Der Regen hat sich verabschiedet, aber noch sind die Wiesen nass. Die Orchideen am Finnberg warten auf unsere kleine Wandergruppe. Wir beobachten einen faulen Touringen-Stempelsammler, der hier tatsächlich mit dem Auto bis zum Stempelkasten fährt. Aber wir schaffen per pedes den Aufstieg über die Kuppe und wandern durch das Hirschbachtal zurück. Es war wieder eine wunderschöne Rundtour.
Es ist Himmelfahrt und so könnte es bei einigen Ausflugszielen voll werden. Ich wage trotzdem die schon lange anvisierte Tour über Bad Bibra, zumal heute das Orchideencafé in Krawinkel das letzte Mal in diesem Jahr geöffnet hat.
Auf der Internet-Seite der Verbandsgemeinde An der Finne habe ich einen perfekten Wanderplan entdeckt. Dort ist der mit gelbem Strich markierte Böselsteinrundweg mit 5,5 km angegeben. Unterwegs merke ich, dass damit nicht der komplette markierte Rundweg gemeint sein kann, denn am Ende drehe ich eine große Runde, die zusammen mit dem Orchideenpfad locker ca. 10 km lang ist.
Für den Aufstieg zum Böselstein nehme ich ab Steinbach nicht die Himmelsleiter, sondern den Aufstieg durch den Wald. Gut bergauf geht es trotzdem. Von oben genieße ich einen prima Blick auf Steinbach / der Blick Richtung Bad Bibra ist leider zugewachsen.
Die Wanderwege hier sind absolut perfekt markiert. Es geht vorbei an einem Steinbruch und über weite Hochflächen weiter nach Krawinkel, wobei sich der Weg immer an den Feldern entlang ganz schön schleppt.
Dafür erreiche ich Krawinkel pünktlich zur Mittagszeit. Kaffee und Kuchen locken im Orchideencafé; ich entscheide mich für eine Bratwurst frisch vom Rost und ein kühles Bier. Ein junger Mann verlässt gerade das Café Richtung Orchideenpfad und bietet mir an, mich ihm auf dem Weg zu den Orchideen anzuschließen. Ich mache aber erstmal in Ruhe Rast und treffe ihn später am Pfad wieder.
Neben ganz viel Knabenkraut und Fliegenragwurz soll es hier Frauenschuh-Orchideen geben. Da ist es doch Klasse, kundige Begleiter zu haben. Heute bringe ich Bilder vom Frauenschuh mit.
Auf dem mit gelbem Strich markierten Weg geht es dann abwärts in Richtung Bad Bibra. Der im Plan noch eingezeichnete kleine Orchideen-Rundweg linkerhand vom Abstiegsweg existiert leider nicht mehr.
Das letzte Stück nach Bad Bibra leitet mich an Feldern entlang (und zieht sich wieder). Da habe ich mir jetzt meine Einkehr im Eiscafé Piccolo wirklich verdient.
Bevor ich nach Hause fahre, schaue ich noch kurz zum Gesundbrunnen und zum kleinen Kurpark. Na, das war doch ein fantastischer Männertagsausflug!
Es ist Mai und wir haben fantastisches Ausflugswetter. Also locke ich meine Familie in die Toten Täler bei Freyburg. Erst besuchen wir die Koniks, dann die vielen Orchideen. Einfach herrlich!
Bevor wir nach Hause fahren, nehmen wir den Abstecher zur Schifferklause in Laucha noch mit, wissend, dass man da prima unter dem Kastanienbaum am Ufer der Unstrut einkehren kann. Bilder habe ich versäumt zu knipsen, aber schaut mal hier: Ausflug im vorigen Jahr mit Einkehr an der Schifferklause
Es waren erlebnisreiche Tage in Paris.
Die Tipps der Seite NachParis haben mir bei der Vorbereitung meiner ersten Paris-Reise sehr geholfen. Es war eine gute Lösung, bereits zu Hause viele Tickets zu buchen. Damit war ich in Paris bestens gewappnet.
Von Erfurt nach Paris mit dem Zug zu reisen ist eine geniale Möglichkeit in diese Stadt zu kommen.
Pascale war eine sehr nette Gastgeberin - in ihrer hübschen, kleinen Wohnung habe ich mich super wohl gefühlt.
Auch ohne Französisch-Kenntnisse war die Verständigung in der Regel kein Problem, wobei englisch besser funktioniert hat, als deutsch.
Mit der IDF Mobilites-App konnte ich mir problemlos Metro- und RER C-Fahrscheine auf mein Handy laden und mich dann bequem durch die Stadt bewegen. Die Orientierung in der Metro gelingt relativ schnell.
Paris ist echt eine Reise wert!
Tipp: Wer über den Link "Kategorien" hier gelandet ist, sieht nur die letzten Einträge. Alle Bilder und Berichte meiner Frühlingsreise nach Paris gibt es im Monatsarchiv April 2026.

Aktuelle Kommentare