Neues in der Kategorie Sömmerda und Umgebung
Diesen Ausflug hatte ich mir für dieses Jahr fest vorgenommen und so stand die Spiegelarche auf meiner "Beobachtungsliste". Und weil sie dieses Wochenende letztmalig in 2025 geöffnet hat, mache ich heute einen Nachmittagsausflug dorthin.
Als Zufahrt wird die Richtung aus Rastenberg empfohlen. Bequem rolle ich mit dem Auto bis fast vor die Tür. Okay - das letzte Stück steige ich auf einen Hügel hinauf. Gut, dass heute NICHT die Sonne scheint und ein angenehmer Wind weht.
Die Felder rundum sind bereits abgeerntet, aber ein paar Blumen entdecke ich noch.
Der Besuch hier lohnt meiner Meinung nach nur, wenn auch der Blick IN die Spiegelarche gelingt. Was für eine interessante, vielfache Spiegelung - aber man sollte schwindelfrei sein :-)
Ich habe geplant, hinterher gemütlich im Café einzukehren. Der Kuchen ist lecker! Wer mag, hat die Möglichkeit, direkt am Feldrand in der "Butze" zu übernachten.
Im Jubiläumsjahr zu 500 Jahre Bauernkrieg gibt es viele Veranstaltungen. Per Bildungsreise ging es gestern für mich auf Müntzers Spuren nach Allstedt und Stolberg.
In Allstedt werden wir mit Mohnkuchen empfangen (ja, von hier stammt der größte Mohnkuchen der Welt, der sogar im Guinnes-Buch steht). Danach erfahren wir bei einer sehr interessanten Stadtführung ganz viel Wissenswertes zum Wirken Thomas Müntzers in dieser Stadt und besuchen anschließend den Kunstparcours "Glühende Horizonte".
Danach fahren wir in den Südharz nach Stolberg, den Geburtsort Thomas Müntzers. Hier habe ich schon einmal Kurzurlaub gemacht, war da aber wandernd unterwegs. Nun also ein ganz anderer Blick auf diese hübsche Stadt mit Besuch im Schloß Stolberg und Museum Alte Münze, wo wir die Prägung der Sondermünze verfolgen können.
Es war ein erlebnisreicher Tag! Vielleicht lasse ich mich im Jubiläumsjahr zu weiteren Ausflügen locken?
Da bin ich mal außerhalb meines üblichen Wandergebietes unterwegs. Den Weg zu den zwei Sachsenburgen in der Hainleite oberhalb von Heldrungen wollte ich schon lange mal machen und da ich sowieso hier unterwegs bin, passt es heute.
Den Aufstieg plane ich zuerst zur kleinen Kapelle Sachsenburg, die mich mit ihrem Glockenläuten hoch über dem Unstruttal kurz erschreckt.
Dann laufe ich weiter zur Unteren Sachsenburg (Hakenburg). Sonne satt, ein wunderbarer Blick übers Ustruttal und HörErlebnis Kyffhäuser per QR-Code. Über mir ein Turmfalke, der sich im nahen Baum niederlässt.
Die Wege sind gut markiert und so finde ich auch den Kraxel-Aufstieg zur Oberen Sachsenburg, wo ich heute nicht allein unterwegs bin, denn eine lustige Wandergruppe treffe ich dort. Bilder knipsen wir alle :-)
Mein weiterer Weg leitet mich entlang des Wächterberges durch den schattigen Wald zum Rastplatz Dicke Eiche.
Den großen Rundweg will ich heute nicht nehmen, da ich morgen noch eine Tour geplant habe. Also geht es auf markiertem Pfad zur Schönen Aussicht, die leider arg zugewachsen ist.
Über die Untere Sachsenburg wandere ich zurück.
(Wenn ihr euch jetzt wundert, dass ich von der niedlichen Kapelle und dem Turmfalken hier kein Bild reinstelle: meine Speicherkarte der Knipse hat unterwegs ihren Geist aufgegeben und so konnte ich nur noch mit dem Handy Bilder machen. Mist!)
Die Steinrinne von Bilzingsleben wollte ich mir schon lange mal anschauen. Und bei fantastischem Ausflugswetter gelingt das heute.
Das Auto lasse ich in Bilzingsleben nah bei der Kirche stehen - ich will wandernd unterwegs sein. Der Radweg leitet mich auf der Höhe entlang, so dass die Ausgrabungsstätte schon von Weitem zu sehen ist. Nach der kalten Nacht genieße ich die vormittäglichen Sonnenstrahlen.
Heute kann ich meine letzten drei Touringen-Stempel des Landkreises Sömmerda einsammeln. Den ersten davon finde ich gleich am Eingang der Ausgrabungsstätte. Bevor ich den ins Stempelheft drücke, schaue ich mir die interessante Ausstellung an. Und weil ich am Freitagvormittag allein hier bin, stöbere ich ganz in Ruhe durch den sehr informativen Multimediateil. Da haben die Macher echt was Faszinierendes auf die Beine gestellt!
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Als ich die Ausstellung verlasse, haben sich die letzten Nebelfetzen aus den umliegenden Tälern verzogen. Der Rückweg nach Bilzingsleben leitet mich bergab zur Hohenbornquelle. Gegen Mittag ist Bilzingsleben wieder erreicht.
Wissend, dass mich nah bei Bilzingsleben der Forellenhof im Teichholz erwartet, muss ich über Einkehrmöglichkeiten nicht lange nachdenken. Unter der Woche finde ich dort problemlos ein Plätzchen und lasse mir die leckere Forelle schmecken. Als ich danach den Teich umrunde, springen ganz viele Frösche vor meinen Füßen plumpsend ins Wasser.
Sonne satt - die Jacke ist längst im Rucksack verstaut. Heute brauche ich auf meiner anschließenden Bummelrunde entlang der Wipper die Sonnenbrille.
Gegen 14.30 Uhr bin ich zurück in Bilzingsleben.
Zwei Touringen-Stempel fehlen mir noch. Den einen finde ich im nahen Kannawurf, direkt am Schloß. Zunächst sieht hier alles verlassen und nach Baustelle aus. Aber an einer Tür steht "Eingang" und tatsächlich finde ich nach Durchquerung des Schloß-Innenhofes den Renaissancegarten. Aber ich bin zu früh im Jahr dran: noch sind die Gärtner fleißig am werkeln. Da muss ich wohl zur Blühzeit nochmal wiederkommen.
Auf dem Heimweg halte ich in Weißensee. Auf der Runneburg, die ich ja schon oft besucht habe, findet sich mein letzter Stempelkasten des Tages. Bilder gibt es nicht, weil der Turm aktuell eingerüstet ist.
Jetzt geht es nach einem erlebnisreichen Tag zurück nach Hause.
Heute bin ich nicht auf dem Weg in den Hainich. Da meine gern genutzte Therme in Bad Frankenhausen länger geschlossen hat, mache ich mich auf die Suche nach Alternativen und teste die Friederiken Therme.
Nach dem ausgiebigen Bad sammle ich den Touringen-Stempel an der Touristinformation ein, dann genieße ich im Stadtzentrum die leckere Einkehr im indischen Restaurant.
Und weil ich vorher gecheckt habe, ob es unterwegs weitere Touringen-Stempelstellen gibt, bastele ich mir eine neue Heimfahrtstrecke. Somit kann ich heute insgesamt 4 Stempel in mein Heft drücken: Nr. 49, Nr. 50, Nr. 51 und Nr. 43. Gleichzeitig lerne ich Ecken kennen, wo ich sonst wahrscheinlich nicht hingekommen wäre.
Erster Stopp ist in Kirchheiligen am Hofladen Landfactur. Nebenan schaue ich mir gleich die "Kleinbahnpension" an. Ich erfahre, dass die Stempelstellen am K2-Kneipp- und Kleinbahn-Radweg liegen. Tja, Rad habe ich nicht dabei. Ich mogle mich einfach mit dem Auto soweit wie möglich an die Stempelkästen ran.
Zweiter Stopp ist Tottleben. Hier muss ich ein paar Schritte laufen, finde aber fix das Kneippbecken am K2-Radweg. Füße baden geht nicht, denn das Becken ist noch leer.
Letzter Stopp in Bad Tennstedt. Kurzer Spaziergang in den Kurpark.
Und weil ich heute vorbereitet bin, lasse ich mich auf einen Eisbecher ins Café Hehrlich locken, bevor ich am späten Nachmittag wieder heim fahre.
Auch dieses Jahr schaue ich, ob vom Bärlauch schon was zu sehen ist und bin erneut zu früh dran. Macht aber nichts, denn das Wetter lädt zur Bummelrunde ein, die mich (wie schon im März 2022) zu den "Neuen Teichen im Schwanseer Forst" bringt. Auf dem Rückweg stopple ich frisch ausgetriebene Grashalme und Gierschblättchen für die Zwergkaninchen, die es sich daheim schmecken lassen. Sango war sofort am Teller, während Merlin erst mal merken musste, dass es was Leckeres gibt. Aber dann landeten seine Vorderpfötchen mitten im Grün.
Bei dem herrlichen Sonnenschein kann ich nicht drin bleiben. Also gibt es auch heute eine Wintersonnen-Runde.
Auf dem Gondelteich hat sich eine dünne Eisschicht gebildet. Den Schwan wollte ich nicht erschrecken - er streckt sich aber nur kurz. Viele Gänsesäger paddeln auf der Unstrut. Durch den Stadtpark geht's zurück nach Hause. Jetzt wärmt mich ein heißer Kaffee.
Ja, heute lockt die Sonne wieder hinaus, auch wenn ein kalter Wind bläst. Wegfahren mag ich nicht, also wird es eine Sömmerda-Runde entlang der Unstrut. Die führt ganz schön Wasser. Hinter der Kirche von Wenigensömmern geht der Blick weit zu den schneeüberpuderten Hängen der Beichlinger Schmücke.
Die Zwerge lassen sich die mitgebrachten Zweige schmecken. Fotografieren lässt sich nur Sango; Merlin hat aber auch was abgekriegt.
