Turm Spesov + Boskovice

Ein Turm steht noch auf der Merkliste. Den nehmen wir heute auf unserer Fahrt nach Boskovice ins Visier.

Spesov ist fix erreicht. Den Turm suchen wir zunächst vergeblich. Dafür landen wir nach einem guten Aufstieg zum Wald in einem Brombeer-Paradies. Die Hecken tragen große, reife Früchte und wir können uns so richtig den Bauch voll schlagen. Allein dafür hat sich der Aufstieg gelohnt.

Na gut, das Ziel war ja eigentlich ein anderes. Also zurück zum Ort und nette Leute fragen.

Nachdem wir den richtigen Abzweig erwischen, rollen wir mit dem Auto bequem bis an den Fuß des Turmes. Hier gibt's Leitern hinauf. Von oben herrlicher Ausblick. Das Schloß Rajec ist zu sehen und die Bierbrauerei von Cerna Hora. In der Ferne ragt der Turm Podvrsi über den Wald.

Nun fahren wir weiter nach Boskovice. Schon als wir uns nähern, ist hoch über der Stadt die mächtige Burgruine zu sehen. Die soll unser erstes Ziel sein, nachdem wir im Zentrum einen Parkplatz gefunden haben.

Ja, der Aufstieg ist schon eine Herausforderung, denn die Tagestemperaturen kennen auch heute nur eine Richtung. Den kurzen Abstecher zur kleinen Aussicht nehmen wir noch mit, aber da ist nicht viel zu sehen.

Die Burgruine dagegen ist echt einen Besuch wert. Ausgestattet mit deutschsprachiger Beschreibung steigen wir immer höher.

In einem Keller wartet ein junger Mann mit 3D-Brillen auf Besucher. Das müssen wir probieren. Genial, wie wir mit dieser Technik die Burganlage anschauen können. Das hilft uns danach im weiteren Aufstieg die Dimension dieser Anlage nachzuvollziehen.

Von oben schauen wir Richtung Stadt. Unter uns schimmert türkisblau ein Schwimmbad. Vielleicht später eine Option?

Auf dem Weg in die Stadt lunzen wir kurz ins hübsche Schloß. Aber nun haben wir wirklich Mittaghunger.

Im Städtchen fällt die Suche nach einer Einkehr schwer, aber dann finden wir doch was. Und das Essen ist sooooo lecker.

Gestärkt besuchen wir nach der Kirche das jüdische Stadtviertel. Die gut erhaltene und restaurierte Synagoge ist sehenswert. Die Mikwe ist gleich gegenüber.

Die Wärme schlaucht. Da war doch noch was: Freibad um die Ecke! Badesachen sind im Auto. Klar, was wir jetzt tun!

Den Nachmittag verbringen wir im erfrischenden Bad und fahren erst spät zurück.

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Diese Seite enthält einen einen einzelnen Eintrag von Hanne vom 13.08.25 20:08.

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