Ja, ich bin wieder in der Saale-Unstrut-Region unterwegs. Meine Schwester begleitet mich zum "Advent in den Weinbergen". Gut, dass wir zeitig gestartet sind, denn im Laufe des Tages wird es immer voller. Wir bummeln gemütlich von Weinstand zu Weinstand an den Hängen entlang, stöbern durch die vielen Adventsbuden, probieren den regionalen Glühwein und lassen uns mittags zur Einkehr verlocken. Der morgendliche Nieselregen verlässt uns zum Glück schnell; die Sonne bleibt hinter dicken Wolken versteckt.
Kleiner Tipp: es empfiehlt sich, auf diese Bummeltour einen eigenen Trinkbecher mitzunehmen, denn das erleichtert das Probieren verschiedener (Glüh-)Weine an den vielen Ständen. Vielleicht bastele ich mir fürs nächste Mal auch eine weihnachtliche Zipfelmütze :-)
Auf dem Heimweg gönnen wir uns eine leckere Kaffee-und-Kuchen-Einkehr in der Moness-Kaffeerösterei Balgstädt, wo wir von Alfred sehr zuvorkommend bedient werden.
Der Heimweg war wieder lang, aber die vorweihnachtliche Reise nach Brüssel wunderschön. Wir konnten eine Stadt erleben, die unheimlich vielseitig ist.
Mit etwas mehr Zeit hätten noch Museumsbesuche gereizt, z.B. Banksymuseum oder Comic-Figuren-Museum, aber auch Mini-Europa. Im August aller geraden Jahre gibt es am Grand Place einen Blumenteppich - das werde ich im Netz verfolgen.
Unsere Highlights waren auf jeden Fall die Lichtershow am Rathaus und das Wintervergnügen.
Am Vormittag steht ein ausgiebiger Besuch des Europäischen Parlaments auf dem Plan. Danach gibt's Mittagsspaziergang mit Fritten, bevor wir abschließend das Parlamentarium besuchen.
Der Nachmittag steht dann wieder zur freien Verfügung und bringt uns zu Fuß zu Königspalast und Mont des Arts/Kunstberg. Mein Plan, hoch oben in Bibliothek oder Musikinstrumentenmuseum eine Kaffee-Einkehr mit Blick über die Stadt zu genießen, geht leider nicht auf. Auch das Glockenspiel bleibt stumm. Aber nah dabei steht ein gelber Waffelbus - da kann ich nicht widerstehen und gönne mir eine leckere Waffel auf die Hand.
Dann besuchen wir die Schlümpfe und bummeln anschließend noch einmal ausgiebig durch die Innenstand, zu Wintervergnügen und zur Lichtershow am Rathaus.
Nach dem Comic-Parcours machen wir Kaffeepause mit leckeren Brüsseler Waffeln. Danach schlumpern wir gemütlich durch die Innenstadt, probieren und kaufen Brüsseler Schokolade, schauen nach Souvenirs und statten dem nun nackigen Manneken Pis einen abendlichen Besuch ab.
Danach lenken wir unsere Schritte zum Wintervergnügen, dem Weihnachtsmarkt von Brüssel. Am fantasievollen Karussell bleiben wir lange stehen - hier will man nochmal Kind sein. Der Bummel über diesen Weihnachtsmarkt gefällt.
An der Börse hat das Biermuseum längst zu, aber die Bar darüber, die wir mit Fahrstuhl erreichen, gewährt von der Terrasse eine prima Aussicht. Na, da gönnen wir uns doch ein spätes Bierchen!
Danach sind wir fix am Rathaus, wo wir die abendliche Lichtschau genießen und uns zum Abschluß der Weihnachtsmann zuwinkt.
Den Heimweg verkürzen wir durch die Nutzung des gläsernen Aufzuges/Ascenseur des Marolles. Nah beim Hotel steht ein zweites Riesenrad.
Nach der Abendeinkehr fallen wir müde ins Bett. Ja, die Tage in Brüssel sind sehr, sehr lang :-)
Vor unserer Brüssel-Reise hatte ich im Reiseführer-Handbuch gelesen, dass Brüssel die Comic-Hauptstadt ist. Also habe ich mir bereits zu Hause die Standorte diverser Wandbilder in der Innenstadt vorsorglich aus dem Netz herunter geladen.
Nun reizt es mich, auf die Suche danach zu gehen. Einige Bilder finden wir auf Anhieb, nach anderen müssen wir suchen. Manche entdecken wir zufällig. Alle zu finden ist sowieso illusorisch.
Mir hat die Suche Spaß gemacht!
Nachdem wir uns mit typisch belgischen Fritten gestärkt haben, begeben wir uns auf die Suche nach Manneken Pis. Zu verfehlen ist das nicht, denn es wird umringt von einer Besuchermenge. Heute trägt es eine Polizei-Uniform.
Und weil das Museum mit seiner Garderobe gleich nebenan zu finden ist, schauen wir uns mit Audio-Guide diese interessante Ausstellung an.
Wer mehr sehen will, wird hier fündig:
Der Bus bringt uns mit Stadtführer-Begleitung zunächst vorbei am Europaparlament zu herrlichen Jugendstil-Häusern. Vom Palais Stoclet (kein Bild geknipst) geht es zurück Richtung Innenstadt, vorbei an Königspalast und Mont des Arts. An der Cathedrale Saint-Michel verlassen wir den Bus und schauen uns die berühmte Cathedrale an.
Danach geht es zu Fuß mit Erläuterungen des Stadtführers in die Innenstadt. Wir durchqueren die Galeries Saint-Hubert, passieren den Grand Place/Grote Markt (das Zentrum von Brüssel mit dem Rathaus und wunderschönen Gebäuden rundum) und laufen zur Börse. Hier endet zu Mittag unsere prima Stadtbesichtigung.
Die Gelegenheit muss ich doch beim Schopf packen: meine Schwester fragt mich, ob ich in der Vorweihnachtszeit mit nach Brüssel fahren möchte. Klar ist die Anreise per Bus ab Erfurt arg lang, aber Belgien/Brüssel kenne ich noch nicht.
Also geht es vom 8.12.25 bis 11.12.25 dorthin. Und weil die Tage gut gefüllt sind, gibt es die Blog-Einträge erst, nachdem ich wieder wohlbehalten zu Hause bin. Die Bildauswahl fällt (wie gewohnt) schwer. Wahrscheinlich werde ich die Blog-Einträge etwas thematisch sortieren.
Am Montag kommen wir mit Regen abends in Brüssel an, haben aber zum Glück die Chance, das Atomium zu besuchen. Das ist im Dunklen gut beleuchtet. Nur die Regentropfen erschweren das Fotografieren.

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