Uns erwartet wieder ein sonniger Tag. Warum also nicht eine Tour planen, bei der wir uns unterwegs erfrischen können?!

Ein Flyer und unser Wanderbuch lotsen uns zum Vilsalpsee. Per Talbus fahren wir nach Tannheim. Vom Kreisverkehr haben wir verschiedene Möglichkeiten zum ca. 4 km entfernten See zu kommen: zu Fuß, per Bähnle oder mit Pendelbus. Da wir den See umrunden und den Rundweg zum Wasserfall machen wollen, entscheiden wir uns für den Pendelbus. Hier gilt allerdings unsere Gästekarte nicht, aber der Preis ist okay und so sind wir fix am Vilsalpsee.

Der umfängt uns am frühen Vormittag mit einer himmlischen Ruhe. Da dieser See das Highlight des Tannheimer Tales ist, hatte ich mit Trubel gerechnet. So können wir unseren Weg in Richtung Vilsalpe genießen und schauen, ob Bilder gelingen, wo sich die hohen Berge fantastisch im glasklaren Wasser spiegeln. Wir beobachten Rallenfamilien und Haubentaucher; später Pferde, die sich unter Bäumen einen Schattenplatz suchen (und am Nachmittag im See baden).

Als wir die Vilsalpe erreichen, wird uns klar, warum heute nicht so viel los ist: geschlossen wegen Ruhetag. Na, das hätten wir vorher prüfen können.

Wir machen schattige Rast und zücken unsere Trinkflaschen. Einen Stempel für unseren Wanderpass, den wir inzwischen haben, finden wir nicht. Also knipsen wir "Beweisfotos".

Dann nehmen wir den Wasserfall-Rundweg in Angriff. Jetzt steigen wir Richtung Talschluss gut hinauf. Herrliche Kulisse der hohen Gipfel rundum!

Das letzte Stück Weges, der Wasserfall zeigt sich gelegentlich schon und wir hören sein Rauschen, wird zur Kraxelei. Unten ist das Wasser zwischen Steinen versickert, oben plätschert es über große Steine.  Ganz ran wagen wir uns nicht, denn der Aufstieg wird zunehmend unwegsam. Die kühle Rast auf den großen Steinen tut gut, wird aber durch fiese Bremsen gestört.

Unser Rückweg beschreibt einen schönen Bogen durch das blütenreiche Hochtal. Glockenblumen, blauer Eisenhut, Orchideen und sogar Türkenbundlilien säumen den Weg. Die Sonne brennt. Wir sind froh, als wir den schattigen Wald erreichen, zumal wir jetzt Walderdbeeren naschen können.

An der Vilsalpe laufen wir nun vorbei und nehmen den Rückweg entlang des Vilsalpsees auf der anderen Uferseite. Schatten fehlt und wir hoffen nach jeder Biegung bald die Gaststätte am Anfang des Sees zu erreichen.

Wir finden ein schattiges Terrassenplätzchen, aber auch unter den Sonnenschirmen ist es warm. Nur gut, dass wir uns hier ein Mittagessen mit leckeren Spinatknödeln und einem kühlen Bier munden lassen können.

Dann steuern wir einen Schattenplatz am Ufer an. Kurze Verdauungspause, dann gehts hinein ins sehr, sehr kalte Wasser des Sees. Klar kostet das Überwindung, aber an so einem warmen Tag tut diese Erfrischung echt gut.

Erholt entschließen wir uns, den Rückweg nach Tannheim zu Fuß anzutreten. Das räumt die Möglichkeit ein, kurz vor Tannheim den kleinen Abstecher zur Loudres-Grotte noch mitzunehmen. Der Aufstieg auf dem Kreuzweg fordert den Einsatz letzter Kraftreserven. Wir besuchen die kleine, hübsche Kapelle und entdecken im Abstieg die Grotte. Eine Kelle zum Wasser schöpfen hängt am Gitter - die nutzen wir, um uns mit dem kühlen Nass zu erfrischen.

Dann durchqueren wir Tannheim, statten der Touristinfo einen Besuch ab und es dauert nicht lange, bis unser Bus kommt, der uns zurück nach Grän bringt. Jetzt ist Erholung angesagt.

Rund um den Haldensee ...

... könnte eine schöne Einsteigerrunde sein, haben wir gedacht. Da kam von unseren Balkonnachbarn gestern Abend der Tipp, dabei zum Adlerhorst aufzusteigen.

Nachdem wir kurz gecheckt haben, dass wir dort auf einer Aussichtsterrasse eine Einkehr mit herrlichem Seeblick erwarten können, steht unser Wanderplan. Zudem lässt sich diese Tour perfekt mit einem Bad im See verbinden. Und wenn die Kraft für den Heimweg nicht mehr reicht, gibt es ja den Talbus, der uns zurück bringen könnte.

Also starten wir unsere erste Tour. Gleich hinter der Burgschenke leitet uns der markierte Aufstieg gut bergauf. An der kleinen Kapelle wartet eine Schattenbank mit Talblick, bevor es weiter hoch geht.

Sollte es nicht eine Einsteigertour werden? Wir werden hier, auch wenn wir noch nicht die hohen Gipfel in Angriff nehmen, gut gefordert. Hinter jeder Wegkrümmung geht es weiter hoch und will kein Ende nehmen. Zum Glück entdecke ich am Wegrand Walderdbeeren, die den Aufstieg versüßen.

Ziemlich weit oben gibt es dann einen Aussichtsbalkon. Tief unter uns zeigt sich ein Zipfel vom Haldensee, sowie der Blick ins Tannheimer Tal hinter Grän. Die schattige Rast tut gut.

Bald haben wir den höchsten Punkt der Tour erreicht. Auf breitem Weg sollte es bis zum Adlerhorst nicht mehr weit sein. Unterwegs entdecke ich viele blühende Orchideen.

Den besten Seeblick haben wir wirklich von der Terrasse. Na, das hat sich doch echt gelohnt! Jetzt gönnen wir uns eine ausgiebige Pause mit Bier und Stärkung. Dann sammle ich vorsorglich den Stempel ein, auch wenn das dazugehörige Stempelheft noch fehlt.

Gemütlich schlendern wir auf dem breiten Weg ins Tal und lassen dabei den steilen Abstiegspfad rechts liegen.

Das Bad im Haldensee bei Haller weckt die Lebensgeister. Ja, es ist ein Bergsee und dementsprechend kalt.

Nach dieser Erfrischung setzen wir die Runde um den Haldensee fort. Jetzt können wir vom gegenüberliegenden Ufer sehen, wie schön der Adlerhorst über einer Felsenwand hoch über dem Tal liegt. Die hohen Berge ragen aber dahinter noch mächtiger in den blauen Himmel.

Auf bequemen, sonnigem Wanderweg umrunden wir den See und freuen uns schon auf den nächsten Sprung ins Wasser. Das Freibad Haldensee können wir mit Gästekarte kostenlos nutzen. Na, das wird nicht der letzte Besuch gewesen sein.

War das Wasser vorhin auch so kalt? Erfrischend ist es auf jeden Fall. Nach dem Bad finden wir ein Plätzchen auf dem Steg. Klar tut die Sonne gut, aber der leichte Wind ist gefährlich. Im Schatten wird es kühl. 

Eine weitere Schwimmrunde machen wir noch, bevor wir den Heimweg antreten. Da will uns der Weg Richtung Grän nochmal hoch auf den Berg lotsen. Nicht mit uns!

Wir folgen ein kurzes Stück der Straße und finden einen perfekten Wiesenweg, der uns bequem nach Hause bringt.

Okay, als Einstiegstour war die Runde anstrengender, als gedacht, aber mit dem Seeblick vom Adlerhorst und den Bademöglichkeiten wirklich wunderschön.

Anreise Tannheimer Tal

Was für eine gute Fahrt von Thüringen ins Tannheimer Tal: es geht ganz easy über A71 - A70 - langes Stück auf A7 - kurz durch die Berge übers Oberjoch und schon sind wir da. Na gut, bei Illertissen hat es etwas geklemmt und es rollte etwas langsamer. 

Gegen 15 Uhr erreichten wir unser prima Quartier in Grän.

Kaffeepause, bevor wir zur Ortserkundungsrunde starten. Hohe Berge rundum locken. Mit den Augen gehen wir auf Entdeckungstour und schmieden Wanderpläne.

Nun wissen wir bereits, wo die Kabinenbahn zum Füssener Jöchle startet und dass die Terrasse der Burgschenke zu gemütlicher Einkehr nach einer Wandertour auf uns wartet.

Jetzt haben wir mit Tipps der Balkonnachbarn die morgige erste Route geplant. Bleibt also schön neugierig!

Sommerurlaub im Tannheimer Tal

Wieder Österreich? Ja, ich will in die Berge.

Gemeinsam mit meiner Schwester geht es nach Grän im Tannheimer Tal. Das ist bestimmt ein idealer Ausgangspunkt, um die Berge rundum zu entdecken, wobei wir die Hilfe diverser Bergbahnen in Anspruch nehmen können. Außerdem ist das Allgäu nicht weit und auch das Lechtal liegt in erreichbarer Nähe. 

Ich werde mich wieder mit Tagesberichten von unterwegs melden. Drückt uns fest die Daumen für schönes Urlaubswetter.  

In Sömmerda strahlt heute früh die Sonne von einem blauen Himmel - in Leinefelde lässt sie sich den ganzen Tag nicht blicken. Trotzdem bringe ich ein paar schöne Bilder mit.

Die erste gläserne Arche habe ich vor ganz vielen Jahren in meinem Šumava-Urlaub in Bayerisch Eisenstein gesehen. Das ist so lange her, dass es diesen Blog noch nicht gab. 

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Kirschberg Oberheldrungen

Kirschenzeit - klar, wo es mich da hinzieht. Dieses Jahr war ich vorm NABU da :-)

Und weil ich heute mit herrlichem Wind, der die Sonne nicht so arg spüren lässt, unterwegs bin, hänge ich eine kleine Wanderrunde dran. Dabei entdecke ich die neuen Sitzgruppen. Hier kann ich prima Pause machen und den weiten Ausblick genießen. Wer noch ein paar Kirsch-Rezepte sucht ist hier richtig.

Ich lege mit Blick auf Hauteroda eine letzte Wanderrast ein, bevor ich, nochmal Kirschen naschend, gemütlich zurück zum Auto laufe.

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Sommerhitze

Bei Temperaturen bis an die 40 Grad habe ich alle geplanten Wanderungen abgesagt.

Auch die Zwergkaninchen hadern mit der Hitze. Merlin nutzt gern die mit Kühlakkus bestückte Kühlinsel, während Sango die gekühlte Laptophülle mitten im Wohnzimmer bevorzugt. Und Sango zeigt, was noch wichtig ist: ausreichend trinken :-)

Sango und Merlin Juni 2026.jpgSango 1 Juni 2026.jpg

Sango 2 Juni 2026.jpg

Rund um Garnbach

Mit einer Wanderfreundin sollte es heute gemeinsam auf Tour gehen. Bei angekündigten über 30 Grad entscheiden wir jedoch, diese Tour zu vertagen.

So nutze ich die Gelegenheit für einen Wegecheck im Rabenswald, indem ich mich um 6 Uhr aus dem Bett pelle und hoffe, dass ich am Morgen noch erträgliche Temperaturen erwische. Die Unstrutbahn lädt nämlich am kommenden Wochenende zur "Erlebnis-Sonderfahrt in die Hohe Schrecke" ein.

Bereits im Aufstieg auf dem Rabenswald-Wanderweg rinnt mir der Schweiß. Wenn es am kommenden Wochenende auch so warm wird, muss ich über alternative Routen nachdenken. Also checke ich heute, unterwegs Walderdbeeren naschend, vorsorglich mal einige kleinere Rundwege um Garnbach. 

Die in meiner Wanderkarte noch eingezeichnete Liebeslaube ist eingestürzt. Umgefallene Bäume im Mühlbachtal zwingen mich zu einer Klettereinlage. Okay - diese Seite von Garnbach funktioniert also nicht. Aber ich habe gut machbare Wege gefunden.

Gegen Mittag frischt etwas Wind auf. Meinen Plan, noch einen Abstecher ins Schwimmbad von Wiehe zu unternehmen, verwerfe ich, nachdem auf meinem Handy eine Warnung vor schwerem Gewitter für 12 Uhr eingeht. Lieber fahre ich fix nach Hause.

Rabenswald Juni 2026 1.JPGRabenswald Juni 2026 2.JPG

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Walderdbeeren Juni 2026.JPGGarnbach Juni 2026.JPG

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

Liebeslaube Garnbach Juni 2026.JPGGarnbach Mühlbachtal Juni 026 .JPG

Bevor der Zeitraum meiner Probebahncard abläuft, nutze ich die Gelegenheit und fahre mit dem Zug nach Leipzig. Endlich gelingt es mir so, auch mal die "neue" ICE-Strecke auszutesten. In Null-Komma-Nix bin ich von Erfurt nach Leipzig gedüst.

Das Antarktis-Panorama von Asisi im Panometer steht schon lange auf meiner To-Do-Liste.  Und dieser Besuch lohnt sich wirklich!

Antarktis Panometer Leipzig 1.JPGAntarktis Panometer Leipzig 2.JPG

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Danach habe ich noch Zeit, in die Innenstadt von Leipzig zu schauen. Erstes Ziel: Panorama Tower und den Blick von oben genießen. Ja, hohe Aussichtsplattformen reizen mich, egal wo ich bin :-)

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Leipzig Panorama Tower Juni 2026 2.JPGLeipzig Panorama Tower Juni 2026 4.JPGLeipzig Panorama Tower Juni 2026 5.JPG

Anschließend dümple ich durch die Einkaufspassagen, schaue in die Nikolaikirche, bummle zum Alten Rathaus und zur Thomaskirche. 

Leipzig Altes Rathaus Juni 2026.JPGLeipzig Thomaskirche Juni 2026.JPG

                                                                                                                                                                               

                                                                               

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

Der Tag könnte so schön ausklingen, wenn mich die Deutsche Bahn mit ihren Verspätungen nicht wieder ärgern würde. 

Das war eine wunderschöne Feier am Wochenende: Hochzeit meines Sohnes nah bei Halle. Die Trauung findet in der Wassermühle Krosigk statt, die von einem hübschen kleinen Park umgeben ist.

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Dann fahren wir zum Stielerhof in Drobitz, wo wir gemeinsam mit vielen Gästen ein erlebnisreiches Fest verbringen.

Ich nutze den stillen Samstagvormittag und ziehe die Wanderschuhe an. Vorbei an blühendem Holunder und  üppig behangenen Kirschbäumen laufe ich entlang weiter Felder zum Steinbruch Ostrau. Da habe ich den Fuchs bei seinem Morgenmahl erschreckt - flink ist er verschwunden; die Mäuse, die nun auf dem Weg liegen, holt er sich bestimmt später noch. Am Steinbruch umfängt mich eine himmliche Ruhe. Seerosen verzaubern den Wasserspiegel. Auf dem Rückweg reicht der Blick bis zum Petersberg.

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