Meinen ersten Stadtspaziergang starte ich an der Metro-Station Charles Michels. Von dort sind es nur wenige Schritte zur Pont de Grenelle, wo ich die Treppen hinab auf die schmale Insel zur Pariser Freiheitsstatue steige.
Dann folge ich der Allee des Cygnes mitten in der Seine. Was für ein wunderschöner Weg, auf dem ich immer wieder den Blick zum Eiffelturm habe.
Am Ende der Insel gibt es an der Pont de Bir-Hakeim einen der besten Blicke auf das Pariser Highlight. Da verwundert es nicht, dass ein Brautpaar hier eine Fotosession einlegt.
Ich folge nun dem Ufer und habe von dort nochmal einen schönen Blick zurück auf die Brücke.
Viel zu schnell habe ich mein heutiges Tagesziel erreicht. Mein Ticket für den Eiffelturm habe ich für 14 Uhr gebucht. Na, dann dümpel ich eben nochmal hoch zum Trocadero, den ich bereits auf der HopOn-HopOff-Runde besucht habe. Ein weiterer bester Blick auf den Eiffelturm :-)
Unterhalb vom Eiffelturm gibt es eine Streetfood-Strecke mit Essen aus allen Ländern, wo ich ganz easy mein Mittagessen finde und mir schmecken lasse.
Die Zeit bis zum Aufstieg auf den Turm muss ich noch überbrücken. Ich schau mir einfach den Turm von unten an und beobachte die aufsteigenden Fahrstühle.
Dann reihe ich mich in die lange Schlange ein. Noch eine letzte Rucksackkontrolle (die Schere blieb heute im Quartier), dann geht es hinauf. Auf der ersten Ebene ist es so voll, dass ich Mühe habe, mich zu orientieren. Für mich soll es ganz hoch gehen, also einreihen in die nächste Schlange an einem weiteren Fahrstuhl.
Ja, der Aufstieg ist etwas mühsam, aber der Blick von ganz oben unbezahlbar.
Es war wirklich gut, dass ich am ersten Tag die HopOn-HopOff-Runde gemacht habe. So gelingt es mir problemlos die Highlights dieser Stadt von oben zu entdecken. Bestimmt habe ich viel zu viele Bilder geknipst. Es bleibt nicht bei einer Runde, die ich dort oben drehe.
Beim Abstieg vom Turm drehe ich auf jeder Etage eine weitere Runde bis ich wieder ganz unten ankomme.
Mein Fazit: Eiffelturm muss man mal gemacht haben!
Ich spaziere nun hinüber zur RER C, mit der ich gestern schon unterwegs war. Die bringt mich flink zum Notre-Dame.
Jetzt schließt sich der nächste Spaziergang an: ich bummle durch die Gassen und besuche die vielen Souvenirsläden. Und als es langsam Abend wird, finde ich hier eine prima Einkehrmöglichkeit. Ich lasse mir mein französisches Menü mit Muscheln, Fischfilets in schmackhafter Soße und Schokoladencreme zum Nachtisch schmecken. War das lecker!!!
Der Weg zur Metro 7 ist nicht weit und so geht es nach einem weiteren erlebnisreichen Tag zurück ins Quartier.
