Danke fürs Daumen drücken. Es hat geholfen und uns heute herrlichstes Wanderwetter beschert.
So fahren wir am Morgen mit Bus nach Tannheim und mit der Neunerköpflebahn hinauf in die Berge. Noch sind wir etwas unentschlossen, wohin wir unsere Schritte lenken. Rundum hohe Gipfel und eine fantastische Aussicht.
Also sammeln wir in der Gundhütte erst mal den Stempel ein und starten dann auf den Erlebnisweg, der mit ca. 1,5 Stunden eine schöne Runde verspricht.
Am Erlebnisweg liegt der Gipfel Neunerköpfle (1862 m), den wir natürlich erklimmen. Die Bergwelt rundum und die weiten Ausblicke ins Tal sind echt zum Genießen. Da haben wir uns ja eine geniale Panoramatour ausgewählt! Nebenbei diverse Erlebnisstationen, wie z.B. Kuhglockenharmonium oder Riesengipfelbuch. So macht das Wandern Spaß!
Wir haben ca. die Hälfte des Rundweges absolviert, da öffnet sich der Tiefblick ins Strindenbachtal. Unsere Augen folgen einem breiten Panoramaweg, der erst den ganzen Hang unter den hohen Berggipfeln passiert und sich dann über weite Serpentinen ins Tal zieht, wobei er vorbei an der Strindenalpe und der Edenbachalm, die schon zu erblicken sind, hinunter bis zum Haldensee leitet.
Jetzt zücken wir Wanderbuch und Wanderkarte. Im Buch ist die Tour nicht drin, auf unserer Karte aber prima auszumachen. Jetzt ist klar: das wird heute unsere Tour! Wetter passt, wir verlassen den Erlebnisweg und steigen auf neuer Route bergab.
Der Weg ist perfekt zum Wandern. Klar geht es stetig hinab, gelegentlich queren wir Wasseläufe und alles mit Blick auf die hohen Berge rundum bei herrlichstem Sonnenschein. Auf weiten Hängen bezaubern uns die Alpenblumen. Im Hintergrund läuft eine Herde Kuh an Kuh den Berghang entlang.
An der Strindenalpe legen wir gegen 11 Uhr eine Wanderrast ein. Auch hier können wir einen Stempel in unseren Wanderpass drücken. Mittagsrast planen wir an der Edenbachalm, die wir nach weiten Zick-Zack-Bögen und Querung der gleichen Wasserläufe, die wir oben schon mal hatten, gegen 13 Uhr erreichen. Jetzt tut eine Stärkung gut. Klar, auch hier gibt es wieder einen Wanderstempel.
Das letzte Stück bis zum Haldensee schaffen wir locker! Gegen 15 Uhr sind wir dort.
Nach dieser Tour haben wir uns die Erfrischung im See verdient. Ist doch gut, wenn man am Morgen die Badesachen in den Rucksack packt. Es ist einfach herrlich, nach einer Wanderung ausgiebig im kalten Wasser (heute 21 Grad) zu schwimmen. Erst spät laufen wir zurück nach Grän.
Haben wir Glück? Na klar, denn jetzt ( ca. 20.30 Uhr) ist das Gewitter da, kann uns aber nicht mehr ärgern!

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