Mein Paris-Urlaub ist fast vorbei. Heute lasse ich ihn gemütlich austrudeln.

Der Bummel durch die überdachten Einkaufspassagen war eigentlich meine Schlecht-Wetter-Variante. Aber ich habe die ganze Woche fantastisches Wetter mit viel Sonnenschein.

Na, dann gibt es diese Bummelrunde eben heute. Anschauen will ich mir die hübschen Passagen auf jeden Fall.

Im Netz gibt es verschiedene Varianten. Ich starte an der Metrostation Le Peletier. Der Eingang zur Passage Verdeau ist fix gefunden. Da ich wie immer zeitig gestartet bin, ist es noch total ruhig hier. So kann ich Bilder knipsen, ohne auf Passanten Rücksicht nehmen zu müssen. 

Ist das lustig: ich verlasse die Passage, überquere die Straße und stehe gleich vorm Eingang der nächsten.

Jetzt also Passage Jouffroy. Klar knipse ich wieder Bilder.

Genauso geht es weiter. Einmal über die Straße, dann folgt die Passage des Panoramas. So können die Pariser immer ohne Schirm shoppen gehen. Vorausgesetzt, sie haben das dicke Portemonnaie dabei.

Okay, so easy geht es nun nicht weiter. Den Weg zur nächsten Passage muss ich mit Plan suchen. Dabei switche ich kurz zur Börse - hier war ich noch nicht. Beinahe hätte mich eine rasante Radfahrerin umgenietet. Gerade nochmal gut gegangen.

Vorbei an einem kleinen Park; da bin ich zu weit gegangen. Also zurück. Dann finde ich den Eingang zur Passage Sainte Anne.

Und bevor ich den Jardin du Palais Royal erreiche (winzige Passage, die nicht in meinem Plan stand), biege ich in die Galerie Vivienne ein.

Nach Durchquerung des Jardin erreiche ich den Platz, wo meine Metro am Musee du Louvre immer ankam. Na, das war doch ein fantastischer Vormittagsspaziergang.

Ich laufe zum Seine-Ufer und biege Richtung Pont Neuf ab. Dort befindet sich das Kaufhaus Samaritaine. Ich hatte mir notiert, dass auch dieses Kaufhaus eine Dachterrasse mit Ausblick hat, was aber nicht stimmt. Macht nichts, Bilder bringe ich trotzdem mit.

Jetzt geht es langsam auf Mittag zu. Na, ich weiß ja, wo ich einkehren könnte. Schade, das hübsche Lokal nah bei der Kathedrale, wo ich so lecker gegessen habe, hat leider zu. Eine Alternative ist jedoch schnell gefunden. Auch heute gibt es wieder ein französisches 3-Gänge-Menü :-)

Danach schlumpere ich ein letztes Mal durch die Souvenirshops, kaufe Mitbringsel für die Lieben daheim und Andenken an diese schöne Urlaubswoche für mich.

Dann bringt mich die Metro zurück. Der Kaffee war gut. Nun heißt es Koffer packen.

Wenn ich mich das nächste Mal melde, bin ich schon zu Hause.

Was ich so alles entdeckt habe bei der Vorbereitung meiner Paris-Reise! Erst hatte ich ja eine Bootsfahrt auf der Seine im Visier. Dann bin ich über die Canal-Bootsfahrt gestolpert. Das klang noch interessanter, also gleich gebucht. Start ist im Norden von Paris um 14.30 Uhr. Da kann ich mir noch ein Vormittagsprogramm basteln.

Der Botanische Garten liegt am Weg. Als ich die Metro verlasse, komme ich auf einem schnuckligen Wochenmarkt an. Na, da drehe ich doch eine Runde drüber.

Wo es zum Botanischen Garten geht, muss ich erfragen. Ausgeschildert ist der Weg zu einer großen Moschee; da muss ich vorbei.

Es ist Ende April. Da hatte ich, wie in anderen Botanischen Gärten, die ich schon besucht habe, eine Blütenvielfalt erwartet. Schade, damit kann dieser Garten leider nicht aufwarten. 

Also schwinge ich mich wieder in die Metro und fahre weiter nach Villette. Und das überrascht mich unerwartet positiv. Gut, dass ich hier Zeit zum Rumbummeln habe.

Ich komme am Kanal an und finde mit dem Parc de la Villette ein riesiges Freizeitgelände mit Konzert- und Ausstellungsflächen, Sportangeboten, Kinderspielplätzen und vielem mehr. Erst mal den Parkplan anschauen und dann auf Spazierrunde begeben. Es macht Spaß, am Kanal entlang zu laufen und auf Entdeckungstour zu gehen. Sportler und Radfahrer sind unterwegs, Tanzgruppen üben im Park, kleine Boote schippern über den Kanal, Familien und junge Leute verteilen sich auf den weiten Wiesenflächen. Ja, es ist Sonntag und offensichtlich lieben die Pariser dieses weitläufige Gelände.

Ich nutze jetzt erst mal meine Zeit für eine späte Mittagseinkehr. Bis mein Boot ablegt, kann ich noch einen guten Spaziergang machen. Ich bringe Bilder mit.

Pünktlich bin ich an der Bootsanlegestelle und bekomme sogar einen freien Platz in der ersten Reihe auf dem Vorderdeck. Da kann ich unterwegs prima Fotos machen.

Diese Fahrt ist definitiv spannender als die Fahrt auf der Seine. Wir passieren 4 Doppelschleusen, in denen unser Schiff hinab in Richtung Innenstadt geleitet wird. Das Schleusen ist nicht nur für die Passagiere ein Erlebnis. Auch viele Schaulustige begleiten uns. Gelegentlich müssen Brücken seitlich weggedreht werden.

Aber auch an den geraden Passagen ist viel los. Die Ufer werden von den Parisern bevölkert. Ja, es ist Sonntag. Ich habe das Gefühl, ganz Paris ist heute auf den Beinen.

Unterwegs gibt es Erläuterungen in französisch und englisch, wobei ich ganz große Mühe habe, das französische Englisch zu verstehen. Ich genieße einfach diese herrliche Bootstour.

Die Krönung kommt zum Schluß: wir passieren einen ca. 2 km langen Tunnel. An der Seite sehe ich ein Schild, das dazu auffordert, diesen Tunnel zügig in maximal 18 Minuten zu durchfahren. Ein uns entgegen kommendes Boot wartet, bis wir vorbei sind.

Nun haben wir nur noch eine Schleuse, bis wir die Seine erreicht haben.

Auf dem großen Fluß ist ganz schön viel Betrieb. Vorbei an der Kathedrale Notre-Dame und dem Rathaus (das hatte ich bisher noch nicht) und unter den vielen Brücken hindurch nähern wir uns unserem Ziel, dem Anleger vor dem Musee d'Orsay.

Mit dieser besonderen Bootstour habe ich definitiv alles richtig gemacht.

Ich laufe nun gemütlich über die Brücke zu den Tuilerien. Von dort ist es nur ein Katzensprung zum Louvre, wo ich meine Metro nach Hause finde.

Und wieder habe ich einen erlebnisreichen Tag in Paris verbracht.

Aura Invalides

Ihr habt euch sicherlich gefragt, was ich abends noch vorhabe.

Bei der Vorbereitung meiner Paris-Reise habe ich diese Internet-Seite entdeckt: aura-invalides.com

Das hat mich neugierig gemacht. Also habe ich mir für die 21 Uhr-Vorstellung eine Karte gebucht. Ob ich einen Blick auf Napoleons Sarg werfen kann?

Ich reihe mich in die Warteschlange ein. Mein Blick wandert Richtung Invalidendom. Und was sehe ich da auf dem Rasen? Zwei Wildkaninchen, nein drei. Je länger ich schaue, desto mehr Kaninchen entdecke ich. Am Ende zähle ich 8 Tiere. Sie hoppeln über den Rasen, fressen Gras und lassen sich auch von den vielen Leuten, die zum Dom laufen, nicht stören.

Im Dom habe ich schnell einen Platz gefunden. Die von Orchestermusik begleitete Lichtshow beginnt. Ja, das gefällt mir.

Später wandert die Show in die verschiedenen Seitenbereiche des Domes und die Besucher dürfen aufstehen und herum spazieren. (Das bringt Unruhe hinein und ist nicht so mein Ding, zumal ich mir danach wieder einen neuen Sitzplatz suchen muss.)

Das Finale dann wieder grandios. Was für eine herrliche Musik- und Lichterschau an diesem außergewöhnlichen Ort in Paris. Das war ein Abend zum Genießen.

Bevor ich den Dom verlasse, gelingt ein Blick auf Napoleons Sarg.

Draußen ist es dunkel. Wow, der Eiffelturm leuchtet in der Nacht. Auch der Invalidendom ist goldig angestrahlt.

Hatte ich mir Gedanken über den nächtlichen Heimweg gemacht? Das war unnötig. So voll war die Metro am Tage nicht. Ganz Paris ist abends auf dem Weg nach Hause :-)

Montmartre auf Amelies Spuren

Weil ich heute Abend noch was vorhabe, plane ich ein Halbtagsprogramm. Das bringt mich vom Süden in den Norden der Stadt.

Ich wollte mir eigentlich die vielen Treppen zum Montmartre sparen, aber leider befindet sich der Funiculaire (Standseilbahn) momentan in Revision. Also doch treppensteigend hinauf.

Erwartungsgemäß an Sacre-Coeur viel Trubel. Da ich zeitig gestartet bin, habe ich noch die bessere Hälfte des Tages erwischt.

Der Blick auf die Stadt ist heute nicht so klar. Da hatte ich gestern vom Eiffelturm die bessere Sicht.

Während alle auf der Treppe fleißig Bilder knipsen, halte ich Ausschau nach dem "sinkenden Haus". Und tatsächlich kann ich diese optische Täuschung entdecken. Ich bringe euch den Nachweis mit.

Dann reihe ich mich in die kurze Warteschlange ein und schaue mir die hübsche Kirche an. Danach dümpele ich gemütlich zum Place du Tertre, wo die Maler schon ihre Staffeleien aufgebaut haben. Noch kann ich problemlos diesen schönen Platz umrunden (im Laufe des Tages wird es so voll, dass sich die Besucher hier nur noch mühsam bewegen können).

Ich will auf den Spuren Amelies unterwegs sein - wer den Film "Die fabelhafte Welt der Amelie" gesehen hat weiß, was ich meine. Noch fehlt mir die Orientierung. Aber ich bin vorbereitet. Flink zücke ich meinen präparierten Plan, ohne den ich definitiv aufgeschmissen wäre.

Ja, auch mit Plan muss ich noch ganz schön suchen. Ich hatte nicht erwartet, dass dieses Pariser Viertel so verwinkelt ist.

So nach und nach sammle ich meine markierten Punkte ein, muss dazu auf der anderen Bergseite bergab bis zur Metro-Station Lamarck, um dann wieder hoch zu steigen. Um den Place du Tertre mache ich nun besser einen Bogen.

Nebenbei entdecke ich die Mühle, komme am Place des Abbesses vorbei und mache den Abstecher zur Liebesmauer mit. Kurz laufe ich in die falsche Richtung, merke das aber und lasse mich auf den richtigen Weg lotsen. So finde ich auch noch Amelies Café des Deux Moulins, das leider eingerüstet ist. Ein Blick hinein ist machbar.

Voll ist es nun. Obs daran liegt, dass heute Samstag ist?

Richtung Pigalle komme ich noch am Moulin Rouge vorbei. Da sich hier mehrere Sexshops aneinander reihen, kann ich den aus dem Film nicht bestimmen.

In einer Seitenstraße hole ich mir ein leckeres Baguette auf die Hand. Es ist 13 Uhr und ich habe genug gesehen. Also mache ich mich auf den Heimweg.

Jetzt gibt es Kaffee. Dann lege ich die müden Füße hoch.

Stadtspaziergänge + Eiffelturm

Meinen ersten Stadtspaziergang starte ich an der Metro-Station Charles Michels. Von dort sind es nur wenige Schritte zur Pont de Grenelle, wo ich die Treppen hinab auf die schmale Insel zur Pariser Freiheitsstatue steige.

Dann folge ich der Allee des Cygnes mitten in der Seine. Was für ein wunderschöner Weg, auf dem ich immer wieder den Blick zum Eiffelturm habe.

Am Ende der Insel gibt es an der Pont de Bir-Hakeim einen der besten Blicke auf das Pariser Highlight. Da verwundert es nicht, dass ein Brautpaar hier eine Fotosession einlegt.

Ich folge nun dem Ufer und habe von dort nochmal einen schönen Blick zurück auf die Brücke.

Viel zu schnell habe ich mein heutiges Tagesziel erreicht. Mein Ticket für den Eiffelturm habe ich für 14 Uhr gebucht. Na, dann dümpel ich eben nochmal hoch zum Trocadero, den ich bereits auf der HopOn-HopOff-Runde besucht habe. Ein weiterer bester Blick auf den Eiffelturm :-)

Unterhalb vom Eiffelturm gibt es eine Streetfood-Strecke mit Essen aus allen Ländern, wo ich ganz easy mein Mittagessen finde und mir schmecken lasse.

Die Zeit bis zum Aufstieg auf den Turm muss ich noch überbrücken. Ich schau mir einfach den Turm von unten an und beobachte die aufsteigenden Fahrstühle.

Dann reihe ich mich in die lange Schlange ein. Noch eine letzte Rucksackkontrolle (die Schere blieb heute im Quartier), dann geht es hinauf. Auf der ersten Ebene ist es so voll, dass ich Mühe habe, mich zu orientieren. Für mich soll es ganz hoch gehen, also einreihen in die nächste Schlange an einem weiteren Fahrstuhl.

Ja, der Aufstieg ist etwas mühsam, aber der Blick von ganz oben unbezahlbar.

Es war wirklich gut, dass ich am ersten Tag die HopOn-HopOff-Runde gemacht habe. So gelingt es mir problemlos die Highlights dieser Stadt von oben zu entdecken. Bestimmt habe ich viel zu viele Bilder geknipst. Es bleibt nicht bei einer Runde, die ich dort oben drehe.

Beim Abstieg vom Turm drehe ich auf jeder Etage eine weitere Runde bis ich wieder ganz unten ankomme.

Mein Fazit: Eiffelturm muss man mal gemacht haben!

Ich spaziere nun hinüber zur RER C, mit der ich gestern schon unterwegs war. Die bringt mich flink zum Notre-Dame.

Jetzt schließt sich der nächste Spaziergang an: ich bummle durch die Gassen und besuche die vielen Souvenirsläden. Und als es langsam Abend wird, finde ich hier eine prima Einkehrmöglichkeit. Ich lasse mir mein französisches Menü mit Muscheln, Fischfilets in schmackhafter Soße und Schokoladencreme zum Nachtisch schmecken. War das lecker!!!

Der Weg zur Metro 7 ist nicht weit und so geht es nach einem weiteren erlebnisreichen Tag zurück ins Quartier.

Schloß und Park Versailles

Wissend, dass ich dieses Ziel per RER C von Paris aus erreichen kann, habe ich vorige Woche geschaut, ob es gelingt, vorab ein Ticket für einen Vormittag zu buchen, damit ich am Nachmittag den weitläufigen Park anschauen kann. Einzige Möglichkeit: heute um 11.30 Uhr. Das habe ich ganz fix festgeklopft.

Also reise ich heute nach Versailles. Mit den Metros kommt langsam Routine rein. Problemlos erreiche ich den Bahnhof Gare d. Austerlitz. Der wird gerade massiv umgebaut. Aber trotz Baustelle funktioniert die Ausschilderung perfekt.

Im Zug ist das Publikum international. Mit ein paar Amerikanern kläre ich, was "Good Morning" auf deutsch heißt :-) Nur gut, dass ich mich auch englisch verständigen kann.

Am Endbahnhof Chateau Versailles Rive Gauche habe ich überhaupt keine Orientierungsprobleme: immer mit den Massen mitlaufen.

Gut, dass ich mein Ticket schon habe. Dieses Schloß ist ein echter Besuchermagnet.

Weil ich bereits ca. 10 Uhr da bin, kann ich schon mal einen Blick in den weiten Park hinterm Schloß werfen. Wow, ist der riesig! Bis zum zweiten großen Springbrunnen steige ich hinab und gucke, wie es danach weiter geht. Dann muss ich schon wieder hinauf, um meine Schloßführung nicht zu verpassen.

Am Eingang wird der Rucksack durchleuchtet. Mist, ich habe die kleine Schere aus meiner kleinen Erste-Hilfe-Box nicht ausgepackt und werde prompt zur Kontrolle raus gewunken, darf sie aber wieder einpacken.

Viele holen sich einen Audio-Guide, ich spare mir das heute. Das Schloß ist echt sehenswert, auch wenn sich neben Individualbesuchern viele Reisegruppen durchschieben. Vor den Türdurchgängen bilden sich regelmäßig dicke Pfropfen. Über die Köpfe hinweg habe ich Bilder geknipst. Mal schauen, was ich davon später hier hoch lade.

Locker eine Stunde bin ich im Schloß. Danach wartet der Park.

Ich will den gleichen Zugang nutzen, wie am Vormittag. Das gelingt nicht, weil mein Ticket schonmal genutzt wurde. Ich soll einen anderen Eingang nehmen. Den Umweg kann ich mir zum Glück sparen: eine Service-Mitarbeiterin lotst mich nett durch den Ausgang rein.

Mein Vorteil ist jetzt, dass ich den oberen Parkteil schon kenne und flink an den Massen vorbei husche. Ich weiß, wo sich ein kleiner Imbiss verbirgt, wo ich nun prima Mittagsrast mache.

Vorbei am großen Kanal, wo sich die Ruderboote tummeln, laufe ich unter schattigen Bäumen und Hecken in Richtung der Schlößchen Grand und Petit Trianon. Die könnte ich mit meinem Ticket auch besichtigen. Mich reizen viel mehr die dahinter liegenden Parkanlagen, die man aber nur mit der Eintrittskarte erreicht.

Bei der Kontrolle werde ich wieder rausgewunken. Na, das kenne ich doch schon. Auch hier darf ich die kleine Schere wieder einpacken.

Auch wenn ich heute vorsorglich die guten Wanderschuhe angezogen habe, spüre ich die Weitläufigkeit dieser Parkanlagen langsam in den Füßen. Trotzdem möchte ich keinen Schritt missen.

Hier schließt sich nämlich ein sehenswerter englischer Garten an. Der nennt sich "Dorf der Königin" und ist noch mal ein extra Schmuckstückchen. Ich kann gar nicht aufhören Bilder zu knipsen.

Im Grand Trianon bummle ich durch den Souvenirshop. Ich mache Rast im Schatten und weiß, der Rückweg liegt noch vor mir.

Es gibt aber eine positive Fügung: ich entdecke eine Haltestelle vorm Trianon. Wunderbar: hier hält der Petit Train. Heute bin ich echt dankbar für diese Möglichkeit, den Rückweg zu vereinfachen. Den 5€-Schein zücke ich gern dafür.

Gegen 16 Uhr bin ich zurück am Schloß. Dort ist es immer noch voll. Für 16.30 Uhr ist eine nächste Führung angekündigt.

Ich nehme den Weg zum Bahnhof. Dort steht abfahrbereit mein Zug.

Nach diesem erlebnisreichen Tag bin ich gegen 18 Uhr zurück im Quartier, wo ich mir erst mal eine erfrischende Dusche gönne.

Jetzt werde ich noch Pläne für morgen schmieden.

Ich bin k.O. - mal schauen, ob mir ein kurzer Blog-Eintrag gelingt.

Der heutige Tag startet holprig. Mit der Metro 7 wollte ich eigentlich bis zum Musee du Louvre fahren. Aber bereits nach wenigen Stationen war Schluß: da war eine Bahn im Tunnel liegen geblieben und nichts ging mehr. Mehrsprachige Infos zu diesem Dilemma, aber wie kam ich nun weiter? Eine Pariserin bemerkte meine Suche nach einer Alternativ-Route und kam mir gleich zu Hilfe.

Ich konnte zur Metro 5 wechseln, die mich zur Station Bastille brachte. Dort hinauf zur Metro 1, einer fahrerlosen, teils überirdisch fahrenden Linie. Und fix war ich am Louvre.

Der ist aber nicht mein Ziel, zumal die Warteschlange endlos zu sein scheint. Ich will dort meine vorab gebuchte HopOn-HopOff-Tour starten. Solche Touren kenne ich aus anderen Städten und weiß, wie gut die sind, eine Stadt zu erkunden. Der erste Bus um 9.30 Uhr ist meiner.

An jeder Station steige ich aus und erkunde die direkte Umgebung. 10 Stationen sind es und da gibt es viel zu sehen. Im Bus mehrsprachige Erläuterungen; die Ohrstöpsel habe ich dabei.

Die erste Station ist Notre-Dame. Hier ist die Warteschlange nicht so lang, so dass ich es wage, mich anzustellen. Auch wenn es in der Kirche voll ist: das hat sich gelohnt.

Alle Stationen zähle ich jetzt nicht auf und vertröste euch auf die Bilder, die ich nach dem Urlaub hier hoch lade. Fast alle Paris-Highlights sehe ich heute und bin den ganzen Tag unterwegs. Könnt ja mal nach Tootbus Paris Map googeln :-)

Einen Mittagsstopp lege ich am Concorde ein.

Gegen 16 Uhr erreiche ich meine vorletzte Station an der Oper. Dahinter befindet sich das Kaufhaus La Fayette. Da war noch ein Tipp, den ich im Netz gefunden hatte: dort hoch auf die Dachterrasse!

Na klar, das mache ich. Wow, hier liegt mir Paris zu Füßen. Und nach den vielen im Laufe des Tages besuchten Highlights kann ich den Blick schweifen lassen. Einfach fantastisch!

Dann bringt mich der Bus zurück zum Louvre.

Die Heimfahrt mit der Metro 7 gelingt problemlos. Nun brauche ich einen erholsamen Abend.

Frühling in Paris

Zum Jahreswechsel vermeldete die Tageszeitung, dass es ab 2026 Direktverbindungen der Deutschen Bahn von Erfurt nach Paris geben soll. Diese Stadt kenne ich noch nicht und so reizt es mich umso mehr, das auszuprobieren.

Ein Quartier ist schnell gefunden und auch die Bahntickets fix gebucht.

Vergangene Woche habe ich eine deutsche Internetseite von Paris-Liebhabern entdeckt, über deren Links ich diverse Ausflüge buchen konnte. Mit Übersetzer auf dem heimischen PC kein Problem.

Die IDF Mobilites-App funktioniert auch auf deutsch. Mal schauen, ob die praxistauglich ist.

Nun muss ich nur noch ohne Französisch-Kenntnisse in Paris klar kommen.

Mit Verspätung starte ich heute mit dem Zug von Erfurt nach Paris. Mit anwachsender Verspätung hält der Zug unterwegs nicht in Frankfurt/Main, sondern in Frankfurt Süd. Erst hinter Mannheim drückt er aufs Tempo. In Frankreich fliegen wir fast, so schnell sind wir dort unterwegs. In Paris ist die Verspätung fast aufgeholt; es fehlen nur 10 Minuten.

Auf dem Bahnhof Paris Est finde ich mich erstaunlich gut zurecht. Der Weg zur Metro Linie 7 ganz easy. Das Metro-Ticket hatte ich mir zu Hause schon mit der App gekauft. Ein Service-Mitarbeiter half mir kurz an der Schranke. Die Metro fuhr gerade ein.

Ja, die Richtung stimmt, aber der Plan zeigt, dass sich die Linie 7 später gabelt. Also sitze ich doch im falschen Wagen. Ich fahre erst mal weiter mit und steige an der Station vor der Gabelung aus. Keine 4 Minuten warte ich am gleichen Gleis. Jetzt bin ich fix im Vorort Ivry-sur-Seine und nach einem kurzen Fußweg am Quartier.

Eine funktionierende Klingel finde ich nicht, also rufe ich Pascale an, die wohl schon auf mich gewartet hat und mich herein lässt.

Wie verständigen? Wir versuchen es mit englisch und das funktioniert. Pascale zeigt mir die hübsche, kleine Wohnung, in der ich die kommende Woche allein wohnen werde. Dann verabschiedet sich Pascale.

Kurze Pause - erst mal in Ruhe ankommen.

Als ich später zur Einkaufsrunde starten will, merke ich, dass ich Pascales Erläuterungen zu den Öffnungs- und Schließmechanismen der Haustür doch nicht richtig verstanden habe. Ich komme nicht raus. 

Zum Glück ist Pascale per Telefon erreichbar. Jetzt hab ich ' s.

Der Supermarkt ist gleich um die Ecke. Ich will Frankreich erleben und habe bewußt nichts zu Essen mitgenommen. Verhungern werde ich nicht, denn gleich beim Supermarkt gibt es auch diverse Einkehrmöglichkeiten, die ich ausprobieren kann.

Jetzt füllt Baguette mit Käse schon meinen Bauch. Für morgen muss ich noch Metro-Tickets per App kaufen und schauen, mit welcher Linie ich in die Innenstadt komme.

Ihr hört von mir.

Auf der heutigen Wanderung vom Bahnhof Reinsdorf zur Hängeseilbrücke der Hohen Schrecke meint es die Sonne gut mit uns. Die Kirschbäume blühen und unsere kleine Wandergruppe genießt bei einer ersten Rast die weiten Ausblicke ins Unstruttal.

An der Hängeseilbrücke treffen sich Wanderer aus verschiedenen Richtungen. Wir machen hinterm Rastplatz Unstrutblick entspannt Mittagspause.  

Für den Abstieg folgen wir zunächst dem Enzianwiesenweg. Heute sind hier ganz viele Ölkäfer unterwegs. Dann biegen wir ab Richtung Reinsdorf.

Nach einer kurzen Pause am Feldrand schaffen wir auch das letzte Stück bis zum Ort und sind pünktlich am Bahnhof. Nach dieser schönen Rundwanderung bringt uns die Bahn zurück nach Hause.

Reinsdorf bei Arterrn April 2026.JPGKirschblüten über Reinsdorf bei Artern April 2026.JPG

Von Reinsdorf zur Hängeseilbrücke April 2026.JPGVon Reinsdorf zur Hängeseilbrücke 2 April 2026.JPG

Hängeseilbrücke Hohe Schrecke April 2026.JPGHängeseilbrücke Hohe Schrecke 2 April 2026.JPG

Unstrutblick April 2026.JPGRastplatz überm Unstruttal April 2026.JPG

Enzianwiesenweg April 2026.JPGÖlkäfer am Enzialwiesenweg April 2026.JPG

Enzianwiesenweg 2 April 2026.JPGReinsdorf bei Artern 2 April 2026.JPG

Heute starte ich meine Wanderung mal am Bahnhof Heldrungen. Richtung Stubenberg muss ich da zunächst gut hinauf steigen, kann dann aber wunderbar auf perfekt markierten Wegen oberhalb von Heldrungen entlang wandern. Gelegentlich öffnet sich der Blick Richtung Wasserburg und A71/Braunsroda. Frühlingshaft blühen ganz viele Buschwindröschen.

Später steige ich allmählich bergauf Richtung Rastplatz "Neun Linden", den ich ja aus anderer Richtung schon mehrfach besucht habe.

Weiter geht es nun auf einem Reitweg am Waldrand entlang hinab Richtung Schwanenfeld mit herrlichem Blick zu den Sachsenburgen hoch über der Thüringer Pforte/der Unstrut. Was macht denn der ICE da? Hat der sich verfahren?

Weil ich nun doch ziemlich weit unten gelandet bin, muss ich Richtung Bahnhof noch einmal gut über den Kamm hinauf steigen. Na, dann wird die Tour eben etwas länger als geplant. 

Am Bahnhof wartet eine leckere Bratwurst zur Stärkung auf mich, bevor ich die Heimfahrt antrete. Für die Kaninchen bringe ich Grünfutter aus dem Wald mit.

1 Schmücke bei Heldrungen April 2026.JPG2 Schmücke bei Heldrungen April 2026.JPG

3 Schmücke bei Heldrungen April 2026.JPG4 Schmücke bei Heldrungen April 2026.JPG

5 Schmücke bei Heldrungen April 2026.JPG6 Schmücke bei Heldrungen April 2026.JPG

Rastplatz Neun Linden April 2026.JPGICE unter den Sachsenburgen.JPGICE unter den Sachsenburgen 2.JPG

Aktuelle Kommentare

  • Femika: Ich durfte diese zauberhaften Orte schon zwei Mal besuchen. Wirklich weiterlesen

Aktuelle Assets

  • Reinsdorf bei Artern 2 April 2026.JPG
  • Enzianwiesenweg 2 April 2026.JPG
  • Ölkäfer am Enzialwiesenweg April 2026.JPG
  • Enzianwiesenweg April 2026.JPG
  • Rastplatz überm Unstruttal April 2026.JPG
  • Unstrutblick April 2026.JPG
  • Hängeseilbrücke Hohe Schrecke 2 April 2026.JPG
  • Hängeseilbrücke Hohe Schrecke April 2026.JPG
  • Von Reinsdorf zur Hängeseilbrücke 2 April 2026.JPG
  • Von Reinsdorf zur Hängeseilbrücke April 2026.JPG

Monatsarchiv Archiv

Seiten

Powered by Movable Type 5.2.13