An der Teryho Chata.JPG

Tipp: Alle Berichte und Bilder meines Wanderurlaubs in der slowakischen Hohen Tatra im Sommer 2016 gibt es im Monatsarchiv August 2016.

Predne Solisko.JPGTiefblick vom Gipfel zum Wasserfall Skok und den dahinter liegenden Bergseen

Spissky hrad.JPGLevoca.JPG

Zejmarska roklina.JPG

Vodopad.JPGSkalnate Pleso.JPG

Auf dem Dunajec.JPG

Hrebienok.JPGAm Sliezsky dom.JPG

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Wieder zu Hause. Jetzt gibt es Bilder!

Popradske Pleso.JPG

Wir stehen heute früh auf und haben fantastisches Bergwetter: keine Wolke am strahlend blauen Himmel und klare Sicht auf die hohen Tatraberge. Schade nur, dass wir heute nach Hause fahren müssen. Unsere erste Etappe bringt uns bis Jicin; morgen sind wir dann zu Hause. Die Fahrt verlief problemlos. Die durchquerten Landschaften sind zunächst abwechslungsreich: erst geht es unterhalb der Tatra-Berge entlang, dann vorbei am großen Stausee Liptovska Mara und weiter durchś herrliche Vah-Tal. Und dann gehtś bereits über die Berge der Beskiden hinüber nach Tschechien. Ich stelle fest, dass in den letzten Jahren doch einiges passiert ist: Autobahnen wurden gebaut und kurvenreiche Straßen begradigt. Aber der Weg ist trotzdem noch weit. Und zwischen Olomouc und Hradec Kralove zieht es sich. Erst als wir uns dem Böhmischen Paradies nähern, wird die Landschaft wieder abwechslungsreicher. (Start gegen 8.30 Uhr in Stara Lesna; Ankunft in Jicin gegen 18 Uhr.) Jetzt haben wir in einem gemütlichen Lokal Abendbrot gegessen. Unser Quartier liegt direkt neben der Prachover Felsenwelt, aber die werden wir heute nicht mehr besuchen :-) Nun ist Erholung angesagt, bevor wir morgen die letzte Etappe in Angriff nehmen. Bald gibt's hier Bilder!
Wir stehen heute mal eine Stunde früher auf, denn wir wollen den letzten Urlaubstag für eine größere Bergtour nutzen. Aber Schreck in der Morgenstunde: der Himmel über Stara Lesna ist wolkenverhangen und es nieselt. Bevor wir aber Alternativpläne machen, schauen wir nach den Bergen und die sind klar zu sehen. Also starten wir unsere Bergtour - der weitere Tagesverlauf bestätigt unsere Entscheidung. Mit der Hrebienok-Bahn geht's hinauf. Blauer Himmel und prima Sicht auf die Lomnitzer Spitze. Wir lassen die Wasserfälle heute rechts liegen und nehmen die kurze Verbindung, die uns im weiteren Verlauf zum Aufstieg zur Zamkovskeho Chata bringt. Das Stück sind wir schon gegangen, allerdings sind wir heute flotter unterwegs (gut trainiert?). Kurze Pause, dann steigen wir weiter im Mala studena dolina bergauf. Eigentlich sieht man sonst schon aus der Ferne das Tagesziel hoch auf dem Bergrücken. Aber heute schwappen immerzu Nebelschwaden dort oben rum. Aber es bleibt trocken. Nach einer weiteren Stunde erreichen wir den Fuß der Wand mit dem Wasserfall. Stärkungspause vor dem Gipfelansturm. Wir sitzen unten und beobachten die Aufsteigenden, die sich auf dem Serpentinenweg gut hinauf bewegen. Diese Kraxelei erwartet nun auch uns. Es geht über viele, viele Steine üppig bergauf. Dieser Aufstieg fordert uns. Wir sind noch gut eine Stunde in diesem steilen Berghang unterwegs. Meine Schwester hat recht: als wir die Teryho Chata das erste mal sichten, brauchen wir noch eine halbe Stunde, bis wir sie erreichen. Leider haben die Wolken erst einmal das sonst grandiose Bergpanorama verschluckt. Aber nach diesem kräftezehrenden Aufstieg brauchen wir eh erst mal eine längere Erholungspause :-) Wir stärken uns in der Hütte und beobachten, wie die Sonne gegen die Wolken ankämpft. Und wie wir aus der Hütte treten, hat sie es gut geschafft. Zwar verschwinden die Berggipfel immer noch unter Wolkenfahnen, aber die Bergseen sind gut zu sehen. Ich weiß schon, warum ich unbedingt hier rauf wollte, denn das Bergpanorama hier oben ist einfach fantastisch. Auf die Bilder dürft ihr euch jetzt schon freuen! Wir nehmen uns die Zeit, hier oben etwas rumzustiefeln. Immerhin sind es 5 Bergseen, die sich hier befinden. Und stets eröffnen sich mit dem Wolkenspiel neue Fotomotive. Aber der lange Abstieg wartet ja noch auf uns. Es geht die steile Bergflanke wieder gut hinab und durchs lange Tal zu Zamkovskeho Chata. Im Abstieg ist hoch oben auf dem Bergrücken nochmal die Teryho Hütte zu sehen. Wow, da oben waren wir! An der Zamkovskeho Chata legen wir eine wohlverdiente Kaffeepause ein, bevor wir den letzten Teil des Abstieges bis zum Hrebienok in Angriff nehmen. Jetzt spüren wir echt unsere Füße, aber das letzte Stück ins Tal können wir ja mit der Standseilbahn abkürzen. Dann bringt uns die Tatrabahn zurück zum Auto. War das eine wunderschöne Bergtour! Sie war anstrengend, aber das Panorama an der Teryho Chata ist einfach immer wieder genial. Da sind die Mühen schnell vergessen.

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  • Femika: Ich durfte diese zauberhaften Orte schon zwei Mal besuchen. Wirklich weiterlesen

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