März 2026-Archiv

Wunderschöne Strandwanderung immer am Meer entlang.

Mein Wanderbuch vermerkt eine Gehzeit von 1 Stunde und 15 Minuten. Na, da waren aber fixe Läufer unterwegs.

Ich starte um 9 Uhr. Noch ist der Himmel wolkenverhangen.

Die ersten Strände warten mit viel Posedonia-Tang auf - die Wellen haben viele Kugeln geformt. Der Blick umfasst die ganze, weite Buch.

Es geht vorbei an etlichen Betonbunkern aus der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs. Junge Leute sitzen, Beine baumelnd, oben drauf.

Ich knipse Bilder, habe aber die Befürchtung, dass sich dieser weite Strand auf den Fotos verliert.

Das schönste Stück ist wirklich der Es Trenc: heller Sand und plätschernde Wellen, die ganz sacht heranrollen. Mir kommen zwei Frauen entgegen, die barfuß am Ufersaum entlang laufen. Und was mache ich? Klar: Schuhe und Socken aus, Hosenbeine hochgekrempelt. Ist im ersten Moment kalt, aber herrrlich! So schlumpere ich gemächlich, Muscheln sammelnd, weiter am Strand entlang. Später beobachte ich Mutige, die sich tatsächlich ins Meer wagen.

Die Bucht ist echt lang. Vormittags wenige Leute unterwegs. So eine Genießertour!

Bis ich in Ses Covetes angekommen bin, sind locker 2,5 Stunden vergangen. Eigentlich wollte ich im dortigen Restaurant lecker Mittagessen. Schade: noch zu.

Etliche Autos hatten wohl den gleichen Plan. Sie kommen die Straße herab, wenden und weg sind sie.

Ich finde eine kleine Strandbar, wo ich mir ein Bierchen und ein leckeres belegtes Bocadillo schmecken lasse. Siesta!

Ja, der Heimweg liegt noch vor mir. Wieder am Strand zurück. Klar: barfuß!

Am Nachmittag kommt die Sonne raus. Das Meer schimmert in verschiedenen Blautönen. Die erste Jacke verschwindet im Rucksack. Ich hole die Sonnenbrille raus. Sonnencreme und Käppi liegen im Hotel. Na, wird schon gut gehen.

Merklich mehr Leute sind nun da; wahrscheinlich mit Auto zum Parkplatz Es Trenc. Im Sommer soll die Zufahrtsstraße oft dicht sein. Verstehen kann ich das nun.

Ich nehme auf dem Rückweg den Abstecher vorbei am Parkplatz zu den südlichen Ausläufern der Salinen noch mit. Gelegentlich sollen dort Flamingos zu beobachten sein. Ich habe heute kein Glück.

Also zurück an den Strand und heimwärts. Oh, diese Strecke zieht sich jetzt. Aber die Sonne verwöhnt mich.

Nach 15 Uhr bin ich zurück im Hotel. Duschen, Füße hochlegen, heute gehe ich keinen Schritt mehr.

Es war ein fantastischer Strand-Wandertag!

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