Weil wir hier im Dreiländereck sind, stand ein Ausflug nach Tschechien mit Einkehr zum Knödelessen fest auf meinem Programm. Da muss ich nicht lange nachdenken, als der Vorschlag der Schwiegermama meines Sohnes kam, gemeinsam zum Dymnik zu wandern.
Zusammen fahren wir über die nahe Grenze zum Ausgangspunkt unserer Tour. Rumburk ist nicht weit weg.
Per Wander-App ist die Blau-Strich-Markierung fix gefunden. Sie lotst uns perfekt aufwärts durch den Herbstwald. Schautafeln begleiten den Aufstieg. Da die Beschriftung tschechisch ist, wird das Entziffern teilweise zum Ratespiel, macht aber Spaß.
Wir durchqueren einen kleinen Eisenbahntunnel. Neben unserem Wanderweg können sich Mountainbiker auf einer präparierten Abfahrtstrecke tummeln - heute ist keiner zu sehen.
Wir erreichen die kleine, gemütliche Bergbaude, die zur Mittagseinkehr einlädt. Bevor wir dort schlemmen, geht es erst noch zum Rozhledna, dem Aussichtsturm auf dem Dymnik. Schade, der ist heute leider zu.
Okay, dann abwärts zum Knödelessen! Hmm, lecker! So habe ich es mir vorgestellt :-)
Danach dümpeln wir gemütlich runter vom Berg.
Mich reizt es noch, die Toutistinfo in Rumburk aufzusuchen. Sah so aus, als ob wir fix in der Innenstadt sind, aber der Weg zog sich. Hat sich aber gelohnt. Das Enkelkind wird mit einem frischen Teigstückchen vom Bäcker bestochen.
Auf der Heimfahrt stoppen wir am Tesco - kurzer Einkauf muss sein. Die letzten Kronen gebe ich vor der Grenze aus und leiste mir ein hübsches Mitbringsel.
Dann fahren wir zurück nach Weifa.
Es war wieder ein schöner gemeinsamer Ausflug!
