Am Morgen hat sich der nächtliche Regen fast verzogen. Nach dem Frühstück schwingen wir uns ins Auto und fahren ins nahe Blansko.
Wissend, dass am Sonntag wohl nicht viel los ist, wollen wir das Städtchen erkunden. Nebenbei finden wir dort Geldautomaten (um uns mit tschechischen Kronen einzudecken) und diverse Einkaufsmöglichkeiten (das "Überleben" für die kommenden Tage ist gesichert, auch wenn es in Lazanky keinen Laden gibt).
Im Quartier gab es einen Stadtplan, so dass wir uns gut orientieren können. Trotzdem wären wir an der hübschen Holzkirche beinahe vorbei gelaufen. Hinein können wir nicht: Sonntagsmesse wird gefeiert/die Kirche ist üppig gefüllt. Unser Besuch kommt auf die Merkliste.
Die Innenstadt bietet kleine Einkaufspassagen und blumengeschmückte Plätze mit Springbrunnen.
Durch ein Tor erreichen wir das versteckte kleine Schloß, das ein Museum beherbergt. Dahinter ein kleiner Teich, auf dem hölzerne Fische übers Wasser springen.
Wir nehmen als nächstes den Aufstieg zum Palava-See ins Visier. Vorbei an Einfamilienhäusern, hinter denen Hochhäuser zu sehen sind. Typisch tschechisch :-)
Blansko liegt im Svitava-Tal; ringsum geht es bergauf. Auch wir steigen allmählich hinauf.
Die grasbewachsene Staumauer erwartet uns. Dahinter liegt ein herrlicher, von Wiesenhängen umgebener Badesee. Na, da wissen wir doch, wo wir an heißen Tagen Abkühlung bekommen. Wir umrunden den See. Ein mächtiger Fisch springt hoch und plumpst ins Wasser. Gaststätten locken zur Mittagseinkehr, aber dafür sind wir noch zu früh dran.
Gemächlich dümpeln wir zurück Richtung Innenstadt.
Wir queren die Svitava, stellen aber fest, der dortige Bahnsteig gehört nur zu einem kleinen Haltepunkt und nicht zum Bahnhof Blansko.
Unser Stadtplan leitet uns zum Aquapark, der leider geschlossen ist. Warum ist nicht klar. Schade, denn der wäre eine weitere Bademöglichkeit für uns.
So langsam spüre ich die Füße vom Pflastertreten. Also wählen wir jetzt den Weg entlang der Svitava durch eine Parkanlage in Richtung Bahnhof.
Jetzt wissen wir, wie wir ganz bequem nach Brno kommen können. Und eine gute Mittagseinkehr finden wir am Bahnhof auch (hmmm, leckere tschechische Knödel!).
Na, das war doch eine prima Stadtrunde.
Auf der Heimfahrt machen wir einen kleinen Abstecher und checken, wie wir ins Punkva-Tal fahren.
Den Nachmittag lassen wir in Lazanky austrudeln.