Ponta de Sao Lourenco

Halbtagstour geschafft - Rückkehr ins Hotel ca. 15.30 Uhr. 

Als wir heute früh gestartet sind, hingen über der ganzen Insel tiefe Wolken und kurz vor unserem Tagesziel im Osten hatte es sogar geregnet. Barbara fing vorsorglich schon mal mit einer alternativen Routenplanung an. Aber als wir aus dem Bus stiegen, war es trocken. Also Regenjacke an und los. Es sollte den ganzen Tag trocken bleiben und ab Mittag hatten wir sogar herrlichsten Sonnenschein. 
Früh beim Aufstieg in eine Vulkanlandschaft, die erstaunlich grün ist, blies ordentlich der Wind. Der Weg ging immer gut bergauf und hinter jeder Ecke eröffnete sich ein neuer, wunderschöner Ausblick auf die wellenumtoste Küste. An den hohen Felsen sind vielfältige Spuren der Vulkantaetigkeit zu sehen. Ich habe wieder viele, viele Fotos geknipst, auch wenn ich alle Sachen bei dem Wind und der ausgesetzten Höhe gut festhalten musste.
Nach guter Kraxelei erreichten wir den kleinen Palmenhain mit der Hütte des Naturschutzes. Nun stand nur noch die Frage,  wer kommt noch mit hinauf auf den letzten hohen Klettergipfel. Da jetzt einige nicht mehr klettern wollten, ergab sich die Chance,  den Rucksack unten zu lassen. Kamera musste natürlich mit! Und so haben wir nun schon mit herrlichem Sonnenschein den letzten fantastischen Aussichtsgipfel erklommen. Von hier hatten wir eine gute Sicht auf Madeira mit dem vorgelagerten Flughafen, aber auch bis zu Spitze unserer Halbinsel und  nach Porto Santo.
Schritt für Schritt ging es dann wieder hinab bis zur Naturschutzhuette, wo wir eine ausgiebige Rast eingelegt haben. Auch der Sonnenschutz musste dringend erneuert werden. Wir genießen alle die ausgiebige Pause. Der Platz auf der Mauer lädt ein, den Kopf auf den Rucksack zu legen und die Beine lang zu machen. War das entspannt!!! Hier hätte ich liegen bleiben können.  (Okay, die Sonne hat es dann wirklich fast zu gut gemeint.)
Also Aufbruch zum Rückweg. Wieder zuecke ich die Kamera, denn mit Sonnenschein sieht alles nochmal so schön aus. Jetzt spüre ich allerdings schon die Beine. Trotzdem heißt es auch im Abstieg gut aufpassen. Die Sonne brennt - nur gut, dass wir Vormittags Wolken hatten.
Am Bus zurück waren wir alle ziemlich k.O. Und Farbe im Gesicht haben wir auch alle bekommen. Barbara hat auf der Heimfahrt versucht, uns schon mal in Karneval-Stimmung zu bringen, was ihr aber nicht so recht gelingen sollte.
Nach einer erfrischenden Dusche bin ich nun wieder fit und kann mich heute abend ins nächste Abenteuer stürzen. 

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Diese Seite enthält einen einen einzelnen Eintrag von Hanne vom 1.03.14 16:57.

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