Nochmal wilde, windige Westkueste

Heute starten wir in Vila do Bispo, wo wir uns erst einmal Zeit fuer den kleinen Wochenmarkt nehmen. Es macht Spass, zu schauen, was fuer Fische oder Oktopusse angeboten werden. Aber auch die Gemuesehaendler sind da. Hmmmmm - es gibt wieder leckeren Honig, auch wenn der mich an Rosmarin erinnernde Namen erst mal auf den Holzweg fuehrt, denn sein Ursprung ist der Schopflavendel (=Rosmaninho).

Wir fahren dann mit dem Auto zuerst an den Praia do Castelejo, entscheiden uns aber auch aufgrund des starken Windes fuer einen Start weiter noerdlich. Wir erreichen den Praia do Condama, wo erst einmal ein grosser Hund seinen dicken Kopf unter meinen Arm schiebt, als ich die Autotuer oeffne.

Dann kann ich mir die herrlichen Wellen vom breiten Sandstrand aus ansehen, dem wir gen Norden folgen. Nasse Fuesse sollten wir uns nicht holen - unsere Wanderfuererin hat vorher Ebbe und Flut gecheckt. Mit dem leichten Nieselregen sollten wir klar kommen, auch wenn der nicht gerade angenehm ist bei dem Wind. Dafuer bekomme ich jetzt fantastische Steilkueste zu sehen. Und der vorgelagerte Strand ist von kleineren Klippen durchwachsen, auf denen sich die Muscheln und Schnecken festkrallen. Im flachen Wasser sind Seeanemonen zu sehen. Der kalte Wind laesst uns heute jedoch nicht allzu lange an dieser bizarren Kueste verweilen. Ueber einen Weg weiter im Landesinneren schlaengeln wir uns jetzt vom Wind getrocknet zum Autoparkplatz zurueck.

Das Auto stand in der Sonne und umpfaengt uns mit wohliger Waerme - prima. Wir kuerzen die Wanderung heute mal ab und machen zwei kleinere Runden draus.

Von der Strasse oberhalb von Vila do Bispo aus drehen wir noch eine Runde durch die ausgepraegte Duenenlandschaft an der Kueste. Immer wieder eroeffnet sich der Blick Richtung Meer. Interessante Schautafeln am Weg lenken das Augenmerk auf Blumen und Tiere der Region, wobei wir immer wieder mal schauen, wohin uns protugiesische Namen fuehren. Auf dem letzten Stueck bis zum Auto wenden wir wie die Kinder jeden kleineren und groesseren Stein in der Hoffnung, darunter einen kleinen Skorpion zu finden. Aber da hatten wir heute kein Glueck.

Der Heimweg fuehrt uns dann nochmal in den Ort Vila do Bispo, wo wir uns Kaffee und Kuchen schmecken lassen. Da, wo der Wind nicht hinkommt, ist es mit Sonnenschein schon wieder richtig schoen.

Jetzt werde ich noch eine gemuetliche Runde durch Lagos und an den Strand machen, bevor ich mir wieder ein Lokal zum lecker Fisch-Essen suche.

Morgen ist dann schon mein letzter Urlaubstag / mal schauen, ob ich mich nach dem Ausflug nach Silves nochmal melde.

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Diese Seite enthält einen einen einzelnen Eintrag von Hanne vom 28.02.13 17:08.

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