Neues in der Kategorie Sömmerda und Umgebung

Rabenswald-Familienweg

Herrliches Pfingstwetter - mich zieht es hinaus. Auf große Tour habe ich heute keine Lust. Also fahre ich nach Garnbach und starte von dort aus in die Hohe Schrecke. Der Rabenswald-Familienweg ist perfekt markiert. Zunächst schaue ich mir am Wegesrand die Holzarbeiten des hiesigen Künstlers und seiner Kollegen an. Warum fühle ich mich dabei wohl an einen Märchenwald erinnert? Auch später im Wald entdecke ich diverse Gestalten, die hier aber die Natur geschaffen hat (ich nenne sie mal Fabelwesen, Hase mit Blume und Grünes Krokodil - nah, entdeckt ihr sie auch?). Es geht gut hinauf. Durch die Bäume sehe ich die Ruine Rabenswald schimmern; hier nicht hochkraxeln, denn der bequeme Waldweg bringt mich mühelos dorthin. Von der Ruine steht nur noch eine Mauer, die sich hervorragend als Picknick-Platz eignet. Ein Bogen durch den Wald führt mich noch am Mägdesprung vorbei und dann zurück nach Garnbach. Schade, bei dem perfekten Ausflugswetter finde ich in der gemütlichen Gaststätte "Zum fröhlichen Wanderer" leider kein Plätzchen mehr.

Holzskulptur.JPGHolzskulptur 2.JPG

Beim Holzkünstler.JPGBeim Holzkünstler 2.JPG

Wegweiser Rabenswaldrundweg.JPGFabelwesen im Wald 1.JPG

Ruine Rabenswald.JPGHase mit Blume.JPG

Mägdesprung.JPGGrünes Krokodil.JPG

Garnbach.JPG

Über die Hörselberge

Was für eine schöne Rundwanderung! Meine Eltern locken mich mit Orchideenbuch auf die Hörselberge. Mit Auto kann man über eine sehr holprige, von vielen Querrinnen durchzogene Waldstraße fast bis hoch zum Größen Hörselberg mit der Gaststätte fahren und wer zeitig kommt, ergattert dort noch einen Parkplatz. Leider ist heute die Aussicht Richtung Thüringer Wald mit Inselsberg und Eisenach mit Wartburg und Burschenschaftsdenkmal vom Dunst verhangen. So spare ich mir das Bilder knipsen / vielleicht ein andermal. 

Wir nehmen den Höhenweg in Richtung Venushöhle. Dort hängt ein Sperrschild, aber nicht verwirren lassen: die Höhle ist nur von November bis März geschlossen, damit die Fledermäuse dort überwintern können. Heute war sie auf - ärgerlich nur, dass ich auch dieses Mal nicht daran gedacht habe, eine Taschen- oder Stirnlampe mitzunehmen. Da muss ich wohl nochmal wiederkommen.

Wir folgen dem Weg, der Richtung Jesusbrünnlein gut markiert ist und uns allmählich immer weiter bergab leitet. Unser Ziel ist die "Apothekerwiese", wo es laut Buch viele Orchideen geben soll. Wir stehen davor und sehen erst mal nur Grünes. Linkerhand führt ein schmaler Pfad in die Wiese hinein - wir laufen vorsichtig weiter. Und tatsächlich: hier wachsen ganz viele Knabenkräuter. Die Lichtverhältnisse mit Schatten und Sonne sind etwas schwierig. Je länger wir schauen, umso mehr Orchideen entdecken wir, manche fast auf dem Pfad. Viele stecken noch in den Startlöchern. Bilder, Bilder!!! Na, das hat sich doch gelohnt! Und am Waldweg Richtung Jesusbrünnlein entdecken wir weitere Raritäten.  

Der Rückweg führt uns unterhalb der Felsen durch den schattigen Wald. Auch hier wachsen Orchideen. Zum Schluß geht es über einen steilen Zick-Zack-Weg wieder hinauf auf die Höhe, wo inzwischen der sonntägliche Trubel eingesetzt hat. Wir kehren zum Abschluß unserer Tour gemütlich ein, bleiben aber vorsorglich nicht so lange sitzen, weil sich überm Thüringer Wald dunkle Wolken zusammenziehen. Für den Nachmittag sind Gewitter angekündigt - wir kommen trocken nach Hause.  

IMG_0806.JPGIMG_0809.JPG

IMG_0811.JPGIMG_0815.JPG

IMG_0817.JPGIMG_0826.JPG

IMG_0832.JPGIMG_0829.JPG

IMG_0836.JPG

Der NABU Kreisverband Sömmerda lädt ein zur Tour in die "Hohe Schrecke/Kahle Schmücke mit Entdecken und Bestimmen von Wildkräutern sowie Wissenswertem zu deren Verwendung". Und schon bin ich bei wunderschönem Sonnenschein wieder unterwegs. Okay, den Startpunkt habe ich verfehlt, aber an der Raststelle zur Lehmgrube hole ich die Wandergruppe ein. Hier steht ein interessanter, knorriger Baum und schon habe ich die Knipse in der Hand.

Weiter gehtś durch den schattigen Wald bergauf zur sonnendurchfluteten Streuobstwiese. Unsere Naturführerin erzählt viel Wissenswertes, während wir ihre leckeren mitgebrachten Apfelringe verkosten. Am Waldrand erreichen wir den Rastplatz Neun Linden - perfekt um unter hohen Bäumen die kleine, schattige Erholungspause zu genießen.

Ein Stück geht es noch hinauf auf dem Kamm der Hohen Schrecke (unterwegs entdecken wir mehrere schillernde Rosenkäfer). Von oben haben wir den Tiefblick ins Thüringer Becken mit Gorsleben, Kindelbrück und Weißensee. Im Abstieg sehen wir dann die nahe Autobahn A71.

Die Knipse hat wieder gut zu tun die vielen blühenden Wiesenpflanzen einzufangen - okay, hier nur die Sommer-Adonisröschen, dafür ein Blick auf unseren Rückweg nach Heldrungen.  Ich laufe mit bis zum NABU-Startpunkt, wo uns unsere Naturführerin noch einmal mit Kostproben der Wiesenkräuter verwöhnt und mit Literaturtipps eindeckt. 

Die Exkursion endet hier - ich stiefele ins nahe Städtchen und mache Mittag im kleinen, gemütlichen Biergarten der Gaststätte "Zur Krone" / so eine schnucklige Einkehr hatte ich von der Straße aus kommend nicht vermutet. Frisch gestärkt gehtś zurück zum Auto am etwas entfernten Waldrand, aber jetzt kenne ich ja den Weg. Noch kurz ein Bild vom niedlichen Zaunhocker, durch den Wald vorbei an vielen Maiglöckchen, dann habe auch ich meinen Startpunkt wieder erreicht. Nein, über die Autobahn mag ich jetzt nicht zurück düsen. Ich nehme die langsame Strecke über Oberheldrungen, Harras und Hemleben nach Sömmerda.

Knorriger Baum am Rastplatz Lehmgrube 1.JPGKnorriger Baum am Rastplatz Lehmgrube 2.JPG

Alter Kirschbaum.JPGRastplatz Neun Linden 1.JPG

Rastplatz Neun Linden 2.JPG

Rosenkäfer.JPGSommer-Adonisröschen.JPG

Wanderweg Hohe Schrecke.JPG

Zaunhocker.JPGMaiglöckchen.JPG

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah! Ich lasse mich heute zu einem Nachmittagsausflug in die Hohe Schrecke locken. Auf der Tourismus-Seite des Vereins Hohe Schrecke habe ich gelesen, dass eine Hängeseilbrücke überś Bärental entstehen soll. Und weil heute eine Wanderung zur Baustelle angekündigt ist, fahre ich nach Braunsroda. Ja, ich bin neugierig, aber ich bin nicht allein :-)

Vom Wanderparkplatz wandern wir erst über einen Feldweg, dann durch den Wald bergauf. Die Sonne lässt sich spätnachmittags noch blicken, so dass ich diese ca. 3,3 km lange Tour bis zum geplanten Standort der Hängeseilbrücke genießen kann. Die Wandwege sind perfekt ausgeschildert - die Baustelle im Wald ist jedoch bisher nur mit sachkundiger Führung zu entdecken. Außer der Schneise im Wald ist jetzt noch nichts zu sehen, aber mit den Erläuterungen der Planer entsteht vor meinem geistigen Auge bereits die Hängeseilbrücke. Später soll hier unter Nutzung des vorhandenen Wegenetzes ein Rundweg angelgt werden, so dass man wieder zurück nach Braunsroda wandern kann. Auch ein Zustieg aus Richtung Reinsdorf ist geplant - na, da muss ich wohl demnächst nochmal her kommen und dabei den Baufortschritt beobachten. Wir laufen auf dem gleichen Weg zurück.

Nein, ein Spaziergang ist das nicht, aber wenns fertig ist (voraussichtlich Ende September 2019) wird das bestimmt eine prima Wanderrunde.

Austiegsroute durch den Wald.JPGWegemarkierung Hohe Schrecke.JPG

Wegkreuzung Zustieg Reinsdorf Braunsroda.JPGSchneise für Brücke.JPG

Im Wald an der geplanten Hängeseilbrücke.JPG 

Sömmerda-Runde

Nachdem es gestern den ganzen Tag geregnet hat, zieht es mich heute bei herrlichem, nachmittäglichen Sonnenschein hinaus. Es wird eine Runde durch Sömmerda mit Start im Martini-Park, wo ich die Enten störe, die wohl an der Brücke mit der schönen Wasserspiegelung ihren Mittagsschlaf gehalten haben. Auch am Seitenarm der Unstrut treffe ich auf Spiegelbilder, teils durch den Biber geschaffen. Auf dem Damm spaziere ich zurück und entdecke eine einzelne, wunderschön leuchtende Mohnblume. Noch ein kurzes Stück durch den Stadtpark und über die Brücke in Richtung Innenstadt, wo ich mir ein Eis schmecken lasse.  

Enten im Martinipark.JPGBrücke im Martinipark.JPG

Unstrut-Seitenarm.JPGBiber am Werk.JPG

Mohnblume.JPGStadtpark-Brücke.JPG

Morgenrunde durch Sömmerda

Das Wetter der letzten Tage war ungemütlich und so nutze ich heute die Morgenstunden für eine größere Sömmerda-Runde, bevor der nächste Sturm herangebraust kommt.

Die Unstrut führt ganz schön viel Wasser. Selbst der Zugang zum Teich ist überschwemmt. Aber ich kann ja prima auf dem Damm entlang laufen. Nebenbei pflücke ich ein paar Zweige für die Zwerghasen; die Kirschzweige bleiben dran für die Bienen. Ein paar spärliche Blättchen Scharfgarbe erfreuen Leni; Pünktchen hat sie noch nicht entdeckt. 

An der jpg

Überschwemmter Teichzugang.JPG

Windfahne Kanukanal.JPGRadweg zwischen Unstrut und Kanukanal.JPG

Kirschblüten.JPGUnstrutradweg.JPG

Grünes für die Zwerge.JPG

Vogelfütterung auf dem Balkon

Nachdem im vergangenen Winter/Frühjahr die Stadttauben versucht haben meinen Balkon zu erobern war ich froh, die Tauben über den Sommer vergrämt zu haben. Nun war mir allerdings auch klar, dass ich das schöne, alte Vogelhaus für die zukünftige Wintervogelfütterung nicht mehr nutzen kann, weil ich dann die Tauben wieder anlocken würde. Da muss eine andere Lösung her!

Kohlmeisen 1.JPGAlso habe ich zwei kleine Futtersäulen gekauft: eine für Streufutter und eine für Nüsse. Vom Herbstspaziergang brachte ich mir einen Ast aus dem Wald mit. Außerdem fand ich vergangene Woche auf einem Feld verwelkte, aber gut mit Kernen bestückte Sonnenblumen und ein paar Beerensträucher. Jetzt ist die neue Wintervogelfütterung auf dem Balkon fertig und wird bereits sehr gut von den Meisen angenommen. Auch Spatzen ließen sich schon sehen. Die Nüsse werden gern in den nahen Baum gegenüber vom Balkon getragen und dort verzehrt.

Blaumeise und Kohlmeise.JPGKohlmeise 2.JPG

Kletterkünstler Kohlmeise.JPGKletterkünstler Kohlmeise 2.JPG

Blaumeise im Baum.JPGKohlmeise im Baum.JPG

Herbstspaziergang

Bei fantastischem Herbstwetter bleibe ich nicht zu Hause sitzen. Ich genieße den Sonnenschein bei einer guten Runde im Beichlinger Forst.

Herbst im Beichlinger Forst.JPG

Herrliches Wanderwetter - ich lasse mich von der "Harzer Wandernadel" nach Questenberg locken. Die erste Stempelstelle des Tages führt mich hinauf zum Keltenkreuz auf der Queste. Vom Ortseingang ein prima Kraxelaufstieg hinauf / von oben ein herrlicher Blick auf Questenberg mit der Ruine Questenburg. Ich überquere die Queste und kraxel bergab, vorbei an den Gletschertöpfen. Dann folge ich dem Karstwanderweg und lasse die Ruine links liegen (zu Hause lese ich, dass es inzwischen auch dort eine Stempelstelle gibt - da muss ich wohl nochmal hin). Durch ein breites, sonnendurchflutetes Tal laufe ich, vobei an der Dinsterbachschwinde und einem altem Bergwerksschacht (versperrt, aber Fledermäuse und Kriechtiere kommen rein), hinauf zur Schönen Aussicht. Unterwegs gibtś Brombeeren satt und eine prima Bank zum Ausruhen mit Kyffhäuserblick. Den Kyffhäuser sehe ich später auch von der Gipfelhütte mit der nächsten Stempelstelle. Bergab gehtś zurück nach Questenberg - da merke ich, dass ich doch ziemlich weit hoch gestiegen bin. In der Keltengaststätte "Zur Queste" lasse ich mir mein spätes Mittagessen schmecken. Der Heimweg führt mich über Agnesdorf zum Wanderparkplatz, wo mich ein Abstecher zur dritten Stempelstelle des Tages, zum Bauerngraben, lotst. In meiner Wanderkarte ist ein See eingezeichnet; als ich dort ankomme, ist der aber versickert und ich finde nur eine von Felsen umstandene grüne Senke vor. Der Bauerngraben ist ein Periodischer See. Ja, Karstlandschaften sind interessant!

Aufstieg zur Queste.JPG

Keltisches Kreuz auf der Queste.JPG

Auf der Queste.JPGBlick von der Queste auf Questenberg mit Ruine Questenburg .JPG

Gletschertöpfe.JPG

Schilder am Karstwanderweg.JPG

Brombeeren.JPGBank unterhalb der Schönen Aussicht.JPGBank mit Kyffhäuserblick.JPG

Schöne Aussicht mit Blick zum Kyffhäuser.JPGQueste über Questenberg.JPG

Bauerngraben.JPG

Gründelsloch und Teichholz

Der Wetterbericht verspricht heute einen heißen Tag. Also eigentlich kein Wanderwetter. Mich zieht es trotzdem hinaus und in der nahen Umgebung gibt's durchaus noch was zu entdecken. Ich starte zeitig am Morgen und peile bis zum Mittag zwei Ziele an, die versteckt im kühlen Wald liegen.

Gründelsloch.JPGZuerst fahre ich mit Auto ins nahe Kindelbrück. Von dort gibt's einen kurzen Weg (entweder durch die Stadt oder entlang der Stadtmauer) zur Karstquelle Gründelsloch.  Was für ein prima Morgenspaziergang. Ich bin fast alleine unterwegs. Die Karstquelle ist schnell gefunden. Mit der Knipse die türkisfarbenen Reflexe im Wasser einzufangen, ist da schon schwieriger. 

Gründesloch Lichtreflexe.JPG

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Ich schwinge mich wieder ins Auto und fahre weiter nach Bilzingsleben. Nein, die Steinrinne ist nicht mein Ziel. Ich nehme die schmale Straße zum Teichholz. Die Waldgaststätte Cleric wollte ich schon immer mal besuchen, um dort die Forellen zu probieren. Ich parke das Auto direkt an der Waldgaststätte und muss feststellen, dieser Ausflug hat sich echt gelohnt: die Gaststätte lädt mich zum späteren Mittagessen ein, der Forellenteich direkt davor ist eine Umrundung wert, die Frösche quaken, ich habe einen Graureiher erschreckt, die Seerosen blühen ... es ist einfach herrlich hier.

Waldgaststätte Cleric.JPGSeerose.JPG

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Aber noch ist es zu früh für die Mittagseinkehr. Ich begebe mich auf Entdeckungstour rund um die Gaststätte. Es gibt einen kleinen angelegten Rundweg. Hier hat Jemand fleißig etliche Wasserräder an die Wasserläufe der versteckten Ellerquelle und den Altarm der Wipper gebaut:

Wasserrad 1.JPG

Wasserrad 2.JPG

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Es ist ein Wanderweg nach Günserode ausgeschildert (4,5 km), der aber hinaus auf sonnendurchflutete Felder führt. Also nix für heute. Ich nehme lieber den Aufstieg hinauf in den Wald zum versteckt liegenden Häuschen des Wasserwerkes Bilzingsleben.

Waldweg.JPGWasserwerk Bilzingsleben.JPG

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  An der Waldgaststätte Cleric.JPG                         Eine kleine Runde drehe ich um den schattigen Teich, bevor ich vor den Mücken wieder hinab ins Tal flüchte. Jetzt ist Mittagszeit und ich freue mich auf die leckere Forelle. Zum Glück finde ich noch ein Plätzchen auf der Terrasse. Wer hier einkehren will, sollte also besser vorbestellen.  

Nach diesem prima Mittagessen fahre ich gemütlich zurück nach Sömmerda. Na, das war doch ein schöner Ausflug!

Über dieses Archiv

Diese Seite enthält aktuelle Einträge der Kategorie Sömmerda und Umgebung.

Sammelsurium ist die vorherige Kategorie.

Dolomiten/Südtirol 2009+2017 ist die nächste Kategorie.

Aktuelle Einträge finden Sie auf der Startseite, alle Einträge im Archiv.

Monatsarchiv Archiv

Seiten

Powered by Movable Type 5.2.13