Punkva-Höhle und Lom Sec Rudice

Heute besuchen wir das Highlight des Mährischen Karst: die Punkva-Höhle. Die Tickets hatte ich vorsorglich schon zu Hause gebucht.

Als wir am Morgen den Parkplatz Skalni Mlyn erreichen, ist dieser schon gut gefüllt. Klar nehmen wir wie am Montag das Bähnle ins Tal. Die Zeit bis zum Start der Höhlenführung überbrücken wir mit dem Besuch der Souvenirläden.

Dann geht's hinein in die Höhle. Der erste Teil der Tour führt durch mehrere Grotten mit schönen Tropfsteingebilden. Hier darf noch fotografiert werden. Wir passieren angelegte Stollen und erreichen die Talsohle der Macocha-Schlucht. Haben wir am Montag von oben in die Tiefe geschaut, so erleben wir nun mit Musik den Blick von unten hinauf. Mächtig, gewaltig!

Hoch oben ist der kleine Balkon zu sehen, auf dem wir gestanden haben.

Diese Höhlentour hat aber noch mehr zu bieten. Wir besteigen ein Boot, das uns durch die unterirdischen Gänge und Grotten fährt. Gelegentlich heißt es auf den Kopf aufpassen und diesen rechtzeitig einziehen. Fantastisch, wie sich das Boot durch die engen Gänge schlängelt, zumal uns leere Boote entgegen kommen und wenige Ausweichstellen zur Verfügung stehen.

In unserer Beschreibung stand, daß es unterwegs einen Stopp zum Besuch einer weiteren Grotte geben sollte, aber der fiel heute aus. Schade, war aber trotzdem absolut genial!

Wir verlassen Höhle und Boot. Jacke bleibt an - wir müssen uns erst mal aufwärmen.

Gemütlich dümpeln wir wieder durch das Tal zurück und tauschen uns über das Erlebnis aus. Dieser Höhlenbesuch war wirklich ein Highlight!

Wir fahren weiter nach Blansko, wo wir Mittag machen, uns mit Kronen versorgen, sowie nützliche Informationen in der Touristinfo bekommen. Bin ich hier auch ohne Heft am Stempel sammeln?

Im Quartier legen wir auf der Terrasse wieder eine Pause ein. Die Sonne meint es gut mit uns.

Es ist noch früh am Nachmittag. Mein Schwesterlein drängelt, dass doch noch was auf unserer Merkliste steht, was wir tun könnten. Okay, ich lasse mich breit schlagen.

Wanderschuhe an, hinterm Haus durch den schattigen Wald rüber nach Rudice. Dort setzen wir den bereits per Abendrunde erkundeten Weg fort zum verlassenen Steinbruch (nicht zur Doline, die haben wir noch nicht gefunden).

Der Lom Sec ist umgeben von Kalksand. Am Grund mehrere kleine Seen, wo Kinder baden.

Na, da kann ich doch nicht anders. Schuhe und Strümpfe aus und vorsichtig hinein. Die Ufer sind flach, aber die Seen gewinnen schnell an Tiefe. Hinein rutschen will ich wirklich nicht. Der Ufersaum ist warm, wenige Zentimeter tiefer wird es sehr erfrischend. Na, so gefällt mir doch der Nachmittagsausflug.

In Rudice gibt es eine sehenswerte Mühle. Da laufen wir noch hin, vorbei an einer kleinen Kapelle.

An der Mühle gibt es Sitzplätze im Garten, aber nur wenige freie Tische. Da ist es gut, dass wir vorher ein Lokal entdeckt haben, wo wir gemütlich unter freiem Himmel auf ein Bierchen einkehren können. Dann wandern wir zurück nach Lazanky.

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Diese Seite enthält einen einen einzelnen Eintrag von Hanne vom 7.08.25 20:09.

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