Von Tautewalde auf den Großen Picho (498 m)

Der Nebel mag heute morgen gar nicht weichen. Also lasse ich mein Enkelkind lange ausschlafen und wir starten spät in den Tag. Kurzer Frühstück-Stopp in Neukirch, dann fahren wir weiter in die Pumphut-Stadt Wilthen. Geplanten Schuh-Kauf erledigt; die Touristinfo hat leider zu.

Gleich nebenan liegt Tautewalde. Von dort erklimmen wir auf einem steilen Anstieg die Berghöhe. Unterwegs sollen wir mit Holzfernrohr (ich muss an den Rabenswald zu Hause denken) den versteckten Hut vom Pumphut suchen. Trotz intensiver Suche können wir ihn jedoch nicht finden.

Auf der Höhe treffen wir auf den bekannten Pumphutsteig, der vom Mönchswalder Berg herüber zieht. Nach einem kurzen Stück auf dem Kamm entlang erreichen wir die Picho-Baude. Ist heute Montag? Oje, da ist die Baude geschlossen.

Nah beim Bautzen-Blick finden wir wieder eine Stempelstelle, die allerdings nicht zu unserem Stempelpass gehört. Vermutlich gibt es zum Pumphutsteig einen separaten Pass, den wir jedoch nicht haben. Dann muss uns eben ein weißes Blatt helfen, aber der Stempelabdruck muss mit!

Wir wollen nicht den gleichen Weg zurück. Ein Wegweiser lotst uns zu einem Aussichtspunkt in 60 m Entfernung. Dort erwartet uns eine niedliche Hütte. Ein prima Rastplatz mit weitem Ausblick. Ja, der Nebel hat sich inzwischen verzogen. In der Ferne ist Bautzen zu sehen, sowie die Schornsteine eines großen Kraftwerkes.

Für den Abstieg stehen nun zwei Wege zur Auswahl. Da ich vermute, dass der Ninia-Pfad steil bergab geht, entscheiden wir uns für die Alternative. Aber auch die geht gut runter, trifft dann jedoch auf die Zufahrtstraße der Baude, die uns mit herbstlichem Sonnenschein allmählich zurück nach Tautewalde bringt.

Auf der Heimfahrt stoppen wir noch einmal in Neukirch und beladen das Auto mit unserem Großeinkauf. Den Bäcker in Weifa können wir ab Dienstag nutzen.

Nach einer späten Kaffee-Pause drehe ich eine Schlumper-Runde durch Weifa. Ich bringe Bilder der hübschen Umgebindehäuser mit, stöbere durchs Bücher-Häuschen, lunze zum kleinen Heimatmuseum, sage den Schafen auf der Dorfwiese hallo und entdecke auf dem Rückweg noch die winzige Kapelle. 

Mein Enkelkind zaubert zum Abendbrot eine leckere Pizza. Da wir kein richtiges Mittag hatten, passt das.

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Diese Seite enthält einen einen einzelnen Eintrag von Hanne vom 19.10.26 21:08.

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