine auf mein Handy laden und mich dann bequem durch die Stadt bewegen. Die Orientierung in der Metro gelingt relativ schnell.
Paris ist echt eine Reise wert!
Tipp: Wer über den Link "Kategorien" hier gelandet ist, sieht nur die letzten Einträge. Alle Bilder und Berichte meiner Frühlingsreise nach Paris gibt es im Monatsarchiv April 2026.
Den Blog-Beitrag zu dieser Tour hatte ich ja etwas knapp gefasst. Jetzt kommen die versprochenen Bilder dazu. Wenn ihr der Route folgen wollt, so verlinke ich euch hier noch einmal die blaue Route in einem neuen Fenster.
Ich starte meine Rundtour am Musee du Louvre.
Der erste Halt ist an der Kathedrale Notre Dame, der ich einen Besuch abstatte.
Nächster Stopp: Pantheon. Wenige Schritte sind es von dort zur kleinen Kirche Saint Etienne du Mont.
Am Musee d'Orsay habe ich einen wunderschönen Blick auf die Seine, bevor es weitergeht zum Place de la Concorde, wo ich meine Mittagspause einlege.
Vom Platz laufe ich zum Jardin des Tuileries. Der Bus wartet auf mich.
Am Arc de Triomphe folgt der nächste Stopp. Ein Tunnel bringt mich unter der stark befahrenen, mehrspurigen Straße hindurch direkt zum Bogen.
Jetzt folgt der Trocadero mit dem schönsten Blick auf den Eiffelturm. Der Blick vom Eiffelturm zum Trocadero ist aber auch nicht schlecht.
![]()
Vom Hotel des Invalides gibt es kein Bild hier, denn ich bin aus Richtung Seine gekommen und musste über eine Baustelle. Aber keine Sorge, es gibt später noch ein schönes Bild davon. Wir queren jetzt die Seine, fahren vorbei am Großen und Kleinen Palais und nochmal über den Concorde. Nächster Halt: Opera Garnier.
Hier entdecke ich die Aussichtsterrasse vom Kaufhaus La Fayette. Da muss ich unbedingt hoch.
Meine Rundtour ist fast beendet. Von der Oper geht es zurück zum Louvre. Was für eine geniale Variante, um Paris kennenzulernen!
Gestern Abend war ich zu k.O.und habe mich deshalb nicht gleich zurück gemeldet.
Jetzt also ein kurzer Bericht von der Heimreise.
Die startet mit einem Stolperstein: Ich hatte ja im Netz schon gelesen, dass manchmal der Koffer nicht durch die Schranke an der Metro will. Genau das passiert mir gestern. Okay - das Ticket ist entwertet; einen zweiten Versuch gibt es nicht. Also wende ich mich an die junge Frau am Schalter. Sie hat mich ja beobachten können. Als ich es auf englisch versuche, verweist sie mich darauf, ich möge bitte französisch sprechen und grinst. Wie ihr wisst, kann ich kein französisch. Also versuche ich es nochmal auf englisch und deutsch - weiterhin Ablehnung. Sie will nicht.
Zum Glück steuert eine junge Frau auf den Eingang zu und ich spreche sie auf englisch an. Sofort zeigt sie mir, wie ich mit meinem Koffer durch den Ausgang zur Bahn komme. Klar werde ich von der "Schnepfe" am Schalter beobachtet, aber sie reagiert nicht.
Aufgrund meiner Erfahrungen der vergangenen Woche kann ich sagen, dass ich ansonsten wirklich nur sehr nette und freundliche Pariserinnen/Pariser erlebt habe. Das war wohl heute die berühmte Ausnahme von der Regel.
Ohne weitere Probleme erreiche ich den Bahnhof Gare Est und starte pünktlich die Heimfahrt. Wie angekündigt hält der Zug in Kehl - Ausweiskontrolle bei der Einreise nach Deutschland. Dadurch leichte Verspätung, die sich hinter Frankfurt weiter aufsummiert.
Als wir uns Erfurt nähern muss ich zittern, meinen Anschluß nach Sömmerda noch zu erwischen. Also lege ich eine Sprinteinlage ein, die etwas länger ausfällt, weil ich im letzten Wagen saß. So muss ich einmal den ganzen Bahnhof durchqueren. Aber ich erwische gerade noch rechtzeitig meinen Zug.
Um 17.55 Uhr komme ich am Bahnhof Sömmerda an. Jetzt laufe ich nur noch gelassen bis nach Hause. Ein wunderschöner Paris-Urlaub ist zu Ende. Bilder folgen in den nächsten Tagen.

Aktuelle Kommentare