Salzmine Wieliczka

Ist das wirklich schon mein letzter Tag in Krakau? Die Zeit verging wie im Flug. Heute stand ein Ausflug mit dem Zug in die nahe Salzmine Wieliczka auf meinem schon zu Hause gebastelten Plan. Die nötigen Informationen bekam ich in der Touristinfo von Kazimierz und alles hat bestens geklappt. Mit dem Zug gings von Krakau Glowny direkt nach Wieliczka. Dort brauchte ich mich nur den anderen Touristen anschließen, die alle das gleiche Ziel hatten. Lange Schlange am Eingang - okay, das waren die Reisegruppen. Der Ticketschalter für Individualtouristen war am Morgen schön leer. Die erste deutschsprachige Führung sollte erst 10.45 Uhr dran sein. Also habe ich die englische Version gewählt, die zeitnah starten sollte. Über 380 Stufen gingś hinunter; die Holztreppe schien kein Ende nehmen zu wollen. Unten dann gut ausgebaute Gänge. Den Erläuterungen konnte ich prima folgen. Der erste Teil widmete sich dem Salzabbau. Selbst Pferde haben hier ihren Dienst getan. Immer wieder kamen wir an von Menschen geschaffenen großen Salzskulpturen vorbei. Über Stufen gingś immer tiefer hinab. Laut meinem Flyer waren es insgesamt dann ca. 800 Stufen. Die Krönung der Tour sind natürlich die riesigen Kapellen, besonders die reich mit Wandbildern verzierte St. Kinga-Kapelle. Außerdem gibt es weiter unten Salzseen, die entweder durch ihre Spiegelung oder ihre türkisblaue Farbe beeindrucken. Ich habe schon überlegt, ob wir am Ende die 800 Stufen wieder hoch klettern müssen. Aber zum Glück bringt uns ein doppelstöckiger Fahrstuhl zurück ans Tageslicht. (Ich fühlte mich an die Bergwerkstour erinnert, die ich vor kurzem in Wettelrode gemacht habe.) Na, das war doch echt ein beeindruckender Ausflug! Da ich in der Salzmine keine Bilder geknipst habe, schaut mal hier: Salzmine Wieliczka Um die Mittagszeit fahre ich zurück nach Krakau, wo ich den Nachmittag prima zum Schlumpern durch die Innenstadt nutze und dabei der Marienkirche einen Besuch abstatten kann (der Turm ist leider geschlossen). Dann plündere ich noch den Souvenirshop auf dem Wawel, bevor ich im Hostel erst mal die Füße hoch legen muss. Klar bin ich heute Abend wieder im quirligen jüdischen Viertel unterwegs. Egal, wo ich bisher eingekehrt bin, es war überall lecker. Und bei angenehmen Temperaturen kann ich lange draußen sitzen. Wenn ich mich das nächste mal melde, bin ich schon wieder zu Hause. Aber dann gibt's Bilder!
Ist das wirklich schon mein letzter Tag in Krakau? Die Zeit verging wie im Flug. Heute stand ein Ausflug mit dem Zug in die nahe Salzmine Wieliczka auf meinem schon zu Hause gebastelten Plan. Die nötigen Informationen bekam ich in der Touristinfo von Kazimierz und alles hat bestens geklappt. Mit dem Zug gings von Krakau Glowny direkt nach Wieliczka. Dort brauchte ich mich nur den anderen Touristen anschließen, die alle das gleiche Ziel hatten. Lange Schlange am Eingang - okay, das waren die Reisegruppen. Der Ticketschalter für Individualtouristen war am Morgen schön leer. Die erste deutschsprachige Führung sollte erst 10.45 Uhr dran sein. Also habe ich die englische Version gewählt, die zeitnah starten sollte. Über 380 Stufen ging hinunter; die Holztreppe schien kein Ende nehmen zu wollen. Unten gings dann durch gut ausgebaute Gänge weiter. Den Erläuterungen konnte ich gut folgen. Der erste Teil widmete sich dem Salzabbau. Selbst Pferde haben hier ihren Dienst getan. Immer wieder kamen wir an von Menschen geschaffenen großen Salzskulpturen vorbei. Über Stufen gings immer tiefer hinab. Laut meinem Flyer waren es insgesamt dann ca. 800 Stufen hinab. Die Krönung der Tour sind natürlich die riesigen Kapellen, besonders die reich mit Wandbildern verzierte St. Kinga-Kapelle. Außerdem gibt es weiter unten Salz seen, die entweder durch ihre Spiegelung oder ihre türkisblaue Farbe beeindrucken. Ich habe schon überlegt, ob wir am Ende die 800 Stufen wieder hoch klettern müssen. Aber zum Glück bringt uns ein doppelstoeckiger Fahrstuhl zurück ans Tageslicht. (Ich fühlte mich an die Bergwerkstour erinnert, die ich vor kurzem in Wettelrode gemacht habe.) Na, das war doch echt ein beeindruckender Ausflug! Um die Mittagszeit fahre ich zurück nach Krakau, wo ich den Nachmittag prima zum Schlumpern durch die Innenstadt nutze und dabei der Marienkirche einen Besuch abstatten kann (der Turm ist leider geschlossen). Dann plündere ich noch den Souvenirshop auf dem Wawel, bevor ich im Hostel erst mal die Füße hoch legen muss. Klar bin ich heute Abend wieder im quirligen jüdischen Viertel unterwegs. Egal, wo ich bisher eingekehrt bin, es war überall lecker. Und bei angenehmen Temperaturen kann ich lange draußen sitzen. Wenn ich mich das nächste mal melde, bin ich schon wieder zu Hause. Aber dann gibt's Bilder!

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Diese Seite enthält einen einen einzelnen Eintrag von Hanne vom 3.07.17 17:26.

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